Hallo,
Wie viele von euch wahrscheinlich wissen, habe ich vor kurzem den kleinen Sir Henri bei mir aufgenommen. Er lebt jetzt mit meinem blinden 10 Jahre alten Kaninchenopi zusammen und die beiden verstehen sich echt richtig gut. Wie sagt man: Sie passen wie Arsch auf Eimer
Wer Henris Geschichte noch nicht kennt, kann sie gerne hier nachlesen: http://www.kaninchenschutzforum.de/s...d.php?t=104639
Als ich Henri übernahm tat ich dies in dem Wissen, dass er lediglich ein leichtes Stufengebiss hat, welches in unregelmäßigen Abständen geschliffen werden muss. Da mir aber bereits nach seiner Ankunft ein starkes schmatzen bei ihm auffiel, bin ich sofort ein paar Tage später mit ihm zum Tierarzt gefahren, um eben die Zahnspitzen schleifen zu lassen. Henri wurde also mit nach hinten genommen und wir wurden kurze Zeit später ins Behandlungszimmer gerufen. Die Diagnose traf mich echt wie ein Schlag: Ein dicker Abszess im Unterkiefer. Damit hatte ich natürlich überhaupt nicht gerechnet. Der Dr. hatte den Abszess also gespült und ihn antibiotisch abgedeckt. So sind wir dann wieder nach Hause geschickt worden mit der Bitte, in 4 Wochen nochmal wieder zu kommen, um ein Röntgenbild anfertigen zu lassen. Da mir die Zeit natürlich sehr lange vorkam, bin ich noch in der selben Woche zum Tierarzt gefahren um 4 Bilder anfertigen zu lassen. Das Ergebniss war jedoch erschütternd.
Die ganze linke Kieferseite ist einfach katastrophal. Der linke untere Schneidezahn und die ganze untere linke Kieferreihe steht unter Eiter und die Zähne stehen kreuz und quer. Auch der Knochen ist durch den Eiter schon erkennbar angegriffen. Wir haben also direkt einen Termin für die kommende Woche vereinbart wo dann ein oder mehrere Zähne gezogen werden sollten. Da mir das aber alles ziemlich suspekt vorkam, in welcher Reihenfolge der Dr. die ganzen Behandlungen anordnete, bin ich nochmal zur P.a.D. in Dortmund gefahren.
Auch hier wurde mir leider die katastrophale Lage der Zähne bestätigt..Dort wurde Henri jedoch auch Blut abgenommen, um ein eventuelles Nierenleiden ausschließen zu können. Nun sind die Ergebnisse heute gekommen und seine Nierenwerte sind alles andere als gut.
Normalerweise wäre morgen nun die OP gewesen. Die müssen wir aber angesichts der Blutergebnisse verschieben.
Henri hat heute also nochmal den Abszess gespült und eine Infusion verabreicht bekommen. Für Zuhause hat mir die Frau Dr. erklärt, wie ich Henri selbst an den Tropf hängen kann. Dies soll nun alle 1-2 Tage gemacht werden. Außerdem wurden uns die Medikamente der SUC Therapie von Heel mitgegeben,welche ich ihm selbst spritzen soll. Ebenfalls 1x täglich,damit wir die Nierenwerte wieder in den Griff bekommen. Statt einem Medikament der SUC Therapie hat sie uns Renes mitgegeben. Auch ein Antibiotikum ( Infectocillin) haben wir mitbekommen, was ich ebenfalls spritzen soll. Wir wurden also mit einer vollen Medikamenten Tüte wieder nach Hause geschickt. Darin enthalten 2 Infusionsbeutel, Antibiotika, Renes, Coenzyme, Ubichinon, Wundspüllösung und mehreren Spritzen und Nadeln Ein Kontrolltermin ist für nächste Woche Freitag angesetzt.
Dort wird wahrscheinlich nochmal der Abszess gespült und erneut Blut abgenommen. Je nachdem wie die Werte dann ausfallen, wird über das weitere Vorgehen entschieden. Sollten die Werte gut sein, werden wir uns wohl für die Operation des Abszesses entscheiden. Sollten die Werte weiterhin im Keller sein, müssen wir ihn weiter medikamentös behandeln und hoffen, dass er noch lange gut damit leben kann.
Mittlerweile belaufen sich die Kosten auf über 400€ und es ist noch lange kein Ende in Sicht. Leider war mein Kaninchensenior Pünktchen kurz vorher auch krank gewesen, wodurch sich die Kosten der beiden insgesamt auf gut 800€ belaufen + Medikamente (innerhalb von 2 Wochen!) Er hatte nämlich leider eine Verstopfung und es wurden mehrere Röntgenbilder angefertigt (auch mit Kontrastmittel) + Blutuntersuchung. Hierüber hatte ich ja auch in einem seperaten Forum berichtet. Die beiden mussten sich natürlich absprechen, was das krank sein angeht.
Da bei Henri nun leider erstmal kein Ende in Sicht ist, werden die Kosten natürlich weiter steigen. Ich bin davon auch ehrlich nicht ausgegangen, dass Henri direkt so eine Großbaustelle entwickeln wird. Er muss es ja schon vor meiner Übernahme gehabt haben, es ist wohl nur einfach unentdeckt geblieben, was mich sehr sehr traurig macht. So eine Kieferabszess Geschichte entsteht ja nicht über Nacht, weswegen es mich umso wütender macht, dass einfach nichts entdeckt worden ist vorher. Denn natürlich hätte man ihm bei früherer Diagnose schneller und besser helfen können. So ist die Behandlung natürlich deutlich schwieriger und langwieriger.
Ich habe gerade mein Abitur gemacht und habe somit leider noch keine großen eigenen Einnahmen, bis auf die Einnahmen die ich als Sonntagskraft in einer Bäckerei verdiene. Zum Glück stehen meine Eltern finanziell hinter mir, aber ich muss mich natürlich auch in einem großen Teil an den Tierarztrechnungen beteiligen, wenn ich meine ersten Ausbildungsgehälter bekommen habe.
Es ist mir ehrlich gesagt auch etwas unangenehm hier nach finanzieller Unterstützung zu bitte, aber leider ist es momentan echt einfach ein Fass ohne Boden und es ist noch kein Ende in Sicht!Natürlich werden alle Notwendigen Untersuchungen weiterhin durchgeführt und alles versucht, damit der kleine Henri mit Pünktchen endlich seinen Lebensabend verbringen kann. Kein Kaninchen hat es finde ich so verdient wie er. Nach seiner Vorgeschichte soll er doch nun einfach glücklich sein dürfen!
Ich würde mich wirklich sehr sehr freuen,wenn der ein oder andere uns mit einer kleinen Spende unterstützen würde !
Carina Lohrmann
IBAN: DE57 3606 0591 0002 7201 00
BIC: GENODED 1SPE
Verwendungszweck wäre das Stichwort: Henri



Dort wurde Henri jedoch auch Blut abgenommen, um ein eventuelles Nierenleiden ausschließen zu können. Nun sind die Ergebnisse heute gekommen und seine Nierenwerte sind alles andere als gut. 

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Dafür drücke ich ganz feste die Daumen, dass ihr das wieder hinbekommt!!!










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