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Thema: Sind Abzesse ansteckend?

Baum-Darstellung

  1. #33
    foreninkompatibel Avatar von Kuragari
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    Ich kann das verstehen, wie schon so oft beschrieben ging es mir Dez2009-Jan2010 auch ganz schlecht mit meiner Blacky wegen EC und es wegen nicht perfekter Behandlung verloren zu haben hat mich danach noch Jahrelang beschäftigt. Daher wühlt mich deine Geschichte mit deinem Kaninchen auch so sehr auf, das ist wirklich fast die selbe Situation, nur die Krankheit ist anders. Ich hatte damals jedes Mal einen anderen TA vor mir stehen und keiner wusste was.

    Auch alle nachfolgenden Erkrankungen bei meinen Schätzen, trotz toller Tierärzte, hat mich viel Kraft und Nerven gekostet. Grad durch Blackys harten Tod gingen mir die nachfolgenden Notfelle ganz besonders an die Nieren aus puren Verlustängsten. Einmal habe ich los geflennt weil ein Röntgenbiuld angefertigt werden musste. (Welpen oder Tumorverdacht, letzterer war es dann auch, OP ging gut aus)

    Daher gebe ich vor OPs auch gerne die Tierchen ab und hole sie auch erst nach der Arbeit wieder zu mir. Ich weiß, dass in der Klinik aufgepasst wird und Emilia musste schon 3mal reanimiert werden. Also hat alles geklappt, später wurde dann die Schmerzmittelkomponente der Narkose ausgetauscht, weil sie atemdepressiv machen kann. Aber sie achten eben auch auf sowas und forschen intensiv nach, wenn etwas ungewöhnlich läuft.

    So wie auch jetzt mit Axelchen, meinem süßen Plüschi... an Silvester war ich total schockig und dann war er ja erstmal Weg. Und durch den Umräumstress war ich auch abgelenkt und alles, auch durch den neuen Job. Aber als mir dann am Telefon 2 Wochen später gesagt wurde: "Es war RHD2." DA erst habe ich geheult. Und mir kam alles von Silvester wieder hoch.
    Und die behandelnde "kleine Heimtiere"-Ärztin? Sie war ebenfalls schockiert und forschte mit dem Impfhersteller weiter. Das finde ich so toll, sie ist immer neugierig und bildet sich ständig weiter. Mir tut es dann nur Leid, dass es sie gefühlsmäßig auch manchmal mitnimmt. Klar, menschlich, wenn man wochenlang kämpft und dann dem verzweifelten Besitzer sagen muss: "Es geht nicht mehr" und dann das Weinen und alles mit ansehen muss...

    Was ich eigentlich sagen will... mich bringt sowas auch immer tierisch durcheinander und ich kann mir dann meistens nicht viel merken, werde schusslig und schlafe mies. Macht es auch nicht besser. Aber wenn ich weiß, es ist gut versorgt, dann kann ich konzentrierter arbeiten und die Stunden ohne mein krankes Tier verfliegen ganz schnell und dann freue ich mich, es wieder zu bekommen.
    Geändert von Kuragari (24.02.2020 um 16:42 Uhr)
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