Leider konnte ich die zwei Mümmelmänner nicht selbst holen, weil ich gesundheitlich Probleme habe, ABER meine Mutter und Schwester haben sie gerade ins Auto gepackt. Jetzt dauerts nicht mehr lange, ich freu mich so, hab aber auch echt Angst, dass das hier wieder anfängt.

Es geht ihm anscheinend richtig gut. Er hatte keine großen Probleme mehr mit den Erstickungsanfällen, frisst wieder. Die TÄ ist erstaunt darüber, wie gut er sich mit den Krankheiten arrangiert.
Die Lunge hat sich deutlich gebessert, kaum noch Knattergeräusche vorhanden und die Entwässerung wurde abgesetzt.
Er hat Baytril, Duphamox und ein metacamähnliches Präparat bekommen. Zudem wurde ihm Zylexis gespritzt, was ihm hier nie gut tat. In diesem Fall hat es wohl sehr gut gewirkt.
Seine Haut ist durch die vielen Spritznekrosen total kaputt und tut ihm sehr weh. Außerdem sind die Leberwerte nicht wirklich gut und eigentlich dürften wir das Duphamox bzgl. der Leber nicht länger weiterspritzen. Nur, wenn wir es jetzt absetzten, gibts nen riesen Rückschlag. Bis Montag geben wir es mal weiter, er bekommt nochmal Zylexis und die Leberwerte werden angeschaut.
Irgendwie hat er dort orale Sachen vertragen, was hier nie der Fall war. Ich checks nemmer.Er will mich ärgern.

Sie geht davon aus, dass es multiple Faktoren waren, die die Sache haben eskalieren lassen.
Zum einen die Lungenentzündung, der zugeschwollene Hals und die Umgebung.
Dass er anatomisch verbaut ist, können wir nicht mehr ändern. Die Lunge ist besser, der Hals müsste wieder etwas abschwellen. Zudem haben wir jetzt ne GGAAAAAANNZ große Liste bekommen, was er nicht mehr darf und was er unbedingt muss.
Sie leben ja im ganzen Haus und wir haben hier immer sehr warm. Außerdem chillt er immer unter der Heizung. Ihrer Meinung nach schwillt er aufgrund der Wärme und des Staubs ( Heu, Sägemehl) zusätzlich massiv auf.
Sie sitzen fast immer nur bei uns in der Küche, weil sie Gesellschaft möchten. Die Luft dort soll für ihn halt auch nicht gut sein, wegen der ganzen Kocherei.
Wir werden ihn jetzt ausquartieren, sie bekommen ein eigenes, Zimmer bei 20 bis 21 Grad, das wir mehrmals am Tag sehr lange lüften sollen ( wenn sie draußen sind).Im Gang dürfen sie auch sein, aber Richtung Küche kommen sie dann nur noch bis zur Türschwelle.
Zusätzlich müssen wir in die Toilette dicke Handtücher legen und das Heu anfeuchten. Wenn wir bemerken, dass er sich unter ne Heizung legt, sollen wir ihn "verscheuchen". Sie hofft, dass durch die Umgebungsveränderungen schon viel beeinflusst werden kann.
Mir leuchtet das auch ein, weil er in den Sommermonaten bei der extremen Hitze schon mega Probleme hatte.

Was sollen wir jetzt aber wegen dem Duphamox machen??!! Eigentlich bräuchte er eine monatliche, wenn nicht lebenslange Therapie damit, aber die Leber streikt. Noch ist es nicht wild, aber es wird kommen.
Am Montag kann ich bei meiner Haustierärztin ein leberunterstützendes Medikament geben. Es ist homöopathisch. Gibts da auch was pflanzliches oder verlässlicheres als Homöopathie?!
Naja, jetzt warten wir eben mal ab.

ICh räume nun mal das Zimmer auf und richte es für sie ein. Hoffentlich gehts hier auch weiterhin gut, ich bin gespannt.
Die TÄ meinte, dass das nie ein Tier zum einschläfern wäre und wenn wir nun alles beachten, er uns noch ne Weile erhalten bleibt. Ihr Wort in Gottes Ohr, echt.
Drückt die Daumen, dass alles so bleibt. Meine Mutter hat auch einen sehr guten Eindruck von ihm.