Hallo,
Myrddin ergibt sich, wenn man ihn gepackt hat und lässt dann sehr vieles ohne grosse Gegenwehr mit sich machen, WENN man ihn denn mal erwischt und genau das ist das Problem.
Aber wenn es so Alternativlos ist, wird sich schon eine Lösung finden. Notfalls muss er halt am Vormittag einige Stunden eingesperrt verbringen.
Und vorallem noch. Beim letzen (und ersten) Krankheitsfall mal ging das AB geben genau 3 Tage gut, danach wurde er plötzlich doch noch wehrhaft.
Ich schaue im Moment, wo ich ein Auto gemietet bekomme um wenigstens Mittags heimfahren zu können. Und Autofahren muss ich auch mal wieder üben, ich bin jetzt 7 Jahre lang nicht mehr gefahren und wenn es nicht um mein Kaninchen gibe, bräcuhten mich wohl auch keine 10 Pferde ans Steuer.
Der Tropfenplan der Tierärztin ist widersprüchlich, gesagt bekommen habe ich "möglichst viel, idealerweise tagsüber alle 3-4 h Tropfen und Nachts und bei Abwesenheiten Salbe" auf der Packung aufgeschrieben hat sie mir hingegen 3-4 x pro Tag.
Aber ich denke auch, dass mehr als drei mal vorteilhaft sind.
Die Verletzung wurde um 0:30 in der Nacht entdeckt, Vormittags gabs beim Tierarzt wegen OPs keinen Termin mehr, so dass es Nachmittags wurde, bis die Behandlung endlich gestartet werden konnte. In der Zeit hat sich bereits ein bakterieller Infekt ins Auge gesetzt. Die Aussage, dass es sich bereits in Richtung Abzess entwickelt, fiel da schon.
Wie schwer die Situation ist, kann ich mangels Vergleich und Erfahrung nicht sagen. Ich schätze die Hornhautrisse an sich gingen noch, aber der bekterielle Infekt der sich da reingesetzt hat macht das Ganze trotzdem heikel. Und ob das AB passt, werden wir auch frühstens am Sa, eher erst am Mo erfahren.
In der Nacht nochmals Tropfen geben, ist eine gute Idee, ich glaube, das werde ich machen.
Und zu allem Übel hat er seit der Verletzung auch noch Nasenausfluss und Atemgeräusche bekommen. Das ist auch der Grund für die orale Antibiose.
Mein armes Tierchen.


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