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Thema: Geschwür war neg. Tumor

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Tierhomöopathin Avatar von miri
    Registriert seit: 17.11.2009
    Ort: Offenbach
    Beiträge: 2.205

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    Zitat Zitat von asty Beitrag anzeigen
    Adenokarzinom heißt doch bösartig soweit ich weiß.
    Dann einen Satz später steht kann bös- oder gutartig sein. mh
    Sie meinen damit die Darmschleimhaut, nicht die Gewebeprobe, weil sie ja nicht einschätzen können, ob noch etwas zurückgeblieben ist.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
    Registriert seit: 13.12.2011
    Ort: Niederbayern
    Beiträge: 1.682
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    Danke für eure Einschätzung...fürs ausdeutschen...das nimmt mir ehrlich gesagt die Hoffnung wieder die ich über Nacht geschöpft habe. Er ist so fidel, futtert und trinkt soviel, ist so neugierig...Als die TÄ gestern den Befund laß, von mir dann angerufen wurde rechnete sie also schon mit dem schlimmsten aber nach dem guten Eindruck in der Klinik riet sie mir eher vom Moment her ab...

    Vom abhorchen war nichts zu merken. Nichts verschleimt oder kurzatmig...
    Versuche mich gerade an das RöBi vor zwei Wochen zu erinnern, ob da nicht was war im oberen Bereich, Magen/Lungen...

    Möchte wegen einem RöBi ungern erneut ihm die weite Strecke zumuten. Kann man nicht doch bis Mo. warten da sinds nur zu meiner TÄ 5 Minuten max. und sie kennt ihn und ist klasse...


    Also zufüttern ist im Moment nicht nötig soviel fleißig und munter wie der futtert...aber Schmerzmittel gibts halt. Kann ich aktuell sonst noch was tun?
    Fahr in die arbeit und komm erst um halb fünf heim aber meine Mutter ist da die ich nötigerhalber instruiert habe.
    In die Heel-Therapie muss ich mich erst einlesen - inwieweit bringt das was...wenn der befund wirklich so schlecht ist?

    Mich macht es im Moment fertig ein scheinbar gesundes Kaninchen zu sehen, Freude, Zuversicht, Hoffnung zu haben gefolgt von der Angst, dem Stress, der Ratlosigkeit "Was tun?", keinen Fehler zu machen, in seinem Sinne zu handeln, - diese ständigen Schwankungen vons eine zum anderen...Auch wenn ich jetzt weiß woran ich dran bin...
    Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...

  3. #3
    Trauert immer noch um ihren kleinen "Merktnix"... Avatar von feiveline
    Registriert seit: 23.09.2013
    Ort: Nordlicht
    Beiträge: 10.270

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    So lange er fit ist und munter frisst und böbbelt würde ich mich erstmal entspannen... er wird Dir zeigen wann es nicht mehr geht.

    Wenn er übers WE so fit bleibt und Du Deiner TÄ vertraust würde ich bis Montag warten. Hast Du für den Notfall Schmerzmedis im Haus? Wenn nicht würde ich welche besorgen.
    Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen. (Prof. Dr. theol. Erich Gräßer, Theologe und Politiker)

  4. #4
    Astrid Avatar von asty
    Registriert seit: 05.12.2011
    Ort: Rheine
    Beiträge: 4.061

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    Ich schicke dir nachher mal per pn meine heel Therapie, die ich damals bambi und letztes Jahr Regina bekam. Sie hatte auch ein Ardenokazenom in der Gebärmutter
    Bei ihr wurde alles entfernt.

    Das rb hatte der andere TA gemacht?Du kannst ihn ja bitten das RB an deine TÄin zu schicken/mailen. Dann kann sie es sich Montag nochmal ansehen ob da was drauf zu sehen ist.
    Solange es ihm gut geht, freu dich darüber

  5. #5
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.141

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    Ich würde auch nicht extra fahren um zu röntgen so lange es ihm gut geht.
    Hat der Tumor Metastasen ausgebildet so kann man eh nichts machen .

  6. #6
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
    Ort: Wolfsburg
    Beiträge: 3.148

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    Meiner Lotte wurd vor 3 Jahren ein tennisballgroßer und ein kleiner Tumor an der GB entfernt. Laut Tä sah er ziemlich eindeutig bösartig aus. Metastasen waren weder auf dem Röbi noch bei der OP im Bauchraum zu sehen. Eine Biopsie würde da eh nicht mehr nützen sagte, die Tä. Lotte könnte noch 2 Wochen ode vielelicht 3 Monate leben. Ich sollte es ihr shcön machen. Was ich auch tat und heute, 3 Jahre später immer noch tue. Es ist nichts nachgekommen. Ich habe ihr damals Lymphomyosot gegeben, um das Lymhsystem zu stärken. Außerdem finde ich, daß ihr das Vitamin B sehr gut tut.

    Auch wenn der Befund jetzt nicht gut aussieht, wäre das für mich kein Grund das Tier jetzt schon einschläfern zu lassen. Wenn keine Lungenmetastasen da sind, wird er nicht ersticken. Gegen Schmerzen kann er bis zu 4mal tägl. Novalgin haben. Dazu würde ich ihm Catosal geben bzw. spritzen lassen. Das regt den Stoffwechsel an und den Appetit. Und Vitamin B Komplex ins Trinken oder Futter oder den Päppelbrei. Über die Heel Therapie könnte man auch nachdenken. Habe ich damals nicht gemacht, weil ich mir mehr als ein paar Wochen damit nicht erhofft habe, bei einem so großen Tumor. Das hätte Lotte nicht viel gebracht.

    Ich würde alles machen, was ihn so gut wie möglich fit hält und ihm eine schöne Zeit machen. Wie es ausgehen wird, kann man aktuell schwer vorhersehen.

    Es tut mir sehr leid für Dein Herzhasi und ich schicke Dir die besten Wünsche und ganz viel Kraft Leider können wir sie nicht auf immer hier festhalten
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
    damit wir es ihnen glauben

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
    Registriert seit: 13.12.2011
    Ort: Niederbayern
    Beiträge: 1.682
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    Vielen Dank für die lieben Antworten...Er frisst und trinkt immer noch sehr viel, ist auch neugierig und schläft zwischendurch immer wieder. Finde aber schon dass man äußerlich kennt dass er irgendwie...abbaut....Seit zwei Stunden fängt er ungefähr an breiigen Kot rauszuschieben den er dann auffrisst. Befürchte jetzt irgendwie dass sein Körper das gar nicht mehr richtig aufnehmen oder verwerten kann und er deswegen soviel futtert und trinkt - allerdings hat er das auch in der Nacht gemacht und das waren richtig gute köttel wie schon lange nicht mehr.

    Ja hab Novalgin und Sab da und Melosus...Meint ihr ich soll Zeel und Traumeel weiterhin geben für die kleine Spondylose im Rücken?

    Ich will nicht das er Schmerzen hat und bestenfalls keine Angst. Und das ist sehr schwer - denn körperlich erkenne ich schon Veränderungen (wie jetzt das mit dem Kot, das viele trinken...die liegenden Schnauf-Pausen dazwischen...) aber vom Typ her ist dann schon wieder so munter und zieht sich Halme raus und macht Männchen und hoppelt rum auf Erkundungssuche...Wenn ich weiß was auf ihn zukommt wäre es ja dann nicht so zu sagen, lieber erfährt er nicht was für ein Schock oder Qual auf ihn zukommt, besser als es bis zu diesem Zeitpunkt zu treiben, der ungünstig fallen kann und dann Schnell, Schnell alles?

    Ich weiß dass es auch ganz schnell umschwenken kann und ich bin einerseits so erleichtert als ich nach der Arbeit nach Hause kam und ihn munter vorfand - andererseits lässt es mich einfach nicht los weil ich zukunftsblickend denke.

    Ich warte jetzt auch nochmal ab ob wieder normaler Kot mal nachrutscht...wenn es kühler wird dann dürfen sie heute nochmal draußen im Garten laufen. Abends kommt dann Blacky wieder seperat dass ich ihn über Nacht wegen Kot und Fressverhalten besser beobachten kann. Ich weiß das ist nicht ideal aber ich kanns derzeit nicht ändern...steh selbst so im Zwispalt weil ich nicht weiß was besser ist: Warten bis es schlimmer wird oder es gar nicht dazu kommen lassen bis es schlimmer wird...Hoffentlich hält er durch bis Montag und hoffentlich darf ich Montagvormittag auch zu meiner TÄ kommen damit ich ihr den Befund vorlegen kann und die Heel-Therapie vorschlage (danke nochmal für die PN)

    Ihr schreibt ihr hatte auch solche Fälle, wie alt waren da eure Tiere? Ich meine ich will ihn mit 11 jetzt auch nicht rumquälen gegen einen Feind den er e nicht besiegen kann und nur für ein paar Monate, bestenfalls ein oder zwei Jahre rauszögern kann.

    Aber wenn er dann mich Männchen machend anschaut und sich putzt dann kann ich gar nicht glauben, dass er krank ist...
    Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...

  8. #8
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
    Ort: Wolfsburg
    Beiträge: 3.148

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    Meine Lotte war 6 Jahre alt und schon chronische Leber- und Herzpatientin.

    Es ging ihr vor der OP sehr schlecht. Sie muß starke Schmerzen gehabt haben, der ganze Bauchraum war voll Tumor. Sie atmete auch kurz, weil kein Platz mehr dafür war. Sie hielt es bis ganz kurz vor der OP geheim. Ich spürte zwar eine harte Stelle im Bauch, aber sie war noch klein und ich hatte gerade mit Eddie und seiner Amputation bzw. seinem Tatendrang zu kämpfen, neben einem volzzeitjob und einem chronisch kranken Pferd. Als ich 14 Tage später bemerkte, daß es ihr schlecht geht, war der Tumor bereits riesig. Sie bekam AB, um eventuellem Eiter und einem Platzen der GB vorzubeugen und wurde kurz darauf operiert. sie überstand die OP völlig problemlos.

    11 Jahre ist allerdings schon eine andere Nummer. Eienrseits ist hier das Zellwachstum schon altersbedingt verringert, wodurch der Tumor möglicherweise langsamer wächst, andererseits ist das Abwehrsystem auch schon deutlich lahmer, wodurch solche Zelldefekte einfach nicht erkannt werden oder nicht richtig abgebaut werden. Sehr schwer zu sagen, wie da die Prognose ist. Wieviele Kaninchen werden 11 Jahre alt? Man müßte halt wissen, wie seine Organfunktionen noch sind und ob das Herz noch kräftig genug ist, um den Kampf zu bestehen.

    Es ist schwer, da zu raten. Es kann sein, daß der Tumor langsam wächst oder evtl. Metastasen hinzukommen und er sich langsam verschlechtert, bis man sieht, er mag nicht mehr. Wie die Chancen sind, daß es zu einem plötzlichen Notzustand kommt (Platzen eines Tumors, Darmdurchbruch) kann man nur sagen, wenn man das Geschehen engmaschig (alle 4 Wochen) per Röntgen und /oder Ultraschall überwacht. Wenn akut nichts zu sehen ist, hat er möglicherweise die nächsten 4 Wochen keine Attacke zu erwarten. Aber wie scih das darstellt, weiß niemand.

    Der 16 Jahre alte Hund eienr Freundin wurde im Januar an Mammatumoren operiert, dann 6 Monate erneut. Die Naht heilte dann zwar zu, aber war rot und wurde immer dicker und war dann selber durchsetzt von Tumorgewebe. In der Lunge waren viele Metastasen und der Hund mußte in der Sommerhitze im Juli erlöst werden, da er schlecht Luft bekam. Es dauerte demnach 7 Monate vom Zustand ohne Metastasen bis zum Punkt, wo alles voll war. Das Tier hatte eine sehr schnell wuchernde besonders aggressive Variante.

    Ich denke, ich würde beobachten und sehen, wie sich das entwickelt. Bei einem 11 Jahre alten Tier wird man nicht mehr viel erreichen. Außer, daß man ihm noch ein schöne Zeit machen kann.
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
    damit wir es ihnen glauben

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