Welches Buch ist das denn?
Stefan Gabriel:Praxisbuch der Zahnmedizin für Heimtiere. Das ist wirklich interessant. Da geht es um Kaninchen, Meeris, Hamster, Chins...
Hab´s mir leider erst zu spät gekauft. Ich hätte mit meinen Tieren besser dort einen Termin gemacht. Er führt die Zahnsanierung unter Inhalationsnarkose durch. Tritt ein Notfall ein, kann man die Gaszufuhr sofort beenden, und fortführen, sobald der kleine Patient stabilisiert wurde. Klingt für mich , trotz ebenfalls bestehendem Restrisiko, nach meinem heutigen Wissensstand, weniger gefährlich als Injektionsnarkose mit Opiaten, oder Ketamin....Opiate sind aufhebbar, wenn man es denn macht, und Ketamin nicht. Das heißt, tritt ein Notfall ein, muss man den Eingriff beenden, bzw.er beendet sich von selbst (!). Deutlich genug?
Huhu!
Bei Kiwhy fing eigentlich alles mit seinem Schneidezahn an... durch ihn bekam er einen Kieferabszess und der musste gezogen werden.
Man muss aber dazu sagen, dass Kiwhy sowieso ein Stufengebiss hatte, das musste damals glaube ich alle 3-6 Monate korrigiert werden.
Jedenfalls musste ich kurz nach dem Kieferabszess und der erfolgreichen Behandlung leider zu einer schlechten NotTÄ, die ihm hinten zwei Backenzähne abgeknipst hatte, weil er nicht mehr fraß. Ehe ich was sagen konnte, war es auch schon zu spät.
Ende vom Lied war, dass unserem Zahn-TA genau die beiden Backenzähne bei der nächsten Zahnsanierung entgegenkam. Sie sind ihm direkt in die Hände geeitert.Durch das Knipsen haben sich die Zähne scheinbar in der Wurzel gespalten und haben sich entzündet.
Seit dem (es fehlen ihm seit 2013 also 3 Zähne) müssen wir leider alle 6 Wochen zur Zahnkorrektur
Wir haben uns mittlerweile daran gewöhnt und Kiwhy auch. Es bleibt uns leider nichts anderes übrig. Schon nach 5 Wochen merkt man Tag für Tag, wie es für ihn schwieriger wird, zu fressen.
Eine Drainage wurde ihm übrigens nie gelegt. Was unser Zahn-TA macht, ist eine Art Septocoll-Schwamm in die Wunde legen. Damals konnten wir immer noch gut mit Veracin arbeiten, das geht heute ja leider nicht mehr.. echt doof. Manchmal hatte Kiwhy zwischendurch ein wenig Eiter im Kiefer. Das ging aber bislang so durch den Septocoll-Schwamm oder der Reinigung immer von alleine weg, seit Veracin vom Markt ist. Zum Glück...
Liebe Grüße von Kathy und ihren Puschelpoos
Lily, Jinny, Barney, Sammy, Kuddel, Kiwhy, Elaine
Ich liebe und vermisse euch! Verzeiht mir!
Eigentlich müsste man gegen solche Ärzte klagen können, für das Tier auf Schmerzensgeld und für dich, weil du regelmäßig die zusätzlichen Kosten beim Tierzahnarzt hast.
Aber gute Tierrechtsanwälte kannst du mit der Lupe suchen! Wir haben doch hier Leute die sich für Tierrechte einsetzen, die müssten doch auch solche Adressen haben?
Bei Flauschi wurden im Oktober die hinteren beiden, unter Eiter stehenden Backenzähne oben rechts entfernt - von außen durch ein Loch im Jochbein und dem zur Seite drücken des Auges.
Eine Dränage oder ähnliche wurde nie gelegt.
Gut, es gab ein paar Komplikationen, da die Wunde anfangs vernäht wurde, sich darunter ein Abzess gebildet hatte und sie deswegen noch 2x unters Messer kam.
Aber irgendwann war alles wieder schön.
Öfter als sonst muss ich auch nicht zum Schleifen.
Curri wurden vor einigen Monaten unten links 2 Backenzähne entfernt.
Danach hatte er nicht besseres zu tun, als mit voller Wucht gegen die Kante einer Tür zu laufen mit dem Ergebnis, dass der Kiefer links unten gebrochen und verschoben ist, so dass die Backenzähne nur noch wenig Kontakt haben.
Normales Fressen ist nicht mehr, dafür gibt's jetzt eingeweichte Vita-Kulla, geraspeltes Gemüse und klein gezupfte Blätter.
Jetzt dürfen wir alle 5-6 Wochen zum Schleifen statt wie zuvor alle 3 Monate.
Konservative sind Menschen, die mit 2 Beinen geboren wurde, aber nie gelernt haben, vorwärts zu gehen.
Und sie versuchen, die Probleme von morgen mit den Lösungen von vorgestern in den Griff zu bekommen.
"Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie." - Aldous Huxley
@ 3 Möhren: Das mit der Narkose darf man aber nicht verallgemeinern. Ich hatte ein Kaninchen, das während vier Gasnarkosen jeweils einen Atem und Herzstillstand erlitten hat. Man konnte ihn jedes mal wiederbeleben, was an ein Wunder grenzte. So ging es nicht weiter und wir nutzten dann die Ketamin/Domitor Narkose, dabei wurde das Ketamin ganz niedrig dosiert, sodass man das Domitor sofort aufheben konnte.
Er hat diese Sedation noch mehrmals bekommen und es traten nie wieder solche schlimmen Nebenwirkungen auf.
Ich war während der Gasnarkose immer dabei und ich finde das fast schon grenzwertig. Es stinkt ohne Ende, die Kaninchen müssen fixiert werden, das Gesicht wird in eine Maske "gedrückt" und sie halten oft aus Panik die Atmung an. Für ein Fluchttier nicht gerade geeignet.
Meine TÄ hat mit dieser Narkose viele Kaninchen verloren, als das am Kommen war und sie macht es nicht mehr. Ohne Intubation ist es manchmal wirklich schwierig mit dem Gas.
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