Silke das tut mir leidich denke für dich ist die ganze Situation auch nicht einfach. Und letztendlich kannst du auch nicht mehr machen als ihr zuzureden, was du ja gemacht hast. Ich drücke dich einfach mal
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Für immer im HerzenMo April 2005-29.12.2013
Mottchen Nov 2008-14.01.2015
Herr Lehmann Okt 2011-20.05.2022
Man darf aber jetzt nicht den Eindruck entstehen lassen, nur weil das Angebot von Alexandra nicht angenommen wurde, dass die Tiere aktuell vernachlässigt werden, nicht versorgt werden oder sie der Halterin ansonsten egal sind. Das ist unfair, denn sie hat die Tiere vor dem Schlachten gerettet und sie nicht dem Tod überlassen. Sie ist zum TA gegangen und die Tiere sind tierärztlich versorgt worden, wenn auch -zugegebenermaßen- nicht von einem Spezialisten.
Dass sie überfordert ist in vielerlei Hinsicht, ist kein Einzelfall und auch verständlich.
Aber weiterhin Druck auszuüben und sie nun hier dermaßen schlecht zu reden, ist für mich sehr unfair, zumal Silke ja mit ihr in Kontakt steht und über Details informiert wird und auch helfend - wenn auch nicht unmittelbar - zur Seite stehen kann.
Wenn man die Gelder, die bereits gesammelt wurden, vielleicht einer anderen kompetenten PS/ES zur Verfügung stellen würde, die sich anbietet, dann wäre den Tieren doch auch geholfen und alleine darum sollte es doch gehen. Wäre das eine Option? Oder sind die bisherigen Gelder an die Bedingung geknüpft, dass die Tiere zu Alexandra gehen?
guter Vorschlag
Für immer im HerzenMo April 2005-29.12.2013
Mottchen Nov 2008-14.01.2015
Herr Lehmann Okt 2011-20.05.2022
Genau den Vorschlag hatte ich hier auch schon gemacht. Doch welche PS? Sie muss ja in der unmittelbaren Nähe sein... Ich kenne mich in der Region nicht aus. Auf den Vorschlag das ich mich auf FB Umhören könnte wurde auch nicht eingegangen, was okay ist, da es ein ganz schöner Trubel aktuell ist.
Und selbst wenn wir die 300 Euro weiter geben... Das ist einfach mal ein Witz, von dem was auf einen zukommt. Die PS darf dann dennoch privat ordentlich drauf packen.. Und wer macht das? Wer ist in der unmittelbaren Nähe?
Ich glaube die Einzige, die in unmittelbarer Nähe ist, bin ich.
Problem bei mir wäre aber unter anderem (noch) die RHD-Quarantäne, obwohl sie eh erst mal ins Innengehege müssten und da kein RHD-Tier drin war. Dann bin ich eigentlich momentan auch mehr als gut ausgelastet mit den ganzen Tieren und finanziell würde ich es alleine auch nicht hinkriegen.
Liebe Grüße von Marit
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Maritich kann verstehen wenn es einfach nicht geht. Du hast mehr als genug um die Ohren und die rhd Quarantäne ist dann ja noch ein zusätzlicher Punkt. Ich meinte auch eher PS außerhalb dieses Forums.
Und da sieht es wahrscheinlich eben schlecht aus. Zumal ich ja 70km zu Alex echt nah findeaber nun gut.
Du kennst aber nicht zufällig noch jemanden privat? Der die Zeit und noch etwas Kleingeld *hust* übrig hätte?![]()
Das sehe ich ein wenig anders.
Tiere vorm schlachten zu retten ist großartig, keine Frage.
Das kann man aber leider nur machen wenn man das finanziell und fachlich wuppen kann.
In dem Fall nun immerhin die Einsicht das weder Fachkompetenz noch Finanzen da sind und trotzdem mein Hilfsangebot ausschlagen, obwohl Tante Silke sich den Mund fusselig redet, ist dann wiederum kein Tierschutz.
Vielleich geht es ja einfach nur darum, dass sie dein Hillfsangebot nicht möchte?
Sie sucht ja nach einer Lösung/PS und ist auch durchaus bereit, die Tiere in kompetente Hände abzugeben .. zB. zum Tierschutz Buxtehude.
Liebe Grüße von Marit
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Naja, ich sage aber auch ganz ehrlich, wenn ich schon einen guten Betrag spende, möchte ich schon auch wissen wohin die Tiere kommen.
Die PS müsste schon den Leuten zumindest aus Erfahrungen anderer bekannt sein.
Dass sie Dein Hilfsangebot nicht annehmen möchte, Alexandra, mag schon so sein, wie Marit sagt. Ich sagte ja auch mehrmals, dass es vlt. daran liegt, dass es ein TH ist. Ich weiß es nicht und persönlich kann ich es auch nicht nachvollziehen. Es gibt aber nun mal Leute, die warum auch immer, es lieber anders hätten.
Was ich mir sehr wünschen würde, unter den gegebenen Umständen, ist, dass Silke und Marit sich vlt. umhören nach einer guten PS oder jemanden sogar kennen. Oder die Tiere zu einer PS auf Zeit kommen (erste Baustellen und Impfung erledigen) und dann evtl. zu Marit ?
Mir wäre die Option, dass sie zu Marit kommen, nun auch die liebste..aber ich verstehe auch dass das zuviel für sie ist.
Geändert von hasili (05.12.2019 um 18:45 Uhr)
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.
-Laotse-
inwi,
ist das so ?
Ich dachte das wäre nur so interpretiert worden (als mögliche Annahme) .
Das geht natürlich gar nicht.
Zumindest müsste sie sich dann sehr reinknien in das Thema Kaninchen...und wenn sowieso schon kaum Zeit da ist, halte ich das kaum für realistisch.
Kennt denn einer die PS in Buxtehude ?
Und können alle Tiere dorthin ?
Das wäre dann ja ein Anfang.....
aber die Zahnsachen haben die Männchen, oder ?
Ja, die Zahnsachen haben die Männchen, hasili.
Ich überlege schon länger, ob ich die ganze Geschichte schreiben soll, also wie es zur Rettung der Kaninchen kam usw.
Ich habe ein gutes Verhältnis zu meiner Nichte und zu meiner Schwester, und mich macht es natürlich auch traurig, dass hier ein so negativer Eindruck entsteht, der sicher teilweise berechtigt ist.
Aber nur teilweise, denn im Grunde genommen ist meine Nichte auch gewissenhaft.
Der alte Mann ist ein Patient von ihr. Sie ist im Pflegedienst.
Wir haben dort gemeinsam schon die Laufenten vor der Schlachtung gerettet.
Ein Teil der Enten kam damals in eine sehr zuverlässige und supertolle Endstelle in die Nähe von Neumünster.
Vorkontrolle anhand von Fotos, und die ES ist einer Freundin von mir persönlich bekannt.
Um Plätze für weitere Enten zu finden, gab meine Nichte damals auch eine Anzeige bei Ebay auf.
Ein Schutzhof meldete sich.
Die Enten wurden aber erst dorthin gebracht, nachdem meine Nichte und meine Schwester sich alles persönlich angeschaut hatten.
Sie geben also nie Tiere leichtfertig ab, sondern sind sehr verantwortungsbewusst.
Als sie die Enten abholten, wehte die Tür eines Verschlags auf.
Meine Schwester sah dort in die traurigen Augen vieler auf engstem Raum zusammengepferchter "Schlachthasen".
Deutsche Riesen.
Sie sahen resigniert aus, hatten sich schon aufgegeben...
Die Menschen vor Ort waren damals mit den Enten beschäftigt.
Der Transport in die Nähe von Neumünster war noch nicht fertig organisiert.
"Man kann nicht alle retten, sie sitzen überall so", versuchte meine Schwester sich einzureden, aber natürlich lässt einen so ein Bild des Jammers nicht mehr los.
"Holt sie da raus, wir finden Plätze", sagte ich.
Amtsvet kam nicht in Frage, der alte Schlachter ist ein Patient, so etwas macht man dann nicht, wenn man nicht den Job riskieren will.
Wenn sie wieder bei dem alten Mann ist, wollte sie nach den Kaninchen fragen.
Und das war jetzt erst der Fall.
Am 23. 11. war meine Nichte wieder bei dem alten Mann und erkundigte sich nach den Kaninchen.
Sie waren alle geschlachtet... bis auf drei.
Ob sie die drei denn haben dürfte ....
Ja, 20 Euro pro Kaninchen.
Wir waren sehr traurig, dass wir den anderen nicht mehr helfen konnten.
Er konnte sich nicht mehr kümmern, war zwischenzeitlich auch im Krankenhaus.
Einen Tag später war meine Nichte wieder vor Ort und machte das erste Foto.
Zuhause wurde dann eine Pferdebox liebevoll eingerichtet und madersicher gemacht.
Am 27. November holte meine Nichte die Kaninchen ab.
Parallel habe ich bei Facebook schon berichet, Foto eingestellt, nach PS und Spendengeldern gesucht.
Tja, meine Nichte war sofort verliebt in die beiden Jungs und wollte sie so gerne behalten.
Sie hat als Kind auch Kaninchen gehabt, ist mit Tieren aufgewachsen, hat selber weitere Tiere.
Dann der Schock, als sie den Gesundheitszustand realisierte.
Sie wollte unbedingt erst alles vom Tierarzt abklären lassen.
Und sie hatte große Hoffnung, jemanden zu finden, der ihr die Tiere später zurückgibt.
Ich habe sie von Anfang an so umfassend wie möglich beraten und informiert, damit sie sich keine Illusionen macht, damit sie weiß, was auf sie zukommt.
"Erstmal in Ruhe Schritt für Schritt vorgehen" wollte meine Nichte.
"Erstuntersuchung, schauen, welche Behandlung am wichtigsten ist... dann wieviel Kosten auf einen zukommen etc ... immer mit der Ruhe... sie sind jedenfalls aus der Hölle gerettet."
Dann kamen die Fotos von der Zahnfehlstellung.
Ich schlug sofort vor, in die Praxis zu gehen, in der Marit war.
Fragte bei Facebook nach Tierarztempfehlungen.
"Ich würde sie dir geben, weil ich weiß, dass sie es bei dir gut hätten" schrieb meine Nichte.
Denn sie ahnte, dass sie mit der Pflege überfordert sein würde.
Jacky erstellte diesen Thread.
Wenig später schrieb ich meiner Nichte , dass Alexandra die Kaninchen nehmen würde.
"Das ist ein vorbildliches Tierheim. Keine Einzelhaltung, viel Platz, gutes Futter, beste Betreuung."
Auch den kaninchenerfahrenen Tierarzt und die Spezialbetreuung schwer kranker Tiere von der sehr kompetenten Alex erwähnte ich selbstverständlich.
Meine Nichte hatte sich zu dem Zeitpunkt schon verliebt.
Und dann musste es plötzlich so schnell gehen.
Ich machte vermutlich den Fehler, dass ich die Nachrichten von Alex aus Zeitgründen einfach weiterleitete, ohne sie umzuformulieren.
Meine Nichte wollte unbedingt zum Tierarzt, sie hoffte sicher, es doch irgendwie händeln zu können.
Aber sie sollte nun nicht mehr zum Tierarzt, es musste schnell gehen, sie sollte sich zügig bei Alex melden.
Verständlich das alles.
Aber sie war überfordert.
Und hat dann komplett dichtgemacht und jeden weiteren Versuch, ihr das Tierheim nahezulegen, abgeblockt.
Soviel zur Hintergrundgeschichte.
Es sind Menschen beteiligt.
Und es ist meine Familie.
Ich spiele immer mit offenen Karten.
Ich habe nichts weitergegeben aus diesem Thread.
Weder meine Nichte noch meine Schwester liest hier mit.
Ich kann aber auch nicht vorgeben, die Kaninchen aufzunehmen und sie dann an Alex weitergeben.
So etwas kann ich nicht, will ich nicht, unterstütze ich nicht und mache ich nicht.
Schon gar nicht, wenn meine Familie betroffen ist!
Silke, das ist alles völlig verständlich und gerade wenn es Familie ist, dann ist die Sachlage nochmal anders zu bewerten.
Und wenn sich eine andere gute Pflegestelle für die Tiere auftut, dann ist das auch okay. Allerdings, und das ist ja bei deiner Nichte deutlich geworden, versucht sie dir eine emotionale Mitverantwortung für das gesundheitliche Wohlergehen und das damit einhergehende finanzielle Ausmaß aufzubürden. Und das ist weder dir noch den Tieren gegenüber gerecht.
Deine Nichte hat sich bewusst für die Verantwortung der Tiere entschieden. Und mehr als Hilfe geben, geht dann auch nicht. Schnell waren Geld- und Transporthilfen organisiert, aber aus Gründen ist das nicht angenommen worden. Wenn sich eine andere gute Möglichkeit für die Tiere ergibt/ergeben hat, ist das völlig in Ordnung.
Hauptsache, die Tiere werden gut versorgt und vor allem tierärztlich gut versorgt. Denn egal wie manche es drehen und wenden möchten: wenn ich mir - egal ob aus Notfall oder sonst - Tiere aneigne, dann bin ich verantwortlich. Mit allen Konsequenzen. Und das kann ich nicht auf andere abladen.
Guten Morgen,
ich hatte ja auch geschrieben, dass es rechtlich wohl okay wäre sie mit ,,Tricks‘‘ zu bekommen. Aber wie ich auch dort schon sagte, nur wenn das Leben der Tiere auf dem Spiel steht.
Zumal es sich eben um enge Verwandte handelt.
Ich hoffe dass sie in kompetente Hände fallen und wünsche alles Gute in dem Fall.
Liebe Grüße
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