Danke noch mal an alle für eure schnelle Hilfe und die vielen TA-Empfehlungen, die ich bisher bekommen habe.(Auch merci für den Hinweis mit dem Rückfall - dann weiß ich bescheid!)
Heute früh waren wir mit ihm erstmal bei unserem Haus-TA, um uns mit den noch fehlenden Medis einzudecken und außerdem noch eine zweite Meinung zu hören. Sollte es mit seinem Krankheitsverlauf nicht geradeaus oder bergauf gehen, werde ich mich aber definitiv schleunigst an einen Experten wenden. Seit heute bekommt er jedenfalls erstmal die "Standard"-EC-Packung, mit Panacur, AB, Vit B und Bene Bac und er macht sich, muss ich sagen!
Dafür, dass es ihm eigentlich schlecht geht, geht es ihm doch ziemlich gut. Ich hatte schon Angst, dass es rapide bergab geht nach diesem Schrecken gestern.
Er frisst nach wie vor nicht selbstständig und wird gepäppelt. Zu unserer großen Freude hat er heute Mittag aber angefangen, selbstständig den Brei von der Spritze zu schlabbern, ohne, dass ihm das Futter reingedrückt werden muss. Aus der Schüssel oder vom Boden mag er nicht, aber die Spritze wird als Futterstelle akzeptiert, das ist doch schon mal was!![]()
Seinen Kopf hat er heute noch mehr seitlich verdreht als gestern, auch der "Tick" im Auge ist noch da. Dafür hat er schon gelernt, vernünftig zu hoppeln und torkelt nicht mehr so komisch wie gestern. Er kann alle Stufen im Gehege überhopsen und rennt auch mal ein Stück, wenn er sauer mit mir ist und weg will. Die meiste Zeit liegt er allerdings in seinem Versteck und will seine Ruhe - verständlich. Er ist aber auch nicht uninteressiert an seiner Umwelt und gottseidank hat er eine Seele von einer Freundin, die seine Schwäche niemals ausnutzen würde, um sich als Chef aufzuspielen. Sie freut sich zur Zeit nur, dass sie alle Leckerchen verputzen darf, die er verschmäht
Es ist vielleicht zu früh, schon etwas definitives zu sagen, aber von dem was ich jetzt sehe, freue ich mich eigentlich, dass es ihn nicht schlimmer erwischt hat und bin ganz positiv gestimmt. Und das von mir, einer ausgemachten Pessimistin aus einer Familie voller Pessimisten
Ich habe noch eine Frage an die Auskenner: Die Empfehlung ist ja, wenigstens ein Mal das Gehege gründlich zu desinfizieren. Darin bin ich gut, hab sowas in den letzten Jahren leider viel zu oft machen müssen... Ich würde einfach mit kochend Wasser und Dampfreiniger anrücken, allerdings misstraue ich dem Dampfedings immer, dass es nicht so wirksam ist, wie behauptet wird. Obwohl ich mit kleinster Düse und im Schneckentempo arbeite. Wie sieht es denn mit Desinfektionsmitteln aus, die sind ja schneller in der Benutzung. Gibt es welche, die gegen den EC-Erreger helfen und nicht allzu schädlich sind (für Nins und Umwelt)? Ich habe nur noch einen Rest Neopredisan aus der Leberkoki-Zeit im Keller, aber das Zeug ist so giftig, dass ich es am liebsten gar nicht mehr anfassen würde.


(Auch merci für den Hinweis mit dem Rückfall - dann weiß ich bescheid!)


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Sein Kopf ist schiefer denn je und seine Haltung meistens auch zu der gleichen Seite gekrümmt. Wenn er sich konzentriert, kann er Kopf und Körper auch strecken, aber sobald er sich entspannt, rutscht er wieder in dieselbe Kugelform zurück. Er hat auch mehr und mehr Schwierigkeiten, das Gleichgewicht zu halten und hoppelt nicht mehr so gut wie die letzten Tage. Und er läuft oft im Kreis, hat Schwierigkeiten, sich zurecht zu finden, das ist am traurigsten anzusehen
Er ruht sich sehr, sehr viel aus, aber legt sich auch mal außerhalb seines Verstecks lang und guckt in die Gegend. Andererseits ist er offenbar richtig wütend darüber, dass ihm alles nicht mehr gehorchen will wie früher. Ab und zu buddelt er ganz bockig die Erde in seinem Versteck durch, normalerweise ist er sich für sowas viel zu fein 

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