Wenn ich ehrlich bin stehe ich überhaupt nicht auf Rückzugorte, die mehretagig sind. Für mich bildet dieser Rückzugsort eine extreme Sackgasse und kann dadurch zu Problemen und Missverständnissen in der Gruppe führen.
Beispiel: Das unterwürfige Tier sitzt ganz oben auf der engen Etage und will runter, das ranhöhere Tier kommt ihm entgegen und versteht seine Bewegung so, dass das unterwürfige Tier einen Angriff ausüben möchte. Dann knallt es ganz ordentlich (manchmal auch vor Schreck) und keiner der beiden kann wirklich zeitnah aus der Situation raus, weil sie da oben festsitzen.

Ich bevorzuge größere Rückzugsorte auf einer Ebene und mit mindestens zwei Ausgängen und zwar dauerhaft und nicht nur bei einer Vergesellschaftungen, eben weil, wie Sabine schon richtig schrieb, Reibereien in Gruppen immer mal wieder auftreten können. Meine zwei Kastraten haben sich auch ab und an mal in der Wolle ohne ersichtlichen Grund. Aber sie haben genug Platz und Fluchtmöglichkeiten, sodass das unterwürfigere Tier gehen kann, wenn es zu bunt wird.

Den Platz würde ich erweitern.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es da in der Hütte zu Krach gekommen ist.
Ansonsten könnte das gemobbte Tier krank sein oder es ist sogar möglich, dass das dominantere Tier einen Bauchhoden hat, was aber idR eher selten vorkommt.

Fällt dir denn an dem unterwürfigen Tier gesundheitlich etwas auf? Durchfall, Niesen, etc.?

Ich würde definitiv den Platz erweitern auf mindestens 9qm, da es Außenhaltung ist und den Rückzugsort optimieren.