liebe rabu... auch ich hatte dieses jahr mit so einer schlimmen diagnose zu kämpfen. nicht ein tumor sondern nierenversorgen.
die diagnose war eigentlich das schlimmste....es war wie wenn er jetzt sterben müsste..
habe mich dann informiert, ihn homöopathisch untersützt, und mir selbst auch gesagt, so lange wie er lebenswillen zeigt mache ich alles für ihn...sollte er aber nicht mehr fressen wollen, und ich spüren das es dem ende naht, darf er gehen.
ich habe mich so oft gefragt, ob ich es sehen werde.
es wurde auch am april langsam sichtbar das er anfängt abzubauen.
meine meiste zeit, habe ich für ihn geopfter, da ich aber auch wusste, es ist unsere letzte. es war auch oft ein auf und ab, und morgens und abends hatte ich immer angst was mich erwartet wenn ich ihn sehe... ich rechnete immer damit das er eventuell nicht mehr lebt.
ich muss aber auch wirklich sagen, bei all meiner liebe und dem wunsch alles für ihn zu tun, bin ich auch an meine grenzen gekommen.
mein umfeld hat das ganze nicht verstanden. nur meine freundin konnte mir da bei stehen.
"es ist doch nur ein kaninchen" war der standartspruch, wenn ich nach hause wollte. besonders in der zeit als es auch noch warm war.
auch nervlich war es für mich nicht einfach. ich musste irgendwann wirklich mit mir selber klar kommen, und akzeptieren das es so ist wie es in dem moment gerade ist.
dadurch das er davor schon 1/2 jahr mit ec zu kämpfen hatte, haben wir fast 1,5 jahre gepflegt und gebobbelt...
nun habe ich ihn im august einschlafen lassen...
es war alles vorbereitet, ich wusste welche ärztin zu mir nach hause kommt, ein kistchen hatten wir schon und ein plätzchen.
ich kam an dem tag nach hause, und er machte einen für mich normalen eindruck für seine verhältnisse.
sogar ein klitzekleines bischen wollte er leckerchen.
aber dann versuchte er zu laufen.
ich sah, das sein körper und seine beine schwach geworden sind.
wobei mir das vorher schon die ärztin gesagt hatte, das er insgesamt schwacher geworden ist.
in dem moment war es für mich klar.
die ärztin konnte nicht kommen, da sie gerade termine in der praxis hatte.
also sind wir dort hin.
wir durften alleine in einem separaten raum sitzen, die ärztin hat sich ganz viel zeit genommen, und wenn man es irgendwie sagen kann, war es ein "schöner" abschied, durch eine tolle ärztin begleitet.
ich wusste zu dem zeitpunkt immer, jetzt ist es richtig.
du wirst es wissen....
es ist keine leichte zeit, aber ich denke man ist es dem tier schuldig. sie haben einen so viel liebe und freude gebracht, waren treue seelen, wie teilweise menschen nichtmal sind...
und auch diese begleitung in der deren schlechten zeit werden sie uns danken, und ich glaube auch, man wird das in seinem leben wieder auf irgendeine art zurückbekommen....
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