Hier müssten doch die Ohren eigentlich operiert werden, damit diese Problematik beendet werden kann? Wenn die Ohrenschmerzen weg sind, braucht Lola später keine Schmerzmittel mehr, die auf die Nieren gehen und wenn die Nieren richtig funktionieren, ist die Harnsteinproblematik auch gelöst? Oder ist die genetisch bedingt?
Bisher haben wir die Ohren mit Antibiotikum und Spülen ganz gut im Griff und sie zeigt auch zumindest keine Ohrenschmerzen. Wie gesagt, eine Kontrolle im Röntgen/CT steht sowieso wieder an und in dem Zuge sollen auch die Zähne mit angeschaut werden, und dann wird sich zeigen, ob eine OP doch notwendig ist. Aber selbst dann ist ja nicht unbedingt sichergestellt, dass sie nie mehr Schmerzen haben wird. Und das Metacam ist wahrscheinlich auch nicht der einzige Auslöser sondern eher die EC-geschädigten Nieren, aber das wird das Blutbild ja zeigen.
Auch wenn das sehr individuell ist und ich das Tier nicht kenne: Schmerzfreiheit hat oberste Priorität. Je nach Alter und Gesamtzustand macht die OP Sinn. Wenn dein Kaninchen aber beispielsweise schon 10 ist und alle Blutwerte unheilbar schlecht sind, dann wäre Erlösen besser. Ein paar Tage oder Wochen mehr ... weiß nicht. Ich bin davon kein Freund, vor allem, wenn die Tiere wirklich unheilbar krank sind.
Genau. Wir wissen nicht, wie alt sie ist, aber mindestens 7-8. Vom Allgemeinzustand her aber soweit fit und echt tapfer. Klar möchte ich meine Tiere nicht auf Krampf am Leben halten wenn sie leiden, aber wenn es möglich ist, sie schmerzfrei zu bekommen und die Lebensqualität zu erhalten, finde ich es schon vertretbar, palliativ zu behandeln. Im Zweifel ist mir lieber, sie verbringt ihre letzten Tage stressfrei in ihrem Zuhause im Garten mit ihren Freunden, als gestresst mit ggf. sogar mehreren OPs womöglich den ganzen Winter im Haus und hat am Ende mit nur einer verbleibenden Niere vlt. auch nur einige Wochen gewonnen...Deswegen Blutwerte und Ultraschall abwarten.
Das Problem hatten wir hier auch, beide mussten wegen einer akuten Augenproblematik vom Weibchen rein und sind jetzt wieder draußen. Wenn das Wetter bei dir im September regionbedingt schnell runterkühlt, empfehle ich, die Heizung runterzuregeln und Kippfenster offen zu lassen. Meine müssen ab spätestens Silvester wieder rein, wegen der Lautstärke, Darius wird im Januar 5 und hat kein gutes Immunsystem und unsere Winter sind ekelig nasskalt mit zwei richtig toten Punkten meistens Mitte Dezember und/oder Ende Februar mit - 15°C nachts. Da muss meine Lumi dann durch, es bringt ja auch nichts, wenn mir einer im Winter aus gesundheitlichen Gründen dann notfallmäßig rein muss. Es stehen jetzt dauerhaft beide Gehege fertig eingerichtet da (mein Schlafzimmer und Voliere) So ist es geplant und nicht so hektisch.
Ja, sie könnten sogar in den Keller oder die Garage, dort ist es deutlich kühler als im Haus aber wärmer als draußen. Windgeschützt und trocken ist das Außengehege aber auch.
Harnsteine oder Blasenschlamm hatten meine bisherigen Kaninchen nicht. Aber ich habe schlechte Erfahrungen mit EC-geschädigten Nieren und eitrigen Entzündungen. Das ist schwer in den Griff zu kriegen, weil Kanincheneiter so zäh ist... und meine Erfahrungen mit EC-geschädigten Nieren sind auch eher mau: ja, durch Infusionen war es möglich, 6 Wochen mehr Zeit rauszuholen. War es mir das wert? Ehrlich gesagt nein. Eine frühere Erlösung wäre mehr im Sinne des Kaninchens gewesen, aber ich habe total geklammert zu der Zeit.
Genau, es geht mir auch eher um die Nieren als den Stein an sich. Wie war denn der Allgemeinzustand in diesen 6 Wochen? Mit Novalgin ist Lola gerade wieder fast die Alte.


Deswegen Blutwerte und Ultraschall abwarten.
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