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Thema: Wiederkehrende Verdauungsstörungen (Magendilatationen, Ileus OP) evtl. Megacolon?

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von sanny_picco
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    Standard Wiederkehrende Verdauungsstörungen (Magendilatationen, Ileus OP) evtl. Megacolon?

    Hallo ihr Lieben,

    mein Snoopy (ca. 5 Jahre alt) hatte im Februar wegen eines Bezoars einen Ileus weshalb er operiert wurde (zuvor schon zwei Magendilatationen). Seitdem sind wir Dauergast in der Klinik wegen einer Nahtdehiszenz und wiederkehrenden Verdauungsproblemen. Seit der OP bekam er 1 Woche Eradia und Marbocyl, wegen der Naht dann durchgehend Trymox alle 2 Tage gespritzt.

    Es ist ein auf und ab. Immer wenn ich denke, dass wir es jetzt geschafft haben, hat er plötzlich wieder Probleme. Gestern früh war alles ok, Mittags saß er zitternd und schnaufend im Gehege.

    Im Notdienst wurde ein Röntgenbild angefertigt, welches als unspezifisch diagnostiziert wurde (ich häng es mal an für diejenigen, die vielleicht mehr sehen als "unspezifisch", ich fand das alles ziemlich voll, bin aber nicht so gut im RöBi erkennen.

    Es gab die üblichen Bauchmedis und heute köttelt er wieder ziemlich viel.

    Die Köttel sind aber nicht mehr das, was ich von ihm gewohnt bin. Früher runde Heuköttel (mampft er sehr gerne, ansonsten gibt es nur Frischfutter. Seit der OP keinerlei Leckerlies mehr in Form von Cranberry oder Leinkuchen)

    Vor ca. 1 1/2 Wochen meinte eine der Heimtierärztinnen in der Klinik, man müsse bei ihm auch an Megacolon denken (er ist weiss mit schwarzen Augenringen und wenig kleinen schwarzen Flecken). Kurz danach waren seine Köttel schon etwas unförmiger, was allerdings auch damit zusammenhängen mag, dass sein Lieblingsheu gerade mit einem anderen gemischt wird und er nicht mehr ganz so viel futtert).


    -da ich ihn jetzt immer wieder sehe, wie er an Erde knabbert, vermute ich Mineralmangel. Was kann ich ihm Gutes tun?? Salzleckstein? Infusion?

    - (falls der Verdacht sich erhärtet) welche Erfahrungen habt ihr mit Megacolon? Wie wurde die Diagnose gestellt, kann sie überhaupt sicher gestellt werden und wie kann ich die Fütterung optimieren?

    Danke schonmal für's Lesen.
    Angehängte Grafiken
    LG Sandra

    In Erinnerung an Charly, Kitty, Mucki, Jolly Jumper, Jim Knopf, Gisela, Zorro, Michelle, Hanna, Micky, Ernie, Agathe, Kimba, Bommel, Fanta, Tico, Bert und Lucky Luke

  2. #2
    2. Vorsitzender Avatar von Burkhard
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    Standard

    Sind das da hinten Steinchen in der Blase?
    Konservative sind Menschen, die mit 2 Beinen geboren wurde, aber nie gelernt haben, vorwärts zu gehen.
    Und sie versuchen, die Probleme von morgen mit den Lösungen von vorgestern in den Griff zu bekommen.

    "Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie." - Aldous Huxley




  3. #3
    2. Vorsitzender Avatar von Burkhard
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    Standard

    Wenn einer meiner Nasen Aufgasung hat, liegt es meist irgendwo still und flach in der Ecke, aber zittert und schnauft nicht unbedingt.
    Letzteres trat immer bei Jean-Claude auf, wenn er Steinchen in der Blase oder im Harnleiter hatte. Deswegen meine Frage nach den Steinchen.
    Konservative sind Menschen, die mit 2 Beinen geboren wurde, aber nie gelernt haben, vorwärts zu gehen.
    Und sie versuchen, die Probleme von morgen mit den Lösungen von vorgestern in den Griff zu bekommen.

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  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von sanny_picco
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    Standard

    Zitat Zitat von Burkhard Beitrag anzeigen
    Wenn einer meiner Nasen Aufgasung hat, liegt es meist irgendwo still und flach in der Ecke, aber zittert und schnauft nicht unbedingt.
    Letzteres trat immer bei Jean-Claude auf, wenn er Steinchen in der Blase oder im Harnleiter hatte. Deswegen meine Frage nach den Steinchen.
    Jetzt wo du es sagst, seh ich da auch ein paar "Punkte". Aber ich bin echt schlecht was RöBis angeht Und der Tierarzt hat dazu nix erwähnt.

    Snoppy hat das Zittern und Schnaufen auch gezeigt als er den Ileus hatte, allerdings ist der ja auch sehr schmerzhaft.
    Geändert von sanny_picco (Gestern um 19:58 Uhr)
    LG Sandra

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  5. #5
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    Standard

    Ich würde da dringend schallen und auch eine Blutuntersuchung+bakteriologische Kotuntersuchung machen, das kann auch eine Appenziditis sein.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von sanny_picco
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    Standard

    Zitat Zitat von Alexandra K. Beitrag anzeigen
    Ich würde da dringend schallen und auch eine Blutuntersuchung+bakteriologische Kotuntersuchung machen, das kann auch eine Appenziditis sein.
    Hab' ich auch schon dran gedacht, aber kann das nach so langer AB Gabe noch sein? Fieber hat(te) er auch nicht. Er hatte bisher immer Untertemperatur, wenn was war, gestern 36,7°
    LG Sandra

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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von sanny_picco
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    Standard

    Und die Temperatur ging ganz schnell nach oben nach Metamizol, MCP, Infusion und Prevomax.

    Vor ein paar Wochen ging war ich wegen Inappetenz in der Klinik, dort hat er während der Behandlung angefangen die mitgebrachte Petersilie und einen Salat zu schreddern.

    Und im November haben wir Ultraschall, RöBi und Blutabnahme gemacht.

    Leider war "unsere" Tierärztin, die ihn operiert hat, länger nicht da (Urlaub, Kongress). Sie ist die erfahrenste der Heimtierärztinnen dort (gestern im Notdienst war keine der Heimtierärztinnen da). Morgen werde ich mal fragen, ob ich den nächsten Termin wieder bei ihr bekommen kann.

    Das ist alles so unbefriedigend gerade.
    LG Sandra

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