Ich habe hier 4 Tiere, die 8 und 9 Jahre alt sind. Eine kann wegen ihrer Zähne seit einem Jahr gar nichts Anderes mehr fressen als eingeweichte Cunis und die anderen bekommen genauso lange mehrmals täglich ein Schüsselchen (zusätzlich zur Wiese, wenn welche da ist), weil sie es mögen und mir egal ist, wie sie fit bleiben, Hauptsache, sie fallen mir in dem Alter nicht vom Fleisch. Jetzt bekommen sie solange es keine Wiese mehr gibt, nur wenig Grünfutter und eine Karotte und das ganze Jahr über zusätzlich Nösenberger.
Es gab Zeiten, in denen ich ähnlich wie Du Unmengen an gekauftem Grünzeug und gar kein TroFu verfüttert habe und das war auch die Zeit, in der ich die schlimmsten Blasengrießfälle hatte, und je mehr ich Grünzeug fütterte, desto schlimmer wurde es. Mit der aktuellen Fütterung habe ich von 7 nur einen Blasengrießkandidaten, der homöopathisch behandelt wird und weiter sein gewohntes Futter bekommt und damit keine Probleme mehr hat.
Selbst Elli, die nur noch Cunis futtert, hat weder Verdauungsprobleme, noch Blasengrieß und sogar die Zähne nutzen sich noch ab (was ich wegen dem Einweichen der Cunis nicht erwartet hätte).
Bevor ich also die Cunis weglassen würde, würde ich eher das Gemüse stark reduzieren, da es für Kaninchen sowieso relativ nutzlos ist. Evtl. würde ich dazu noch Nösenberger anbieten.
Wenn Du keine Wiese füttern möchtest, würde ich an Deiner Stelle lieber auf ein ausgewogenes gutes TroFu (Alleinfutter) umsteigen und Gemüse nur noch wenig verfüttern. Diese Aufrechnerei von Zahlen bringt niemandem was und man wird es auch nicht mit noch so gutem Willen hinbekommen, dass die Kaninchen aus der begenzten Auswahl, die wir Menschen ihnen an Futter anbieten (können), immer die Futterbestandteile fressen, die am Ende ein ausgewogenes Verhältnis an Nährstoffen (nicht nur Ca/Phos) ergeben.


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