Ergebnis 1 bis 20 von 589

Thema: -20°C in Deutschland - was passiert mit euren Außennins?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
    Registriert seit: 13.12.2011
    Ort: Niederbayern
    Beiträge: 1.682
    Blog-Einträge
    2

    Standard

    Ich würd mal sagen Zwergkaninchen mit Holländerfärbung (?) Gäbe es bedenken?? :S

    Ich hab in meinem Außengehege nur die Schutzhäuser mit Stroh gebunkert. Alles andere ist blanke Erde (wobei ich 2-3 Lieblingsstellen noch mit Jutesäcke, Fleedecken und Schafwollkissen ausgelegt habe (nachts und morgens wechsle ich das immer aus)
    Ich kann den Gedanken mit "Mist wärmt" schon verstehen...aber bei Kaninchen?! Ich finde das wärmt nicht wirklich - es müffelt nur ziemlich und meine Ninchen (finde ich) meiden dann eher die Hütte. Klar trockenes kommt auch nicht weg - das fängt dann nur zu wandern an.
    Köttels versuche ich (wenn sie häufchenweise auf der Oberfläche liegen) abzukehren und wenn mir beim aufschütteln ne Köttelkette unterkommt dann geht die auch weg. Ansonsten mach ich auch immer die nassen und feuchten Stellen weg - und das regelmäßig weil, als ich mal die ganzen verschiedenen Schichten durchgekämmt habe die unteren schon dabei waren Schimmel zu bilden.

    Versteht einer wieso sie gerade wieder zu haaren anfangen??
    Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...

  2. #2
    Pflückliesel Avatar von Keks3006
    Registriert seit: 25.01.2012
    Ort: Sauerland
    Beiträge: 5.519

    Standard

    Manche streuen im Winter nur trocken über, sodass die obere Schicht immer schön trocken ist. Das dreckige und feuchte Stroh in den unteren Schichten beginnt dann zu gären und es entsteht Wärme. Durch die Kälte sollte das auch eigentlich nicht riechen. Im Frühjahr hat man dann natürlich das große Misten.

    Meine kötteln höchstens in ihre Schutzhütte, ich lasse auch so weit alles drin und werfe immer nur Heu und Stroh nach, das gibt eine dicke Matte.

    Meine haaren z.T. auch noch.


  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Blicki
    Registriert seit: 26.01.2012
    Ort: Zweibrücken
    Beiträge: 728

    Standard

    hm meine nins haben garkeine richtige "schutzhütte"

    das nachtgehege ist komplett überdacht und auch die wände sind ganz zu. deswegen ist es drinnen eher wie ein innengehege mit tunneln und häuschen eingerichtet. der boden ist komplett eingestreut,mit spänen und darüber heu, laub, stroh, was gerade so da ist.allerdings mach ich das alles einmal die woche raus, weil meine einfach so riesen menge pinkeln, dass sie sonst ertrinken würden wenn ich nur überstreue würde.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
    Registriert seit: 13.12.2011
    Ort: Niederbayern
    Beiträge: 1.682
    Blog-Einträge
    2

    Standard

    Meine pinkeln rein. Leider auch wahllos nicht nur brav in die Ecken

    Mein Gehege ist von Allen Seiten offen! Eine kurze ist momentan mit einer Plane bedeckt. Wenn der erste Schnee liegt wird auch eine lange Seite zugemacht und evtl noch die zweite kurze.

    Fängt das denn bei dir dann nicht zu schimmeln an, wenn es "gärt"?? Schimmelsporen in der Luft will ich ja nicht wirklich drinnen haben...
    Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...

  5. #5
    foreninkompatibel Avatar von Kuragari
    Registriert seit: 27.01.2011
    Ort: 15344 Strausberg :)
    Beiträge: 2.759

    Standard

    Ich klink mich einfach ein... bei meinem Balkon ist der Wind das größte Problem. Also ich habe den Balkon an der Ostseite. Der wind steht da scheinbar grad genau drauf. Und da er von 3 Seiten zu ist (am Haus und an den zwei kurzen Seiten) wirbelt der Wind überall. Sprich: es ist nicht zugluftgeschützt. Ich hab jetzt nur 3 Stellen zugluftfrei (denke ich), aber habe keine komplett geschlossene Schutzhütte, weil sowas bis dato nie angenommen wurde. Auch letzten Winter nicht.

    Denkt ihr es reicht, wenn:

    -Platz 1: ein Unterstand mit Katzenbett+Kuscheleinlage ist hinten komplett verhängt mit einem Flickenteppich, vorne halb verhängt

    -Platz 2: ein Unterstand mit Puppenbett+Deckchen drauf, daneben der Futterplatz auf Holzbrettern+Flickenteppich, hinten+an den Seiten komplett dicht, vorne 50% verhängt

    Platz 3: ein Unterstand mit großer Samla als Klo, also steht nicht direkt aufm Boden sondern hat kleine Füßchen, Holzpellets+Stroh als Einlage, hinten+an zwei Seiten komplett zu, vorne 50% verstellt mit einer Plexiplatte

    Das Wasser friert ein, egal wo es steht. Der Steinboden ist klirrekalt... Pappkartons zum zerknabbern und gefüllt mit Heu stehen auch herum, einer davon auch unter einem Unterstand mit 3 Seiten geschlossen... aber nicht verhängt mit Tüchern.

    Mein 4jähriger Kastrat sitzt am liebsten im Platz 1, seine ü9 Mutti sitzt entweder auch bei ihm in Platz 1 oder in Platz 2. Sie bekommt täglich 1 Zeel im Winter damit sie nicht so steif hoppelt sondern auch überall aufspringen kann. Ihr Fell ist weniger griffig als das vom Sohn, aber die Haut ist genauso nicht sichtbar wie bei ihm. Also man schiebt das Fell zur Seite und sieht die Haut trotzdem nicht-> dichtes sehr weiches Fell. Sein Fell hingegen ist vollplüschig und an den Spitzen etwas härter.

    Soll ich den beiden trotzdem eine richtige Schutzhütte kaufen? Wenn ja, welche wäre empfehlenswert? Mir wäre wichtig, dass sie auch angenommen wird und dass sie viel Last (ein großer Blumentopf) aushält.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von power7flower
    Registriert seit: 13.12.2011
    Ort: Niederbayern
    Beiträge: 1.682
    Blog-Einträge
    2

    Standard

    Zitat Zitat von Kuragari Beitrag anzeigen
    Sie bekommt täglich 1 Zeel im Winter damit sie nicht so steif hoppelt sondern auch überall aufspringen kann.
    Das Wort kapier ich nicht. Was ist ein "1 zeel"?

    Meine Hütte wurde erst mit zwei Eingängen akzeptiert. Ich würde wenn du dir ein viereck vorstellst an der oberen Seite und an der rechten oder linken Seite einen Eingang machen.
    Einen Raum mit Körperwärme zu beheizen steh ich skeptisch gegenüber. Egal ob er einen oder zwei Eingänge hat.
    Stell dich mal in ein kleines Badezimmer, das eiskalt ist und dann schau mal wie lange du brauchst, bis du den Raum "warm" kriegst bzw wenn auch noch ein kleines Fenster dabei offen ist! Geht gar nicht...
    Es hält halt hauptsächlich Wind ab und blockt den direkten Weg der kalten Luft an den Körper ab. Aber sonst...Ich denke es bringt schon viel wenn man so Tücher vor die Eingänge hängt.

    Ihr sprecht immer davon die Schutzhütten mit massig Stroh und Heu auszulegen, wo kauft ihr denn das so billig? Am anfang hab ich auch noch total viel reingetan aber wie gesagt, nach ein paar Tagen saugt es einfach die Luftfeuchtigkeit auf und es wird seltsam klamm oder kalt...und ich tu mein Bestes das wegwerfen solange wie möglich hinauszuzögern.
    Wie gesagt, mittlerweile mach ich es so, dass ich einfach jeden kalten Abend immer was draufwerfe (oder jeden zweiten) und ansonsten mit nem kleinen Handrechel alles nochmal aufplustere und auch viel vor die Eingänge schiebe (dass sie sich rausgraben dürfen). Aber dann wird mir die unterste Lage doch wieder schimmelig und ich darf alles durchkämmen. Seufz.

    Wegen der Ohrenwärme: Das war zum Beispiel in den letzten kalten Winterjahre nicht so, dass wenn ich ihn gestreichelt habe seine Ohren irgendwann richtig warm werden. Dabei massiere ich nicht mal intensiv die Ohren, dass ich es mir auf die Durchblutungsförderung schieben könnte, ich kraul ihn halt so einfach durch und wenn ich danach seine Ohren anfasse, sind sie warm. Seltsam.

    Ach ja, mein Alterchen lebt erst seit vier Jahren draußen. Die ersten 6 Jahre durfte er als junger Hüpfer Hauswärme schätzen lernen.


    Die idee mit den Decken mögen die meinen momentan wirklich: vier Decken. Morgen zwei raus und Abends diese zwei rein und zwei andere (warme raus) die kalten häng ich an die Heizung und morgen früh dürfen diese wieder warm raus. Die setzen sich da so gerne drauf und ich finde das um einiges besser als das wenn sie auf dem kalten Erdboden sitzen müssen. Ich kann ja nicht alles mit Decken auskleiden, aber ihre Wachplätze werden ausgestattet. Ach ja und ne Decke kommt über die Schutzhütte.

    Ich denke ich werde einfach abwarten wie er drauf ist wenns es nach und nach noch kälter wird und passe den Moment ab und wenns plötzlich geht und es im Wetterbericht heißt, plötzliche -20 Grad über Nacht - dann hol ich ihn lieber ne Nacht in mein kaltes Zimmer, als das ich ein Risiko eingehe und er hinterher stirbt weils ihm doch zu kalt war.
    Notfalls dann halt auch alle drei. Dann wird es halt ne schlaflose und ungemütliche Nacht für uns alle vier, Mensch. Das Leben ist kein Ponyhof.
    Was bleibt wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe...

  7. #7
    Corinna K.
    Gast

    Standard

    Also ich bin ja jetzt im ersten Jahr Außenhalter und "leide" arg darunter .

    Ich hab mich einfach an das gehalten, was Freundinnen von mir seit Jahren so machen.

    Schutzhütten mit Ein und Ausgang oder auch nur einen Eingang ( kommt sicherlich immer auf den Frieden in der Gruppe an ) , gut mit Stroh ausgepolstert, ich seh zu, dass das Stroh natürlich trocken bleibt, da momentan noch keiner die Hütten wirklich nutzt .

    Ich hab einen Stall etwas abgehängt, aber gefrohrene oder nasse Tücher und Decken bringen nichts an Wärme.

    Denke wenn die Hütte kuschelig ist, wärmen die sich schon selber.

    Ansonsten habe ich zwar hier und da noch Teppiche liegen und ein paar Emporen geschaffen, so dass sie wenn sie es nicht mögen nicht direkte auf den Platten hocken. Mehr eigentlich nicht.

    Trockene und geschützte Bereiche anbieten, meine suchen sich aus wo sie sein möchten.

    Futter ist hier noch nicht gefrohren, ich füttere auch Kohlhaltig und Wiese...ansonsten probiere ich aus, wie es am wenigsten gefriert, ich wachs da schon rein

  8. #8
    Pflückliesel Avatar von Keks3006
    Registriert seit: 25.01.2012
    Ort: Sauerland
    Beiträge: 5.519

    Standard

    Zitat Zitat von power7flower Beitrag anzeigen

    Fängt das denn bei dir dann nicht zu schimmeln an, wenn es "gärt"?? Schimmelsporen in der Luft will ich ja nicht wirklich drinnen haben...
    Ich handhabe das selber nicht so, meine machen ja nicht in ihre Schutzhütte. Ich habe nur davon gehört, dass das geht


    Kuragari: Schutzhütten, die angenommen werden sollen, müssen mindestens zwei Ausgänge haben.


  9. #9
    foreninkompatibel Avatar von Kuragari
    Registriert seit: 27.01.2011
    Ort: 15344 Strausberg :)
    Beiträge: 2.759

    Standard

    Wenn die Hütte zwei Löcher hat, dann schaffens die Kaninchen aber nicht wirklich sie mit ihrer Körperwärme aufzuwärmen, oder? Falls ich aber doch ein 2 Ausgang bohren will: Mache ich die beiden Ausgänge gegenüber voneinander oder im 90° Winkel (über Eck sozusagen)? Zum Glück wuscheln meine beiden auch durch hängende Decken durch, dann kann ich die Eingänge auch mit einem Tuch "verschließen".

    Ich wollte vorhin noch editieren, aber es ging nicht (mehr?). Eigentlich hat sich meine Frage wieder erledigt. Die beiden Zuckerschnuten saßen grad eben bei klirrender Kälte und scharf schneidenem Wind oben auf dem höchsten Unterstand im Wind. Und haben sich im Kreis geputzt... Also frieren sie wirklich noch nicht. Ich glaube der einzige der wirklich draußen friert bin ich selbst

    Habe dennoch neue Hütten bestellt (auch aus optischen Gründen, ich mag meine selbstgeschusterten Unterstände nicht mehr), die ich dann mit Flickenteppichen, Puppenbett, Kuschelbett und Stroh ausstatten werde. Die -20°C kommen sicher noch, auch wenn wir jetzt grad "nur" -4°C heute Nacht kriegen sollen.

    Und so ganz zur Not kann ich doch auch ein Snuggle Safe rauslegen.

    Jedenfalls hoffe ich, dass ich die 2 nicht reinholen muss. Faint hasst Innenhaltung. Und Püppi wirkt dann immer so alt und müde. Draußen ist sie hellwach und wirkt verjüngt. (aber das ist normal, oder?)

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von iris
    Registriert seit: 29.09.2011
    Ort: Schwäbische Alb
    Beiträge: 1.479

    Standard

    Ich bin ja momentan selbst in dieser Lage. Und ich habe mich jetzt zu warscheinlich? entschlossen, meine beiden Rentner (8+9) doch "reinzuholen". Was bedeutet Kalthaltung in einem großen Stall, aber nicht ganz so kalt wie draußen. Trotzdem denke ich, daß auch alte Tiere gut in Außenhaltung leben können. So hat es mir zumindest meine Panzerknacker gezeigt Sie ist jetzt 9 oder 10. Sie war immer im Außengehege und bleibt auch dort. Mein Außengehege ist zweigeteilt, sie können durch ein Loch in der Wand in einen geschützten Innenbereich in einem gemauerten SStall. Aber die letzten 3 Winter wurde dieser Innenbereich von keinem Kaninchen genutzt, auch von der Seniorin nicht. Also sind sie wohl doch lieber draußen und können das auch ab...
    LG, Iris

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •