Nein, es wird normalerweise die Wundhöhle von einem TA mit einem speziellen "Werkzeug" "behandelt" ( sog. "scharfer Löffel") und anschließend wird die Wundhöhle sorgfältig gespült. Die Wunde muss offen gehalten werden, damit die Wunde sich von innen nach außen schließt und nicht umgekehrt. Diese Prozedur erfolgt in der Regel so lange bis kein Eiter mehr in Sicht ist.
Zusätzlich kenne ich es auch so, dass zB antibiotische Kegel (Leukasekegel), spezielle antibiotische Salben und/oder mit speziellen AB getränkte Tupfer oder Gelschwämme nach dem Spülen in die Wundhöhle gelegt werden, damit die Wundhöhle nicht nur offen bleibt, sondern ein AB auch lokal wirken kann neben dem erforderlichen systemischen AB (wie zB Baytril).
Wie geschrieben, dass kann sich über Wochen hinziehen. Meine TÄ in der TK verfährt zB so, dass das Tier ihr dann alle 2-3 Tage vorgestellt wird.
P.S. Ich schreibe Dir meine Tel.Nr. per PN, dann kannst Du mich ja anrufen, wenn es nötig ist.





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