Ich habe auch schon alles mögliche an Futter ausprobiert. Wenn meine nur bzw. sehr viel Frischfutter fressen, haben sie auch immer wieder Matschkot dazwischen. Sie müssen auch Heu fressen und trockenes Blattwerk. Nachdem ich gar keine Sämereien bzw. Getreide mehr gegeben hatte, gebe ich jetzt wieder Samen, soviel wie zwischen Daumen und Finger paßt pro Hasi. Ich habe das Gefühl, es ist besser für sie:
Hirse, ist sehr gesund und verträglich, Leinsamen, davon wird das Fell sehr schön, Kümmel, gut für den Darm. Und für das Wohlgefühl 2-3 Luzerneringe, enhalten auch etwas Getreide. Es gibt immer 3-4 Heusorten zur Auswahl und trotzdem mäkeln sie da dran rum. Aber von den groben Wiesengraspellets oder Heucobs fressen sie dann immer mal etwas und die Verdauung stimmt. Zweige und Holzstücke werden auch gerne bearbeitet. Sie haben keine Zahnprobleme und normal keine Bauchgeschichten seit vielen Jahren. Bei Erkrankungen an Leber, Niere, Atemwege, etc. kommen natürlich andere Bedingungen hinzu, die evtl. eine Anpassung erfordern.
So vertrug Molly überhaupt kein Frischfutter und keinen Hafer. Bekam sofort flüssigen Kot. Sie war immer klapperdünn, aber nie Krank in 8,5 Jahren. Nur einmal hatte sie extrem hohe Nierenwerte, weil ich ihr Hafer gegeben hatte, weil sie so dünn war und mußte in der Klinik bleiben. Wichtel hatte Blasengries und bekam calciumarme Diät. Teddy neigte zu Haarballen, sein Magenausgang war möglicherweise zu eng. Er bekam zusätzlich Ananas. Aber das war alles im Griff zu halten. Obst gibt es nur selten und ganz wenig. Davon gibts leichter mal Matschkot. Ansonsten ist die Devise, von allem ein Bißchen.
Eddie und Tommi fressen gerade mal wieder eher wenig Grün, aber gerne Trockenkräuter und Trockengrün. Der Renner ist immer Löwenzahn, Luzerne und Topinambur. Lotte schrotet eigentlich alles weg, was da ist![]()


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