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Thema: Verhalten bei Sichtung von Wildkaninchen mit Myxomatose

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    . Gast .
    Gast

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    Für mich ergibt sich da kein Diskussionsbedarf.

    Kurz und knapp: Tiere immer versuchen, einzufangen (Handschuhe anziehen, später Desinfektion von Schuhen, Klamotten) - sofort zum TA /zur TK in einem Karton (den man später entsorgt) -> wenn Myxo und keine Heilungschance, dann sofortige Euthanasie.

    LG Susanne

  2. #2
    Conny Avatar von Claudia
    Registriert seit: 02.07.2007
    Ort: Krefeld
    Beiträge: 1.546

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    Sehe ich auch so - wenn es irgendwie möglich ist, sollte man diesen Tieren durch das Erlösen helfen ....
    Liebe Grüße von Conny
    Unvergessen: Lotta (~2008 - 2018) Samson (~2007 - 07.09.17) Ronja (~2005 -18.09.10), Fine (05/06-28.06.09) und Moorle (2003-16.06.08)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sylke
    Registriert seit: 26.01.2012
    Ort: Nähe Bad Kreuznach
    Beiträge: 1.601

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    Wäre es bei einem wilden Tier nicht tiergerechter den Jäger zu informieren, als das wilde Tier einzufangen und zum Arzt zu bringen? Ich meine das als echte Frage. Stressloser ist es doch bestimmt für ein wildes Tier. In Stadtgebieten ist es natürlich schwer wegen den Schüssen.
    Wegsehen und einfach nicht helfen, ist natürlich keine Option. Und im Falle, wenn man zum Tierarzt fährt, wäre es doch sicherlich sinnvoll die Praxis telefonisch vorzuwarnen (wegen Ansteckungsgefahr).

  4. #4
    Froschkönigin Avatar von Kirsi
    Registriert seit: 13.11.2005
    Ort: 26123 Oldenburg
    Beiträge: 400

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    Oh doch, es gibt Diskussionsbedarf, wenn der Vorstand ein Kaninchen-Aufnahmestopp für das Tierheim verhängt, was totaaaaal sinnvoll ist, weil die Fundtiere ja trotzdem angenommen werden müssen.

    Ich habe vorhin mit einem der Amtsveterinäre gesprochen, wenn man Tiere sieht, die nicht innerhalb der Stadt sind, ist es tatsächlich so, dass die Jägerschaft Bescheid bekommen soll, damit die Tiere erlöst werden. Innerhalb von Wohngebieten ist das natürlich nicht so, dann können die Leute wie oben schon gesagt, das Tier in einen Karton packen, zum TA fahren und der entscheidet dann vor Ort. Bei Wildkaninchen bedeutet in der Regel Euthanasie.

    Zum Glück ist bei uns noch keine Myxo-Hochburg.
    *************************************
    Viele Grüße von Kirsi mit ihrem Zoo
    *************************************

  5. #5
    Gast**
    Gast

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    Leider sind sie selbst mit komplett zugeklebten Augen alles andere als orientierungslos und verdammt fix unterwegs.

  6. #6
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
    Ort: Wolfsburg
    Beiträge: 3.148

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    Die Jäger, die ich kenne, kommen nicht mal wegen einem Hasen. Für ein Karnickel schon gar nicht. Kostet Zeit. Und die Natur erledigt das ja von selbst...

    Habe vor einigen Wochen einen jungen Hasen um 23 Uhr am Straßenrand sitzen sehen. Sitzen sehen! Machen Hasen nie, Kaninchen schon. Er rührte sich auch nicht, als ich ihn ansprach. Als ich ihm über den Rücken strich, hopste er sehr wackelig, desorientiert und unbeholfen auf die Straße und blieb da wieder sitzen. An seinem Platz waren Blutstropfen. Habe einen bekannten Jäger angerufen, der sagte, wäre nicht sein Revier, darf er nichts machen. Konnte sonst niemand erreichen. Als ein Auto kam und er versuchte, wackelig aufs Feld zu hopsen, habe ich ihn vorsichtshalber in einen Stoffbeutel und ins Auto gelegt. Er lag ganz still und während ich die Auskunft anrief, um die NotfallNr. vom Nabu zu erfahren, verstarb er.
    Zu Hause habe ich ihn mir angesehen. Die oberen Zähne waren komplett heraus gerissen. Er muß in ein Auto gelaufen sein. Vermutlich schweres Schädel-Hirn-Trauma. Für ihn war es wohl besser so. Die Zähne wären nicht nach gewachsen und er muß entsetzliche Schmerzen gehabt haben.
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
    damit wir es ihnen glauben

  7. #7
    Froschkönigin Avatar von Kirsi
    Registriert seit: 13.11.2005
    Ort: 26123 Oldenburg
    Beiträge: 400

    Standard

    Hier haben schon öfter Leute die Tiere einfangen können, die Tiere waren dann auch schon so gut wie tot.
    *************************************
    Viele Grüße von Kirsi mit ihrem Zoo
    *************************************

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sylke
    Registriert seit: 26.01.2012
    Ort: Nähe Bad Kreuznach
    Beiträge: 1.601

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    Ok, bei uns im kleinen Kaff kommt der zuständige Jäger, der auch Bürgermeister ist, wirklich immer.
    Finde ich sehr schade, denn ein Schuss wäre viel stressfreier als eine Fahrt zum Arzt und die anschließeden Einschläferung.

  9. #9
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
    Ort: Wolfsburg
    Beiträge: 3.148

    Standard

    Kam gerade vom Ta. Mein Bruder hatte ein Kaninchen eingefangen, daß sich kaum noch bewegte und auf der Straße saß. Ich fand es mit völlig vereiterten, leicht blutenden Augen und Nase vor. Völlig ausgehungert. Er hatte ihm Möhren gegeben, die es aufgefressen hatte. Eine Handvoll Grün fraß es in Sekundenschnelle. Dabei röchelte und hustete es gequält. Konnte nur schwer atmen. Die Knochen stachen durchs Fell. Es kann so 4 Monate alt gewesen sein. Es sah allerübelst aus. So schlimm hab ich das noch nie gesehen.
    Ich konnte noch kurz vor 0 Uhr zum Ta kommen und es wurde erlöst. Dabei mußte die Narkose noch nachgespritzt werden, obwohl schon für 10 kg angelegt. Es hatte offensichtlich einen ganz starken Willen zu leben. Ta sagte, keine Chance.

    Komm gut drüben an und laß es Dir jetzt gut gehen kleines Kaninchen

    Ta sagte, sie haben ganz viele Tiere dies Jahr eingeschläfert. Viele Tiere sind ungeimpft, weil die Besitzer denken, es ging ja bis jetzt immer so. Und dann erkranken innerhalb von wenigen Tagen gleich mehrere und die Menschen verstehen es nicht, daß sie alle verlieren.

    Ich kann nur sagen, bitte laßt Eure Tiere impfen, wo wir schon die Möglichkeit dazu haben. Dies Leid sollte man ihnen ersparen.
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
    damit wir es ihnen glauben

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tanja B.
    Registriert seit: 21.12.2010
    Ort: 26954 Nordenham
    Beiträge: 5.542

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    Zitat Zitat von Teddy Beitrag anzeigen
    Kam gerade vom Ta. Mein Bruder hatte ein Kaninchen eingefangen, daß sich kaum noch bewegte und auf der Straße saß. Ich fand es mit völlig vereiterten, leicht blutenden Augen und Nase vor. Völlig ausgehungert. Er hatte ihm Möhren gegeben, die es aufgefressen hatte. Eine Handvoll Grün fraß es in Sekundenschnelle. Dabei röchelte und hustete es gequält. Konnte nur schwer atmen. Die Knochen stachen durchs Fell. Es kann so 4 Monate alt gewesen sein. Es sah allerübelst aus. So schlimm hab ich das noch nie gesehen.
    Ich konnte noch kurz vor 0 Uhr zum Ta kommen und es wurde erlöst. Dabei mußte die Narkose noch nachgespritzt werden, obwohl schon für 10 kg angelegt. Es hatte offensichtlich einen ganz starken Willen zu leben. Ta sagte, keine Chance.

    Komm gut drüben an und laß es Dir jetzt gut gehen kleines Kaninchen

    Ta sagte, sie haben ganz viele Tiere dies Jahr eingeschläfert. Viele Tiere sind ungeimpft, weil die Besitzer denken, es ging ja bis jetzt immer so. Und dann erkranken innerhalb von wenigen Tagen gleich mehrere und die Menschen verstehen es nicht, daß sie alle verlieren.

    Ich kann nur sagen, bitte laßt Eure Tiere impfen, wo wir schon die Möglichkeit dazu haben. Dies Leid sollte man ihnen ersparen.
    Muss nichts mit einem noch starken Lebenswillen zu tun gehabt haben, sondern kann auch ein Zeichen dafür sein, dass der Kreislauf schon dermaßen im Keller ist, dass das Narkosemitel nicht mehr vernünftig verstoffwechselt/aufgenommen wird armes Wesen

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