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Thema: Hüftgelenksluxation - OP, Optionen, Erfahrungen?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 17.05.2010
    Ort: Leipzig
    Beiträge: 1.376

    Standard

    Und ihr habt nix wieder eingerenkt? Und gebt ihr noch Schmerzmittel?
    LG, Kristin mit Benni und Muffin.
    RIP Roxy, Lucky, Lucy, Puh, Minnie, Krümel, Flo, Molly, Leo,Lina, Fussel, Twila, Cookie

  2. #2
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
    Registriert seit: 15.08.2006
    Ort: Kölsche Toskana
    Beiträge: 19.152

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    Nein, einrenken war keine Option, nur OP. Aber diese hilft nicht immer und das Risiko, eine herzkranke, alte Häsin in Narkose zu legen musste abgewogen werden. Mein TA meinte, dass sich bei manchen Tieren das Pseudogelenk auch so bildet und das scheint bei uns geklappt zu haben.

    Ja, wir geben noch Metacam, aber nur noch die halbe Dosis wie zu Beginn. Mein TA hat geraten, das beizubehalten. Ich habe ja mehrere Tiere mit Dauergabe Metacam wegen Arthrose/Spondylose und habe keine schlechten Erfahrungen gemacht.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  3. #3
    Neuer Benutzer
    Registriert seit: 19.02.2016
    Ort: Mannheim
    Beiträge: 12

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    Bei Kaninchen habe ich damit keine Erfahrungen, aber mein Meerschweinchen Berta hatte das. Genau wie bei Deinem Kaninchen, weil das Gelenk nicht richtig ausgebildet war und der Gelenkkopf deshalb rausgesprungen war. Berta war da knapp ein Jahr alt. Ich war bei drei Tierarztpraxen und alle hatten von einer OP abgeraten. Mir wurde gesagt, dass mit der Zeit die Muskeln, Sehnen und Bänder die Aufgabe des Gelenks übernehmen werden. Und so war es dann auch.

    Die ersten Tage bekam Berta recht hoch dosiert Meloxidyl (= Metacam) und Traumeel, die Dosis wurde dann langsam wieder verringert.
    Nach einigen Wochen lief Berta wieder völlig normal und brauchte auch keine Schmerzmittel mehr. Sie wurde 4 1/2 Jahre alt, ich musste sie leider wegen Leukose einschläfern lassen. Aber mit ihrem Hinterbeinchen hatte sie nie wieder Probleme.

    Hoffe, ich konnte Dir hiermit ein wenig weiterhelfen.

    Liebe Grüße
    Andrea

  4. #4
    Trauert um Sunny :-( Avatar von Yvonne
    Registriert seit: 15.07.2009
    Ort: Duisburg
    Beiträge: 4.678

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    Ich habe die Op machen lassen und bereue es , denn erstmal konnte er danach wochenlang nicht richtig laufen, starke Schmerzen und am Ende hat er nach einem Jahr wieder gehumpelt und hat Athrose durch die falsche Belastung bekommen.

    Mein Aktueller TA hätte es so gemacht wie Kathi sagt und hat damit wohl auch gute Erfahrungen gemacht

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Nettimaus
    Registriert seit: 16.10.2006
    Ort: Unten am Fluss
    Beiträge: 3.645

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    Ich hatte das gestern mit meinen TÄ besprochen.

    Die waren erst auf einem Seminar bei Frau Dr. Bö.und da ging es genau um diese Sache.

    Die rieten strikt von der Op und Resektion des Oberschenkelkopfes ab. Bei Katzen wäre das OK, bei Kaninchen würde das nicht funktionieren.

    Frau Dr. Bö. riet in ihrem Seminar einen Einrenkung unter Narkose und einem Verband mit Ehmer-Schlinge.

    Zum Glück war es für Fussel noch nicht zu spät und es konnte noch "umgebucht" werden,
    Geändert von Gast** (04.08.2017 um 14:47 Uhr) Grund: Tierarztnamen editiert
    Ihr fehlt mir so
    Franz+Minchen, Flocke+Biene, Gracy+Rufus, Krümel, Leni, Odin ,Hoppel, Anton, Ella, Luna, Alice, Rolfi, Yoshi, Günni, Garry, Paula, Eddy, Percy, Mila, Fritzy und Havanna in meinem Herzen lebt ihr für immer weiter

  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 17.05.2010
    Ort: Leipzig
    Beiträge: 1.376

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    Genau - von der OP sind wir jetzt auch erst mal weg. Ich hab gestern noch mit meiner TÄ gesprochen - sie wollte heute noch ein Röntgenbild von der Seite machen, um den Gelenkkopf besser beurteilen zu können und dann schauen was am besten ist. Sie würde aber auch erst mal einrenken versuchen. Allerdings war sie vom Zustand der Gelenke alles andere als begeistert... Die Pfannen sind wohl so schlecht ausgebildet, dass es quasi jederzeit wieder raus rutschen kann und auch auf der anderen Seite passieren kann...
    LG, Kristin mit Benni und Muffin.
    RIP Roxy, Lucky, Lucy, Puh, Minnie, Krümel, Flo, Molly, Leo,Lina, Fussel, Twila, Cookie

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simmi14
    Registriert seit: 23.02.2010
    Ort: Frankfurt a. M.
    Beiträge: 8.065

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    Das kenne ich aus Menschensicht von Kniegelenken (wird vererbt in meiner Familie). Die Bänder und Muskeln machen die eigentliche Haltearbeit, wenn das Gelenk fehlgeformt ist. Das erste Rausspringen ist dann ein Knackpunkt, einem Familienmitglied passierte das auf der Alp im Urlaub und wurde von einem Viehdoktor unsachgemäß eingerenkt= Bänder beschädigt. Dadurch kam das Rausspringen immer häufiger vor, Arzt renkt ein, aber es springt noch häufiger raus, bis quasi alles an Bändern usw. kaputt ist. Da half nur noch eine OP am Kniegelenk selbst. Vorher hätte man die Bänder operieren können, nicht ganz so schwer.
    Einrenken ohne OP würde ich dann jetzt einmal probieren, aber beim nächsten Mal nicht mehr, sonst kommt man in genau die Tretmühle häufiges Rausspringen rein. Kann die TA evtl. beurteilen, ob sein Bandapprat jetzt durch das erste Rausspringen schon beschädigt wurde?
    Das ist echt Mist mit den Kleinen, sie sind noch so jung. Das ist ein Grund, warum ich viel Sport mache für die Kniemuskulatur, bei mir war die Kniescheibe noch nie draußen, bei meinem Bruder schon 5 mal.

    Alle Daumen sind gedrückt

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Danie38
    Registriert seit: 05.03.2010
    Ort: Erfurt
    Beiträge: 1.514

    Standard

    Zitat Zitat von Nettimaus Beitrag anzeigen
    Ich hatte das gestern mit meinen TÄ besprochen.

    Die waren erst auf einem Seminar bei Frau Dr. Bö.und da ging es genau um diese Sache.

    Die rieten strikt von der Op und Resektion des Oberschenkelkopfes ab. Bei Katzen wäre das OK, bei Kaninchen würde das nicht funktionieren.

    Frau Dr. Bö. riet in ihrem Seminar einen Einrenkung unter Narkose und einem Verband mit Ehmer-Schlinge.

    Zum Glück war es für Fussel noch nicht zu spät und es konnte noch "umgebucht" werden,
    Ich kann jetzt tatsächlich nur von einem Kater berichten, da mussten wir die OP machen, weil das Hüftgelenk gebrochen und nie wieder verheilt ist und da er immer Schmerzen hatte, haben wir es geewagt, obwohl ich es mir vorher auch nicht vorstellen konnte. Und es hat super geklappt. Er konnte gleich wieder laufen und bis auf ein kleines humpeln ist nichts übergeblieben...auch springen klappt super und vorallem ist er schmerzfrei!

    Alles Gute für Fussel!

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