Fanny ist 11![]()
Fanny ist 11![]()
Nur noch Fanny und ich...
Wir sind zurück vom TA. Ein Abstrich bringt nix, weil sie ja bereits AB bekommt. Ihr Ohr sieht aber wohl schon besser aus. Man kann nun tiefer gucken und die obere Rötung ist weg. Unten im Ohr erkennt man allerdings noch die Rötung. Sie wird nie wieder ein gesundes Tier werden, aber vielleicht schaffen wir eine kleine Verbesserung. Ich muss mich jedoch damit abfinden, dass Fanny bis an ihr Lebensende aufgehoben werden muss. Durchschlafen ade, regelmäßige Kontrolle über den Tag und die Nacht muss sein.
Nur noch Fanny und ich...
Ach je... weil der Eiter so tief sitzt und eben da diese Symptome auslöst?
Ich würde trotzdem erstmal abwarten, was die Zeit bringtVielleicht wirkt das AB wirklich gut und es tritt eine große Verbesserung ein, man weiß es nie!!
Leni +10. Juni 2012
Josy +29. August 2012
Sammy +17. August 2013
Krümel +10. April 2016
... ihr fehlt
Krampfanfälle...hab sie dann in die Box gesperrt. Wirklich besser wurd es nicht. Nach ner Stunde hörten die Anfälle zum Glück auf.
Es ist wirklich ermüdend. Ich war immer eine total panische Kaninchenhalterin. Nun ist die Krankheit so normal geworden. Selbst Bauchprobleme bringen mich nicht mehr aus der Ruhe. Wenn Fanny auf der Seite liegt, frage ich mich so oft, ob sie noch atmet... inzwischen bin ich dabei ruhig. Ich weiß nicht, ob ich diese Einstellung gut finde. Vielleicht ist das der normale Prozess des Abschieds, dass ich jeder Zeit damit rechne, dass sie geht. Ich nehme all die desaströsen Diagnosen nur noch hin und freu mich, dass sie noch da ist. Ich funktioniere nur noch, stelle nachts die Wecker, hetze in meinen Pausen Nachhause. Es ist ein ganz eigenartiger Prozess der hier stattfindet, doch ich denke "Abschied" trifft es. Seit Wochen beschäftige ich mich mit dem Abschied von Fanny.
Ich wünschte, sie würde wieder fit werden, bei dem Leckerchengeräusch im Kreis rennen und Männchen machen, Tapete abreissen und damit im Maul vor mir wegrennen, doch das wird nie wieder sein. Sie verlässt mich gerade ganz langsam und ich glaube, dass ich das sehr verdränge, da sie ja bisher immer alle Krankheiten gemeistert hat. Doch heute wurde es mir deutlich gesagt: "Sie wird nie mehr ein gesundes Kaninchen sein." Es ist anders als sonst, das realisiere ich erst langsam... Vielleicht auch erst , wenn sie dann wirklich gegangen ist.
Nur noch Fanny und ich...
Gerade den Post beendet. , 3 Stunden krampffrei gewesen, gerade hat sie wieder gekrampft.Das wir ne sche.... Nacht
![]()
Nur noch Fanny und ich...
Ich lese hier ja immer mal still mit:
Das hast Du sehr gut beschrieben, finde ich, dieses Abschied-Nehmen in Teilen..
und ich finde es eigentlich gut - es ist meine Meinung-dass Du Dich selbst nicht mehr so verrückt machst und es immer mehr akzeptieren kannst dass ein altes Kaninchen eben nicht mehr das ist was es war, und doch noch Lebensqualität haben kann, wenn auch ganz anders.
Es ist ja mit dem Abschied-Nehmen von kranken Menschen nicht anders, keiner wird jünger und meist werden gesundheitliche Probleme stärker.
Ich denke Du machst diesen Prozess durch, weil Du die Pflege von Fanny und Deine täglichen sonstigen Verpflichtungen gar nicht meistern könntest.
Es gibt dann fast so etwas wie eine Entscheidung, entweder man gibt sich selbst mit auf oder man gewinnt eine gewisse Distanz, um alles weiterhin zu schaffen.
Ich gehöre auch zu denen, die ganz aus dem Häuschen sind, wenn hier einer was hat, aber wünsche mir , dass ich dem Ende meiner alten Kaninchen auch als einem unausweichlichen Prozess entgegensehen kann und damit klar komme.
So eine Prozedur mit Wecker und nach Hause in den Pausen ist natürlich wahnsinnig nervenaufreibend.
Geändert von hasili (22.06.2016 um 01:04 Uhr)
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen