Ich verstehe wie @Alex (auch) nicht…
Die Diagnose ist wohl (leider) letal, warum dem Tier seine letzten Tage/Wochen nicht mit Cortison „erleichtern“?
Ich verstehe wie @Alex (auch) nicht…
Die Diagnose ist wohl (leider) letal, warum dem Tier seine letzten Tage/Wochen nicht mit Cortison „erleichtern“?
Geändert von feiveline (13.02.2022 um 20:01 Uhr)
Wenn ich mir u.a. das hier bei Kaninchenwiese durchlese:
- Um das Tumorwachstum zu hemmen, hat sich ein gering dosiertes Cortison (z.B. Prednisolon, 1mg/kg in den Mund) bewehrt, besonders wenn der Tumor bereits größer ist oder Atemnot auftritt. Nebenwirkungen: Das Kaninchen gilt als steroidsensibel! Nur bei wenigen Erkrankungen ist Cortison-Gabe geeignet. Folgen: Immunschwäche, diese führt z.B. zu dem Ausbruch einer Kokzidiose, E. cuniculi oder Kaninchenschnupfen. Es sind starke Leberschäden bzw. Leberversagen und auch Resistenzenbildungen möglich, Magen-Darm-Ulzera, Wundheilungsstörungen
empfinde ich das nicht als Erleichterung.
Was würde ich mir für Vorwürfe machen, wenn sie durch Cortison nun auch noch anderweitige Probleme bekommt.
Oder das hier:
https://www.kaninchenwiese.de/gesund...ndheitsmythen/
Ihr dürft ja nicht vergessen, daß der Krebs die letzten drei Jahre auch nicht gewachsen ist und schon bestand, als sie zu mir kam.
Es ist also noch gar nicht gesagt, daß sie jetzt innerhalb der nächsten Wochen daran sterben muß.
Es kann auch sein, daß er erst mal nicht weiterwächst und sie damit noch gut leben kann.
Sie quält sich noch nicht, sie leidet nicht.
Cortison wäre das allerletzte Mittel meiner Wahl, wenn es jetzt zB wirklich nochmal schlechter werden würde, so daß klar ist, daß sie jetzt bald sterben wird und ich mir um Erkrankungen durch Cortison oder dessen Verträglichkeit keine Gedanken machen muß.
Aber das ist momentan noch nicht der Fall.
Und das schlimmste wäre, wenn sie im jetzt aktuell guten Zustand noch andere Erkrankungen bekommen würde.
Du zitierst es doch selberDein Tier hat augenscheinlich schon seit längerem Probleme mit der Atmung, also warum ihr die „letzte Zeit“ nicht mit Cortison erleichtern?Um das Tumorwachstum zu hemmen, hat sich ein gering dosiertes Cortison (z.B. Prednisolon, 1mg/kg in den Mund) bewehrt, besonders wenn der Tumor bereits größer ist oder Atemnot auftritt.
Die Antwort hat sich überschnitten, aber nochmal:
sie hat aktuell keine Atemnot.
Vor drei Jahren habe ich die Häsin aus erbärmlichen Verhältnissen geholt und schon damals fiel sofort die sehr schnelle Atmung auf. Es wurde damals dann auch Herz-Ultraschall gemacht und dabei wurde eine Zubildung im Bereich der Lunge erkannt.Das passt nicht zu Deinen jetzigen Aussagen…Sie atmet zwar schwerer wie gewöhnlich (wobei ihre Atmung ja noch nie normal war),
Geändert von feiveline (13.02.2022 um 20:14 Uhr)
Letztlich müßt ihr das ja auch nicht verstehen.
Da die Häsin bei mir lebt, ich sie sehr gut kenne, da ich ein wirklich extrem inniges Verhältnis zu ihr habe, kann ich das, so denke ich, recht gut einschätzen.
Cortison ist eine Alternative zum einschläfern.
Von Einschläfern ist aber aktuell noch nicht die Rede.
Und zwischen Atemproblemen und direkt Atemnot besteht auch ein Unterschied.
Herz und Luftröhre sind beeinträchtigt durch den Tumor, du schreibst von eine veränderten Atemfrequenz und gleichzeitig davon das keine Atemnot vorliegt. Das alleine Wiederspricht sich enorm.
Ich verstehe bis heute nicht wieso Cortison bei solchen Krankheitsbildern immer noch kritisch gesehen wird.
Ich selbst bin ein Freund der Homöopathie, doch ergänzend ist in manchen Fällen die Schuldmedizin in der Theorie unverzichtbar.
Du fragst hier nach Rat bezüglich der homöopathischen Therapie. Angesichts dessen müssen wir auch nach fragen was sonst noch gegeben wird, da Homöopathie in solchen Fällen meist nicht ausreicht.
Hier sind Leute mit unheimlich viel Erfahrung. Und die Beratung seit Jahren zeigt, dass es meist noch viele Optionen mit Medikamenten gibt, welche von den Tierärzten oder Haltern noch gar nicht in Betracht gezogen wurden.
Zu sagen ist mir egal was ihr denkt, ist mehr als nur unhöflich.
Du schreibst das Cortison aktuell nicht in Frage kommt, wann würde es denn in Frage kommen?
Cortison bewirkt im endstadium auch keine Wunder mehr, damit sollte man anfangen bevor das Tier zur Euthanasie frei gegeben ist, um eben dem Zeitpunkt der Euthanasie auf würdevolle Weise noch entgegen wirken zu können.
Für dich kommt es noch nicht in Frage. Okay... Dann frage ich mich dennoch, wann soll es in Frage kommen, wenn das Tier schon dem Kopf im den Nacken nimmt um Luft zu bekommen? So ein Kaninchen hatte ich hier im endstadium, mehr als unschön.
Das klingt für mich nun nicht so problemlos.Sie atmet zwar schwerer wie gewöhnlich (wobei ihre Atmung ja noch nie normal war), aber sie kommt damit super klar....
...Der Tumor ist schon sehr, sehr groß, er verdeckt aufm Röntgenbild bereits das ganze Herz und drückt die Luftröhre immer weiter nach oben.....
Ich verstehe nicht, warum Du kein Cortison nutzt.
Ich kann mich den anderen hier nur anschließen..ich habe selbst dieser Häsin, die lange gelebt hat mit den Heel-Mitteln und im späteren Alter Probleme mit der Lunge bekam, Cortison gegeben und sie hat noch etliche Monate gut, wirklich sehr gut, damit gelebt. Die Lunge war schon arg verschattet und es war ihre letzte Möglichkeit. Sie war auch schon 10 Jahre.
Mein Mohri bekommt nun schon fast 2 1/2 Jahre Cortison, allerdings auch sehr geringe Mengen inzwischen , da er schwerste Atemnot hatte, wirklich ganz extrem. Es ist nie richtig herausgefunden worden, weder RÖ noch US (mehrmals), ob ein Tumor dahinter steckt...wir machen auch keinen US mehr..Fakt ist, dass er sehr große Probleme hatte.
Ein anderer TÄ hätte ihn bestimmt gehen lassen..schon 2 oder 3 Mal.
Es ist aber so viel besser geworden, nun schon ein ganzes Jahr lang bestimmt geht es ihm richtig gut und ich wiederum würde mir größte Vorwürfe machen, hätte ich die Möglichkeit des Cortisons nicht genutzt (plus Theophyllin).
Es mag mal so, mal so sein...Nebenwirkungen sind nicht ohne, wenn sie da sind, Mohri hat immer noch etwas für die Leber bekommen, für das Immunsystem, es war schon eine Zeitlang ein riesiger Aufwand das alles in den Griff zu bekommen, aber wir hatten und haben immer noch Glück. Ich bin auch so gut wie nie mehrere Tage weg, um bei ihm zu sein, falls es kippen sollte.
Du musst halt schauen wie die Atmung ist, aber wenn sie nicht in Ordnung ist, würde ich Cortison geben. Du kannst ja niedrig dosieren.
Geändert von hasili (13.02.2022 um 20:26 Uhr)
Ich habe ja gar nicht völlig ausgeschlossen, es mal anzuwenden.
Aber jetzt ganz sicher noch nicht.
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