Sie ist noch recht jung und daher hoffe ich, dass sie nichts Organisches hat. Da sie ja genaustens untersucht worden ist, sollte man davon jetzt auch erstmal ausgehen und vorerst auch nicht ganz fachkundigen Tierärzten vertrauen.
Dass sie mehr frisst, wenn der Auslauf auf ist, ist doch schon mal ein Zeichen dafür, dass sie sich in ihrer jetzigen Haltung nicht wirklich wohl fühlt.
Ihrem Alter entsprechend kommen nun sicherlich auch noch eine ganze Menge Hormone auf sie zu.. sie steckt gerade mitten in der Pubertät. Und ich kenne es von Elaine auch, dass wenn ihr was nicht passt, sie erstmal einige Stunden nicht frisst und beleidigt ist. Das beobachte ich insbesondere zb nach dem Scheren.
Und wenn deine Kleine nun in einem Umfeld lebt, das ihr nun ganz und gar nicht gefällt, weil es einfach nicht arttypisch gestaltet ist, dann kann ich mir auch gut vorstellen, dass sie deshalb weniger frisst. Mit Partner ist das Fressen und Leben einfach schöner.

Da nun Krankheiten größtenteils ausgeschlossen wurden (es kann sein, dass ich etwas überlesen habe oder falsch interpretiere, dann bitte sagen), würde ich mich nun an die Haltung machen. Die Gedanken eines größeren Geheges sind natürlich erstmal total richtig. Allerdings empfehle ich, dass das selbstgebaute Gehege neutral bleibt. D.h. solange noch kein Kastrat da ist, sollte sie auch noch nicht unbedingt in ihr zukünftiges Gehege ziehen. Mädels sind unheimlich revierbezogen und dann würde euch womöglich der neutrale Ort fehlen bzw. bietet sich ein neues künftiges Gehege doch prima als Vergesellschaftungsort an.

Ich finds toll, dass ihr so viel verändern wollt für die Kleine. Kein Kaninchen sollte alleine sein, schon gar nicht in dem Alter.