Macht er das mit der Wand bevorzugt, wenn es regnet?
Ich kenne das Stundenlange Wand anstarren nur, wenn Schmerzen vorliegen.
Meiner Meinung nach hat er mit der Op nichts zu verlieren, nur etwas zu gewinnen, wobei ich deine Bedenken ziemlich gut nachvollziehen kann.
Wenn du das nur einmal die Woche machst, wird da wahrscheinlich weit mehr Eiter drin sein, als wenn du es täglich machst und ich könnte mir vorstellen, dass zweimal kurz unangenehm, erträglicher sind, als einmal ganz viel und ganz oft bis alles raus ist.
Zudem könnte während der kleinen Op eine frische Probe des Eiters in Labor zwecks Erregerbestimmung und passendes Antibiotikum eingeschickt werden, denn Baytril ist zwar gut, bei Eiter oft aber machtlos.
Das öffnen selbst ist in wenigen sekunden erledigt und würde ihm einiges an Erleichterung schaffen, weil das spannt und schmerzt.
Sollte es dir nicht zusagen, ihn täglich zu spülen, kannst du die Wunde einfach zu wachsen lassen und wie bisher verfahren.
Man kann nur von sich aus etwas sagen und man selbst kennt das Tier nicht, aber ich hab schon öfters das Gefühl, dass wir Menschen mehr Probleme mit so behandlungen haben als die Kaninchen, die betroffen sind.
Es ist manchmal doch irre zu beobachten, wie schnell sie wieder fit sind und aufgrund dessen würde ich es durchaus auch versuchen und das Tier aber dabei ganz genau beobachten. Solange er so drauf währe, wie bisher, währe es doch verschmerzbar ihn täglich zu behandeln, dafür dann aber vernünftig und erfolgsversprechender.
Liebe Grüße



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