Das nicht, aber es gibt eben auch viele Probleme und gerade junge Tiere stecken das (so meine Erfahrung) locker weg.
Ich bin für die Kastration, aber letztendlich muss das jeder selbst und mit seinem Tierarzt des Vertrauens absprechen![]()
Das nicht, aber es gibt eben auch viele Probleme und gerade junge Tiere stecken das (so meine Erfahrung) locker weg.
Ich bin für die Kastration, aber letztendlich muss das jeder selbst und mit seinem Tierarzt des Vertrauens absprechen![]()
Hier besteht aber grade überhaupt kein Anhaltspunkt von "es gibt aber auch viele Probleme" auszugehen, außer dass die Häsin grade Urin spritzt. Das ist kein ungewöhnliches Verhalten in VGs und spricht auch nicht für Gebärmutterprobleme.
Ich glaube man findet für dieses Thema keine Lösung
Jeder muss das für sich selbst entscheiden, aber es kann sich auf jeden Fall wieder legen, das ist richtig!![]()
Gleichwohl sollte man nicht einfach so die Kastration als All-Heilmittel vorschlagen ohne zumindest anzumerken, dass es durchaus auch triftige Gründe gegen eine Weibchen-Kastration gibt.
Vom Narkoserisiko angefangen über mögliche Verwachsungen im Bauchraum, Wundheilungsstörungen, Risiko von Übergewicht und hieraus resultierenden Erkrankungsrisiken, gestörter Hormonhaushalt mit der Folge von Problemen beim Calcium-Stoffwechsel, und, und, und...
Abgesehen davon finde ich es auch grenzwertig, wenn man einem Tier nur deshalb eine so schwere Operation zumutet, weil man Pipi-Flecken vermeiden will, wir operieren uns unsere menschlichen Nachbarn ja auch nicht einfach so zu recht, bis sie keine störenden Eigenschaften mehr haben....
Bei mir spritzen im Übrigen auch kastrierte Häsinnen bisweilen mit Urin.
Aber ich gebe meinen Vorrednerinnen Recht: ich würde hier durchaus noch etwas abwarten. Auch ein neue Partner kann die Hormone derart in Schwung bringen, dass die Damen etwas über"kochen". Ich würde aktuell noch nicht an eine Kastration denken.
Jepp Claudia
Unsere Juna hat das nach der Kastra noch monatelang gemacht.
Und sie macht das heute gelegentlich auch noch, wenn ihr wohl gerade danach ist - aus welchem Grund auch immer.
Allerdings wohnen unsere Nasen ja draussen, also nicht mal halb so tragisch!
@mandarine, hier wird im Krankheits- oder OP-Fall (egal welcher) niemand von den Partnertieren getrennt. Zur Not zieht halt die gesamte Mannschaft in "Sippenhaft" übergangsweise nach drinnen. Und auch ich würde Hummel nicht jetzt schon kastrieren lassen, das Tier hatte in kurzer Zeit wirklich genug Stress.
Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut,
sondern auch für das, was man nicht tut.
-Laotse-
Ich bin in der glücklichen Lage, dass bei mir (außer mal ein paar Stunden zu Beginn einer VG) noch keiner, weder Rammler noch Häsin, mit Urin gespritzt hat. Selbst unser kleiner "Macker" Jonny zeigt seine übernommene Weltherrschaft anders.
Und ich schließe mich Tanja an, "nur" wegen eines vorübergehenden Urinspritzens würde ich einem 11 Monate jungen Kaninchen das gerade erst eine VG hinter sich hat, keine Kastration zumuten.
Ich habe meine Häsinen zwar alle kastrieren lassen (einmal wegen einer starken und plötzlichen Verhaltensänderung und zweimal vorsorglich), aber ich habe damit, wenn möglich, immer gewartet bis sie mindestens 1-1,5 Jahre alt waren.
Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)
danke für eure meinungen.
der goldene mittelweg ist hier wohl richtig. meine erfahrung hat mir gezeigt, dass ich ein verhaltensauffälliges mädchen auf jeden fall in jungen jahren kastrieren lassen möchte. jetzt direkt erscheint mir auch zu früh. denke, da muss man der VG und der maus einfach auch ein bisschen zeit geben. auch wenn es hier nicht um ein paar pfützen geht. aber das wissen diejenigen sicher, die schon mal einen springbrunnen zu hause hatten.....
ich werde mich dazu aber auch mit einer meiner TÄ beraten. ihr vertraue ich da.
wie lange dauert denn generell so die pubertät bei kaninchen? und machen das tatsächlich auch jungs?
Geändert von mandarine1904 (17.01.2019 um 14:30 Uhr)
In loving memory of Wolke (Dezember 2011 - 8.4.2020), Micky (Juli 2015 - 19.9.2017), Casper (6.12.2010 - 14.11.2016), Lola (3.3.2006 - 19.3.2013) and Yeti (3.3.2006 - 6.8.2012)
Mein Brüderpärchen hat sich und mich (Liebesbeweis?) kurz vor und kurz nach der Kastra geduscht in Urin...![]()
Wenn ich mich mal hier einklinken darf. Meine Rosi ist ja auch so ca. 11 Monate an und vor
ein paar Tagen lief sie mir immer hinterher und um mich herum, dass ich schon Angst hatte, sie würde
mir aus Rache für das Eingeben ihrer Medikamente (Blasenentzündung) jetzt in die Ferse beißen
Ich habe mich dann zu ihr gebeugt und sie gestreichelt, auf einmal wirft sie sich auf die Seite und ist am Grunzen
und dann kam dieser nette Geruch. Gesehen habe ich zwar nichts, dass sie gespritzt hat, aber ich bin mir sicher,
sie hat. Das roch so wie bei meinen Rammlern, als sie noch unkastriert waren.
Ich würde sie eigentlich nur kastrieren lassen, wenn gesundheitlich was nicht in Ordnung
wäre, oder ich das Gefühl habe sie leidet wegen der Hormone. Sie hatte mal eine Phase, wo sie ununterbrochen
tagelang gebuddelt hat und ich den Eindruck hatte, sie stand immer unter Strom. Da tat sie mir richtig leid
Deshalb frage ich mich auch, ob als Alternative zur Kastration nicht der Chip, der in einem anderen Thread erwähnt
wurde, eingesetzt werden kann. Wie Tanja schrieb, geht das ja ohne Narkose und wäre somit viel schonender für das Tier.
Liebe Grüße
Iris
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