Steffi ich verstehe deine Sorge.

Hier handelt es sich auch um ein männliches Kaninchen, kastriert und 7 Jahre alt.

Letzten Dezember versuchten wir in Absprache mit dem Tierarzt ein Medikament. Gleichzeitig habe ich angefangen das Kaninchen beim Pinkeln zu unterstützen, weil mir auch die pralle Blase aufgefallen ist. Beim Tierarzt wurde manchmal davor und danach gewogen und es waren 200g Differenz. Danach konnte es 48 Stunden gehen, trotz Tee mit der Spritze eingegeben, bis wieder was kam. Leider hat das Medikament die ganze Sache sehr verschlechtert. Davor konnte das Kaninchen noch selber Pipi machen, auch wenn es die Blase nicht richtig leer brachte. Durch das Medikament bildeten sich nach kurzer Zeit Steinchen bis zu 3 mm Grösse. Ultraschall und Röntgen brachte uns nicht weiter. Ich musste längere Zeit Schmerzmittel geben und das Kaninchen hat echt gelitten. Als wir das Medikament absetzten, war der Spuk relativ schnell vorbei. Da die Firma meinte, das könne absolut nicht sein, habe ich nach einer Pause es nochmal versucht. Keine Woche ging es und wieder Steinchen.

Seither geht selber Pipi machen gar nicht mehr. Das Kaninchen drückt, aber es kommt nichts. Um eine bessere Kontrolle zu haben, auch wegen Steinchen, habe ich in die Pipi Ecke ein Haushaltpapier (falte ich zwei Mal) gelegt.

Meine Sorge ist, dass ich nicht ausfallen darf. Das Kaninchen lässt sich nur von mir helfen. Sollte ich mal ins Krankenhaus müssen, haben wir zwei Notfälle