Hallo Ann-Kris, ich habe leider sehr schlechte Erfahrungen mit eitrigen Ohrenentzündungen. Letztes Jahr im August musste ich mein 10-jähriges Zwergkaninchen gehen lassen. Ich habe allerhand unternommen, war insgesamt bei 5 verschiedenen Tierärzten, die uns alle nicht helfen konnten. Nach fast 4 Monaten, 5 verschiedenen Antibiotika, einer Ohrenspülung unter Narkose, täglichen Ohrenspülungen mit Natriumchlorid und antibiotischen Lösungen, viel Schmerzmittel und mehreren Wochen Zwangsernährung, weil er absolut NICHTS mehr gefressen hat, musste ich mich zu der Einschläferung durchringen. Er muss schreckliche Schmerzen gehabt haben. Aber ich wollte nicht akzeptieren, dass mein Kaninchen an einer Ohrenentzündung stirbt, da ich ihn bei anderen - auf den ersten Blick viel schlimmeren Erkrankungen - schon so oft gerettet habe...Heute weiß ich, was eine Ohrenentzündung, insbesondere mit Eiterentwicklung bedeutet![]()
Hätte ich gewusst, wie schlimm das alles noch wird und das am Ende sowieso sein Tod steht, hätte ich früher gehandelt, um ihm diese Qualen zu ersparen...
Wie geht es denn inzwischen deinem Kleinen?
PS: Ich wollte es mit einer Operation versuchen, aber alle Tierärzte haben mir geschlossen davon abgeraten. Alle meinten, dass dies nicht den gewünschten Erfolg bringen würde. Ich hätte es aber wahrscheinlich trotzdem machen lassen, wenn ich einen Tierarzt gefunden hätte, der es macht und wenn es meinem Kaninchen nicht so dermaßen schlecht gegangen wäre...Die OP hätte er sehr wahrscheinlich in seinem Zustand nicht überlebt...Aber trotzdem hätte ich es als letzte Chance für ihn getan!


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