Zitat Zitat von Sinje B. Beitrag anzeigen
Hallo allerseits,
ich habe selbst nur Erfahrung mit Innenhaltung und meine Schwester möchte jetzt ein Außengehege bauen und hat ein paar Fragen:
Sie wohnen in Schliersee, da ist doch sehr lange Winter mit Schnee und auch kalt. Das sollte ja nicht grundsätzlich ein Problem sein. Nur das mit dem Wasser und Futter einfrieren könnte problematisch sein. Gibt es sowas wie einen Frostwächter für das Wasser? Oder welche Lösungen zur ständigen Erwärmung gibt es?
Könnte man auch den Stall dauerhaft auf 4°C heizen, so dass nichts einfriert oder ist dann die Temperaturdifferenz ein Problem und die Tiere erkälten sich?
Friert das Wasser auch in einem voll isolierten Stall ein?
Auch voll isoliert gibt es keine Garanite. Bei langen Temperaturen unter -10 C friert es ohne Heizung trotz dicker Isolierung. Das sich Kaninchen wegen ein paar Grad Temperaturunterschied erkälten ist ein Märchen. Wildies beipsielsweise leben ja in tiefen Gängen, die im Winter oftmals auch 5 und mehr Plusgrade haben, obwohl es draußen bitter kalt ist.
Frostwächter halte ich persönlich für problematisch. Die müssen dann meistens unter Volllast laufen. Gerade wenn es lange sehr strengen Frost gibt. Da hätte ich Bedenken, dass so ein Teil mal abfackelt. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ich kann anch vielen Jahren AH sagen, dass es völlig unproblemtisch ist, wenn man dreimal am Tag frisches Wasser bringt, das dann eine Stunde braucht, bis es zugefroren ist. Das langt den Tieren, falls sie wirklich mal Durst haben. Aber im Nortmalfalle nehmen sie über FriFu soviel Flüssigkeit auf, dass Wasser nur sehr sehr selten noch getrunken wird. Ich denke auch, dass wir hier zu menschlich denken. Den Wildies taut auch keiner die Pfützen im Winter auf.


Zitat Zitat von Sinje B. Beitrag anzeigen
Sie möchten den Stall an die Hauswand bauen, so dass man auch im Winter leicht an die Tiere dran kommt, und das Gehege natürlich auf die Wiese. Dazwischen liegt allerdings eine Terrasse (die ist zum Glück noch nicht gebaut). Damit sie nicht immer über den Zugang zum Außengehege drübersteigen müssen, wollen sie eine Art unterirdischen Tunnel unter der Terrasse durch machen (ca. 2-2,5m lang, z.b. aus Betonsteinen). Meint ihr, das wird dann auch benutzt und die Kaninchen wechseln zwischen Häuschen und Gehege? Ist es ein Problem, dass man an einen recht langen Bereich, der aber nur als Durchgang gedacht ist, nicht dran kommt?
Das war es erstmal!
Vielen Dank für eure Ratschläge!
LG
Sinje
Halte ich persönlich für problematisch, aber da haben sich ja schon einige andere geäußert.


Lg
Ralf