Genau das hätte man halt die letzten 20 Jahre mal angehen können. Wenn nicht ständig Gleise abgebaut worden wären, wäre die Situation schon besser. An vielen Stellen ist zum Biespiel nur eingleisiger Bahnverkehr möglich, zum Beispiel in Richtung (oder aus Richtung Rügen) Richtung Westen. Die Strecke ist extrem ausgelastet (um nicht zu sagen überlastet), besonders in der Urlauberzeit (April bis Oktober ca.). Läge da noch ein Paar Gleise, könnte man die Strecke zeitgleich aus beiden Richtungen befahren, eine engere Tacktung mit mehr Zügen wäre möglich. Das Problem hat man halt auf vielen Strecken, vor allem in den neuen Bundesländern, aber nicht nur. Der Ausbau und die Erneuerung kommt ja so langsam in Schwung, in 20 Jahren müssen wir die Diskussion vielleicht nicht mehr führen, aber es ist echt schade, dass damit nicht früher begonnen wurde, obwohl die Probleme bekannt waren und absehbar war, in welche Probleme man hinein läuft.
Das klingt ja sogar noch nach einer Entfernung, die sogar mit dem Fahrrad zu bewältigen ist (je nach Instrument). Neben dem ÖPNV sehe ich an der Stelle nämlich auch noch einen riesig großen Bedarf. Als Radfahrer teilt man sich entweder einen Weg mit Fußgängern, die sich vielleicht bedrängt fühlen, wenn man aufgrund des schmalen Weges eng an ihnen vorbei zischt oder man fährt auf der Straße, wo man selbst die ganze Zeit bedrängt wird durch extrem knapp überholende Autofahrer und Angst um seine unversehrtheit haben muss.Obwohl ich selbst ein Auto habe, nervt es mich in letzter Zeit immer mehr, wie viel Platz Autos in Städten einnehmen und wie wenig Platz für alle(s) andere bleibt. Mir ist klar, dass man sie nicht völlig verbannen kann und sollte, aber irgendwie muss es unattraktiver werden und Alternativen bequemer. Radikale Idee (und vielleicht nicht umsetzbar, aber nur um das mal durchzuspielen): Man könnte ja z.B. die Fahrbahn deutlich vereengen, bei mehrspurigen Straßen z.B. eine komplette Spur für Radfahrer zur Verfügung stellen und mit einer Erhöhung (wie einem Bordstein oder so sichern), damit da nicht doch ständig Autos fahren. Das wird Autofahren deutlich unbequemer machen, wenn man mit dem Auto ständig im Stau steht und zusehen muss, wie Radfahrer gemütlich vorbei zischen. Zusammen mit einen anständig ausgebauten ÖPNV (das ist natürlich auch Grundvoraussetzung) könnte das mehr und mehr Menschen dazu motivieren, das Auto stehen zu lassen. Dann entspannt es sich auf der Straße auch wieder für die, die das Auto nicht stehen lassen können (Pflegedienst z.B., ältere Menschen, die keine längeren strecken laufen oder länger stehen können, wenn sie auf Bus und Bahn warten). Fände ich nicht verkehrt, diese Umstellung würde aber auf jeden Fall erst mal weh tun. Und auf dem Land müsste es halt auch anständige Radwege geben, um die Nachbarstädtchen oder Dörfer zu verbinden, damit man nicht auf der Bundestraße fahren oder durch dunkle Wälder holpern muss.



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und nutze das Carsharing, das ich hätte somit nur wenige Male im Jahr.

Mottchen Nov 2008-14.01.2015



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