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Thema: Wie gibt man die Haltung am besten auf?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Gast
    Gast

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    Ich würde durchaus erstmal hier im Forum eine VM-Anzeige schalten - man weiß nie, vielleicht findest du ein ganz tolles Zuhause für die süße Maus ?

    Ansonsten (aber das muss jeder für sich selber wissen): wenn ich die Haltung eigentlich gar nicht aufgeben möchte, würde ich mich auch von meinem Partner nicht ausbremsen lassen. Ein jeder hat seine "Hobbys", die Kaninchenhaltung ist eines von meinen. Ein Leihtier kann da durchaus eine sinnvolle Option sein .

  2. #2
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
    Registriert seit: 23.09.2013
    Ort: Nordlicht
    Beiträge: 10.265

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    Zitat Zitat von Claudia Mü. Beitrag anzeigen
    Ansonsten (aber das muss jeder für sich selber wissen): wenn ich die Haltung eigentlich gar nicht aufgeben möchte, würde ich mich auch von meinem Partner nicht ausbremsen lassen.
    Grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber dafür Eheprobleme riskieren?

    Zumal Nindscha in den letzten Jahren auch häufig erzählt hat, wie sehr sie Krankheiten und Todesfälle ihrer Tiere belasten...
    Vielleicht ist die Reaktion ihres Mannes auch eher zu ihrem Schutz gedacht....
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  3. #3
    Trauert um Herzkaninchen :'( Avatar von Katharina F.
    Registriert seit: 14.09.2012
    Ort: Solingen
    Beiträge: 6.820

    Standard

    Eigene Hobbies schön und gut. Aber der Mann wohnt halt auch dort Und wenn der Partner absolut nicht mehr will, weil es einfach auch ihm an die Nerven geht oder der Zeitrahmen nicht passt oder sonst was, dann muss die Entscheidung von beiden getroffen werden.

    Zumal ich all die Jahre ohne meinen Mann gar keine Tiere hätte alleine halten können. Wie oft er schon für mich zum Tierarzt gefahren ist oder Wiese holen oder sonst was... und auch das Teilen der Sorgen. Hätte er nicht all die Jahre zu mir gestanden und mich unterstützt, wären wir soweit wohl nie gekommen. Und da es bei mir so ist, dass ich ihn hinter mir brauche für meine Entscheidungen und ich nicht alleine dastehen möchte, wäre es für mich gar nicht infrage gekommen neue Hasis anzuschaffen, wäre er dagegen gewesen.

    Das muss man halt auch einfach so sehen. Es ist zumindest bei uns nicht einfach damit getan, seine Hobbies gegenseitig zu akzeptieren. Oft braucht man halt auch einfach Unterstützung voneinander. Von daher verstehe ich sehr gut, wenn man da auf den Partner eingeht bei solchen Entscheidungen.
    Liebe Grüße von Kathy und ihren Puschelpoos
    Lily, Jinny, Barney, Sammy, Kuddel, Kiwhy, Elaine
    Ich liebe und vermisse euch! Verzeiht mir!

  4. #4
    Gast
    Gast

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    Zitat Zitat von feiveline Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Claudia Mü. Beitrag anzeigen
    Ansonsten (aber das muss jeder für sich selber wissen): wenn ich die Haltung eigentlich gar nicht aufgeben möchte, würde ich mich auch von meinem Partner nicht ausbremsen lassen.
    Grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber dafür Eheprobleme riskieren?
    Ganz ehrlich? Ja. Mein Freund hat mich mit Kaninchen kennengelernt und muss damit leben. Es ist mein Hobby, ebenso wie mein Pferd usw. Ich gebe doch nichts auf, woran mein Herz hängt, nur weil mein Partner das von mir verlangt? Wenn wir jetzt aus dem Haus in eine 2-Zimmer-Wohnung ziehen müssten, DANN sind die Umstände ja auch andere. Aber zumindest bei Nindscha lese ich nichts dergleichen heraus. Wie gesagt, es ist MEINE Meinung.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Jennifer E.
    Registriert seit: 09.02.2011
    Ort: Hessen
    Beiträge: 1.240

    Standard

    Wie hört man auf... Indem beide (fast) gleichzeitig über die RBB gehen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, ich hatte sie (2015, mein damaliges Pärchen, beide 10 J., ist innerhalb von 10 Tagen gestorben) und 2 Wochen später sind Emma & Tommy eingezogen... Ich hab immer gesagt: Es gibt keine mehr. Als Amy & Sunny so alt wurden, habe ich gesagt: Der letzte bekommt ein Leihtier... Am Tag, wo Sunny gestorben ist, sollte eine Häsin einziehen...

    Ich habe fest vor, mit den Rennmäusen aufzuhören. Die VGs nerven (sie sind "Zeitintensiver" wie von Kaninchen, finde ich. Bei denen kann es tödlich enden, was bei Kaninchen eher nicht der Fall ist) und mir fehlt die Zeit, wenn ich jetzt meine zweite Ausbildung mache... Ob ich das am Ende wirklich kann, ich hatte es schon mal vor, steht woanders geschrieben, aber ich habe die Abgabe fest vor.

    Ich denke in einer (ernsthaften) Partnerschaft muss man Kompromisse machen. Dazu zählt halt, dass man sich gegen ein Hobby entscheidet. Ich würde mir die Tierhaltung allerdings nie (komplett) verbieten lassen. Irgendein "Viehzeug" muss ich um mich haben.
    Grüße von Jenny mit Bella, 4 Meerschweinchen & 1 Hund
    Patin von Nora

    Immer im Herzen: Finie 2002 - 21.10.2008 ~~ Amy 2005 - 06.05.2015 ~~ Sunny 02.02.2005 - 16.05.2015 ~~ Emma 08.2012 - 08.11.2018 ~~ Tommy 2012 - 22.04.2023

  6. #6
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
    Registriert seit: 23.09.2013
    Ort: Nordlicht
    Beiträge: 10.265

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    Zitat Zitat von Jennifer E. Beitrag anzeigen
    Ich würde mir die Tierhaltung allerdings nie (komplett) verbieten lassen. Irgendein "Viehzeug" muss ich um mich haben.
    So sieht es bei mir auch aus... ich „muss“ einfach Fell um mich haben...

    Als meine beiden Katzen innerhalb von vier Wochen starben, war mir klar, dass es (leider! ) keine neuen geben wird... mein Mann hat eine starke Katzenhaarallergie und die gemeinsame Zeit vorher, besonders im Frühjahr, nur mit starken Medis überstanden. Und er hat mich auch mit Katzen kennengelernt.

    Es waren dann noch knapp fünf Monate, dann zogen nach unserer Hochzeitsreise die ersten beiden Kaninchen ein...
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nindscha
    Registriert seit: 12.07.2011
    Ort: Niedersachsen
    Beiträge: 2.231

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    Manchmal denke ich, mein Mann ist die Stimme der Vernunft... Mir geht es wirklich sehr oft sehr schlecht, wenn Tiere krank sind oder gar sterben. Ich kann dann nicht essen, nicht schlafen, nicht (konzentriert) arbeiten,... Ich bin völlig neben der Spur. Diese schlechten Zeiten verdränge ich halt immer und hoffe, dass möglichst lange alles gut bleibt.

    Generell sind es meine Tiere und ich versorge sie auch komplett alleine. In den ganzen Jahren war er vielleicht 3x beim Tierarzt. Wenn ich nicht da bin, dann versorgt er sie natürlich. Aber ansonsten sind es meine Kaninchen - gerade auch dann, wenn sie krank sind.

    Mein Mann will eigentlich seit Jahren keine Kaninchen mehr. Und gerade die letzten beiden Mädels "durften" überhaupt nur noch einziehen, weil Fred nicht alleine sein kann. Vielleicht (vermutlich?) könnte ich ihn überreden - aber das Problem ist damit ja nur aufgeschoben und nicht aufgehoben.
    ____________
    Zwei Mäuschen zuhause und fünf im Himmel...

  8. #8
    Trauert um Herzkaninchen :'( Avatar von Katharina F.
    Registriert seit: 14.09.2012
    Ort: Solingen
    Beiträge: 6.820

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    Am Ende entscheidest allein du, ob du aufhören oder deinen Mann überreden möchtest. Darüber würde ich mir erstmal klar werden, was du wirklich willst. Denn sich jetzt über Dinge den Kopf zerbrechen, die vielleicht doch vorerst nicht eintreten, kostet ja auch nur unnötig Kraft.

    Bei uns war es so, dass wir glücklicherweise gleichzeitig entschieden haben, dass unsere Kräfte für weitere Kaninchenhaltung oder allgemein Tierhaltung nicht mehr reicht. Vielleicht gibt es irgendwann mal einen Hund... Wenn ich dazu überhaupt nochmal in der Lage bin. Aber definitiv bin ich mir eigentlich sicher, dass keine Tiere mehr einziehen, die nicht alleine sein können. Die letzten Jahre haben mich ausgesaugt, die Trauer, Sorgen, Ängste... das hat in den letzten 8 Jahren leider alles überschattet.. 9 Wellensittiche und 6 Kaninchen in den letzten 8 Jahren. Wir haben echt furchtbares Pech mit allen gehabt Oder die, weil sie bei uns Pechvögeln gelandet sind..
    Liebe Grüße von Kathy und ihren Puschelpoos
    Lily, Jinny, Barney, Sammy, Kuddel, Kiwhy, Elaine
    Ich liebe und vermisse euch! Verzeiht mir!

  9. #9

    Standard

    Zitat Zitat von Nindscha Beitrag anzeigen
    Manchmal denke ich, mein Mann ist die Stimme der Vernunft... Mir geht es wirklich sehr oft sehr schlecht, wenn Tiere krank sind oder gar sterben. Ich kann dann nicht essen, nicht schlafen, nicht (konzentriert) arbeiten,... Ich bin völlig neben der Spur. Diese schlechten Zeiten verdränge ich halt immer und hoffe, dass möglichst lange alles gut bleibt.
    Ich verstehe dich (und auch deinen Mann) sehr gut!
    Leider stehen auch wir vor der selben Problematik: 3 Mädels meiner 4er Gruppe (alles Geschwister) sind innerhalb von 6 Monaten verstorben, immer mit hohen Tierarztkosten und einen für mich sehr emotionalen Leidensweg verbunden. Jetzt ist meine letzte Dame (Tilu) seit einer Woche alleine und fängt ebenfalls an zu kränkeln. In diesem Zustand ist noch nichtmals im Traum an eine Vergesellschaftung zu denken....
    Mir ging jeder Verlust sehr nahe, sie waren meine Babys, meine Kinder. Mit ihnen ist auch ein Stück von mir gestorben.

    Mein Mann und ich werden ebenfalls mit der Haltung aufhören, weil er nicht möchte das neue Kaninchen dazukommen, eben weil er meinen Leidensweg miterleben musste und er ebenfalls gelitten hat. Mir gibg es ebenfalls wie dir, ich wurde Krank, bin ausgefallen, hab nur noch auf dem Sofa heulend gelegen und hab mich total abgekapselt. Und so schwer es mir fällt mit der Haltung aufzuhören, er hat recht. Nur weil wir mit der Kaninchenhaltung aktuell aufhören, heißt es nicht dass wir komplett Tierfrei leben werden oder nie wieder Kaninchen halten werden. Lediglich in nächster Zeit wird dies nicht wieder so schnell passieren.

    Es gibt uns auch ein Stück Lebensqualität wieder: Keine Sorgen mehr machen, dass was passiert wenn wir weg sind oder aber den nächsten Tierarztbesuch zu fürchten (was sehr belastend für mich war und immernoch ist). Nicht mehr auf andere angewiesen sein wenn man mal länger weg will, oder spontan auch mal einfach einen Tag weg bleibt und und und....

  10. #10
    Aktive / Hotline // Kaninchenlos Avatar von Heike P
    Registriert seit: 17.11.2004
    Ort: Elmshorn
    Beiträge: 1.384

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    Zitat Zitat von Jennifer E. Beitrag anzeigen
    Wie hört man auf... Indem beide (fast) gleichzeitig über die RBB gehen. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, ich hatte sie (2015, mein damaliges Pärchen, beide 10 J., ist innerhalb von 10 Tagen gestorben) und 2 Wochen später sind Emma & Tommy eingezogen... Ich hab immer gesagt: Es gibt keine mehr. Als Amy & Sunny so alt wurden, habe ich gesagt: Der letzte bekommt ein Leihtier... Am Tag, wo Sunny gestorben ist, sollte eine Häsin einziehen...
    So ähnlich war es bei uns auch 2015. Erst ist Angelo gestorben und Cher ist ihm 1 1/2 Wochen später gefolgt. So konnten wir die Kaninchenhaltung aufgeben. Nun leben zwei Katzen hier. Ganz ohne Tiere geht es hier einfach nicht.
    Wir werden euch nie vergessen: Peanut, Kiki, Fritz, Mäxchen, Flocke, Susi, Charly, Maxi, Knolle, Brownie, Emily, Harlekin, Angelo und Cher. Grüße von Joleen und Garfield

  11. #11
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.137

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    Ein Mann der mich liebt würde gar nicht auf die Idee kommen mir auch nur vorzuschlagen das ich die Haltung aufgebe...…

  12. #12
    Gast
    Gast

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    Aber ich finde, wir driften ab.

    Nindscha: ich würde es durchaus erstmal mit einer VM-Anzeige versuchen. Du musst sie dann ja nicht abgeben, wenn du kein "gutes Gefühl" hast .

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