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Thema: EC-ler und Wiesen-Bärenklau/Erfahrungen/Meinungsaustausch

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit: 27.06.2010
    Ort: Gernsbach
    Beiträge: 34

    Standard

    Hallo Steffi,

    freut mich, wenn es Dein Interesse findet!

    Es ist wirklich so, dass ich an Wildkaninchen einiges bestätigt finde, was man sonst eventuell nicht ohne Weiteres glauben würde. Ist ja nichts wissenschaftlich Belegtes...

    Ich beobachte seit einigen Jahren gezielt Gruppen von Wildkaninchen in unserer Gegend. Viele Tiere in den Gruppen weisen äußerliche Verletzungen, meist an den Ohren, auf. Manche sehen echt gruslig aus. Anhand bestimmter Merkmale kann ich die Tiere recht gut unterscheiden und somit Veränderungen zeitlich verfolgen. Ein aktueller Fall zeigte in einem beeindruckendem Maß, wie schnell Heilungsverläufe ohne Pharmazie bei Wildtieren sein können.

    Das ist ein Tier, welches ein großes "Loch" in der Seite hat.



    Das nächste Bild zeigt das gleiche Tier eine Woche später. Die Verletzung ist kaum noch zu sehen:



    In der einen Woche unterschied sich die Auswahl der Nahrung dieses Tieres auffällig von der seiner Artgenossen. Normalerweise wird auch sehr viel Gras gefressen, aber dieses Tier fraß fast ausschließlich bestimmte Kräuter und Samen. Manche wurden mit der Wurzel ausgebuddelt und gefressen, außerdem nahm es Erde auf. Erklärbar ist das durch die Wunde: das Tier hatte einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf und außerdem nahm es gezielt größere Mengen Kräuter auf, die auf Grund bestimmter, Sekundäre Pflanzenstoffe u. a. als entzündungshemmend gelten. Sicher bestimmen konnte ich Gänsedistel, Spitzwegerich, Brennnessel, Gänsefingerkraut und Schafgarbe. Die Erde bindet Toxine. Etwas mehr Infos finden sich in diesem Thread: http://www.degupedia.de/forum/viewto...r=asc&start=75 (Seiten 6 & 7)

    Mit Informationen über Pflanzen im Internet habe ich es nicht so, man muss da echt aufpassen. Es gibt viel Widersprüchliches, insbesondere dann, wenn es um "Gift"-Pflanzen geht.

    Wer z. B. "wissenschaftlich Belegtes" braucht, kann bei den Monographien der Kommision E fündig werden.
    http://buecher.heilpflanzen-welt.de/...-Monographien/

    Ich nutze gern Fachartikel, viele sind allerdings oft nur über einen Bibliotheks-Zugang oder per Fernleihkopie erhältlich. Kostet dann halt Zeit oder Geld (oder beides). Die Welt der Pflanzen ist faszinierend und wie Du schreibst, kann auch der Mensch im hohen Maße von ihnen profitieren.

    freundliche Grüße,
    Andreas
    Geändert von .Andreas (16.06.2015 um 21:29 Uhr)

  2. #2

    Standard

    Das du das schaffst bestimmte Gruppen zu beobachten... nicht schlecht!

    Wie gesagt, ich bin auch ein großer Fan von natürlichen Dingen. Wenn meine Tiere etwas haben, dann bekommen sie von mir auch nicht nur Päppelbrei, sondern auch ne Kräuterpampe.
    Ich hatte zb. eine Häsin mit Nierenschädigung, ich habe dann ganz gezielt immer Spitzwegerich, Brennesseln, Birkenblätter/Äste usw... gesammelt. Bisher habe ich damit super Erfahrungen gemacht.

    Nicht umsonst sind zb. bei der Menschlichen Blasenentzündung auch Cranberrysaft und Brennesseltee ganz hoch angesehen und sehr wirksam! Auch viele Völker, abseits der modernen Welt haben ihre Pflanzen und Tricks um bestimmte Beschwerden zu lindern, zu heilen. Sie kann die Medizin nicht ersetzen, aber spielt trotzdem eine große Rolle- wird aber leider meist vergessen.

    Ich finde es schade, dass man im Grunde noch sooo wenig über diese Dinge weiß, wie die Natur sowas regelt...
    Viele Grüße

  3. #3

    Standard

    Ich schubse mal diesen Thread, mit etwas, was mir grade in die Hände viel...

    Und zwar geht es um Knoblauchextrakt. Es enthält Allicin, ein natürliches AB was die Blut/Hirnschranke überwinden kann/soll.

    Ich weiß nicht in wie fern Kaninchen Knoblauch fressen dürfen? Dachte, weil ich es hier noch nie gelesen habe, das es vielleicht interessant sein könnte.
    Viele Grüße

  4. #4
    Oliver
    Registriert seit: 25.02.2015
    Ort: München
    Beiträge: 53

    Standard

    Eines unserer Kaninchen hatte Winter 2014/15 extreme Krampfanfälle.

    Im Sommer haben wir viel Bärenklau gefüttert und sie hatte keinen einzigen Anfall.

    Jetzt im Winter hatte sie wieder zwei Anfälle. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass die Sommerfütterung mit sehr viel Bärenklau hilft.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 22.12.2014
    Ort: Rheinland
    Beiträge: 497

    Standard

    Zitat Zitat von littlelu Beitrag anzeigen

    Und zwar geht es um Knoblauchextrakt. Es enthält Allicin, ein natürliches AB was die Blut/Hirnschranke überwinden kann/soll.

    Ich weiß nicht in wie fern Kaninchen Knoblauch fressen dürfen? Dachte, weil ich es hier noch nie gelesen habe, das es vielleicht interessant sein könnte.
    Kaninchen fressen, wenn sie es gewohnt sind und brauchen, das Knoblauchgrün. Die Zwiebeln von Allium-Arten werden normal nur ganz selten gefressen. Also einfach die Zwiebeln in einen Topf und wachsen lassen. Z.B. Knoblauch, Bärlauch, Küchenzwiebel, Schnittlauch, usw.

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