Och bitte nicht bei einem eh für die TE so emotionalen Thema von „Todesspritze“ sprechen. Das Mittel, auf das du anspielst, ist T61 und wird fast gar nicht mehr verwendet (ist aber absolut lege artis WENN - wie Du eineiig sagst - vorher eine Narkose gemacht wurde!). Ich würde da nur wirklich gerne etwas die Dramatik raus nehmen, nicht dass die TE Panik bekommt, weil sie denkt, dass zwangsläufig immer zuerst eine „Vollnarkose“
verabreicht werden muss.
In - ich würde behaupten - 99% der Fälle werden zur Euthanasie Barbiturate, meist ein Pentobarbital verwendet (Handelsnamen z.B. Narcoren, Euthasol,…). Die Euthanasie erfolgt hierbei einfach aus einer Überdosierung des „Schlafmittels“ heraus. Die Tiere schlafen ein, gehen in eine tiefe Bewusstlosigkeit und schließlich folgen Atem- und Herzstillstand. Das ist fast immer ein äußerst sanfter und friedlicher Weg und bedarf nicht zwangsläufig (je nach Verabreichungsform) einer Narkose, weil es eben automatisch erst nach tiefer Bewusstlosigkeit zum Tod führt.





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