Ich würde auch direkt nochmal ein Blutbild fordern, möglicherweise ist die Aufgasung nur eine Folge einer anderen Erkrankung.
Nierenwerte Ok?
Das er mit Infusion stabil ist macht mich etwas stutzig.
Ich würde auch direkt nochmal ein Blutbild fordern, möglicherweise ist die Aufgasung nur eine Folge einer anderen Erkrankung.
Nierenwerte Ok?
Das er mit Infusion stabil ist macht mich etwas stutzig.
Gibt es nur eine Blutuntersuchung, oder muss ich da auf etwas spezielles bestehen?
Bisher gab es nichts, was auf Nierenprobleme hindeutet. Das mit den Infusionen habe ich mir so erklärt, dass diese den Kreislauf in Schwung halten und die Körpertemperatur regulieren, und er deswegen besser drauf wurde.
Werde das Thema gleich in der TK ansprechen ...
EDIT: Hinzu kommen ja auch noch die hohen Temperaturen, bei denen meine zwei eh mit dem Futter mäkeln. Sogar in unserer kellerwohnung sind mittlerweile 25 Grad, sonst wohnen wir bei kaninchengerechten 18 Grad ...
Geändert von Kimmy (22.07.2013 um 13:08 Uhr)
Allgemeine Blutuntersuchung.
Kotprobe wurde bestimmt schon gemacht, oder?
Hallo Kimmy,
ich habe sehr häufig Aufgasungen bei meiner Häsin und kann dir nur berichten, wie ich vorgehe.
Es gibt alle 2 Stunden Sab und Bauchmassagen. Wenn ich zufütter, gibt es Möhrchenbrei. Außderm MCP und Coffea für den Kreislauf. Wenn ich kein Coffea habe, gibt es Kaffee. Als Schmerzmittel bei Bauchsachen empfielt sich Novalgin. Infusionen gibt es ebenfalls.
Selbst wenn sie wieder frisst muss die Behandlung weiter geführt werden. In der Regel gebe ich dann noch 2 Tage Sab.
Wenn man die Behandlung zu früh abbricht, kann es zu einem Rückfall kommen (wie bei dir beschrieben).
Infusionen stabilisieren. Wenn er eine Kochsalzlösung erhalten hat, stabilisiert sie den Kreislauf. Wenn die Tiere schon länger nichts mehr zu sich genommen haben und der Kreislauf bereits stark angegriffen ist (das auf der Seite liegen und jappsen ist ein sehr deutliches Zeichen dafür), ist eine solche Infusion lebensrettend.
Ich wünsche dir viel Erfolg und drücke die Daumen. Wichtig ist wirklich alle 2 Stunden die Medis zu verabreichen, zu massieren und das Tier zu Bewegung anhalten. Auch nachts.
Nur noch Fanny und ich...
Danke Jazzy für deine Antwort.
Ich hardere echt mit mir ... nachts kann ich die regelmäßige Medigabe noch sicherstellen, aber tagsüber ist das einfach nicht möglich. Selbst wenn ich meine Arbeit auf Minimum fahre und in der Mittagspause nach Hause fahre ist der Schatz mindestens 4 Stunden alleine.
Aus der TK habe ich noch keine Neuigkeiten. Da ist wohl gerade die Hölle los. Ich denke mal wegen der Hitze gibt es einen Notfall nach dem anderen.
Zumindest die Info, dass Hambo munter in der Box sitzt und sich putzt habe ich bekommen, was wenigstens darauf hindeutet, dass er die bisherigen Prozeduren gut weggesteckt hat.
Mein Plan ist, der folgende:
1. Wenn die Kontrastmitteluntersuchung erfolgreich durchgeführt werden konnte, und keine Verstopfung erkennbar ist, hole ich ihn heute Abend nach Hause und setze ihn in ein von Abby getrenntes Gehege. So habe ich Kontrolle über Kotabsatz und Fressverhalten. (Abby nutzt es nämlich schamlos aus, dass ich alles leckere anbiete und haut sich den Bauch mit Hambos Schmankerln voll.
2. Ich bitte noch um eine Blutuntersuchung, wenn er jetzt schon mal Stress hat, dann ist das das kleinste Übel.
3. Die weiterführende Therapie werde ich mit meiner Haustierärztin abstimmen und durchführen. So sehr ich die Arbeit in der TK auch schätze, es ist halt doch eine 3x so lange Fahrt wie zu meiner Tierärztin.
Eine Frage habe ich noch:
Im Netz liest man verschiedene Meinungen. Sollte ich FriFu erstmal komplett streichen? Mir leuchtet dieser Schritt durchaus ein, da FriFu ja schneller gärt, und wenn ohnehin schlecht gefressen wird, kann das die Aufgasung ja noch verstärken?
Fressen tut er ohnehin zZ nur Dill und Möhrengrün - Geben oder weglassen?
Kotprobe wurde untersucht??
Auf keinen Fall Frischfutter weglassen, auf jeden Fall Dill und Möhrengrün anbieten![]()
[IMG]Wurde denn da mal eine Ursache gefunden? Normal ist das ja nicht.[/IMG]
Nicht wirklich. Sie reagiert nur sehr empfindlich auf... tja... Nahrung. Seit es nur noch Wiese gibt, gab es keine Aufgasung mehr (toi toi toi). Fanny ist einfach sehr anfällig. Sie ist ein Inzuchtkaninchen und hat schon so ziemlich jede Krankheit mitgenommen.Ihr Kumpel Bono hatte noch nie was.
Kimmy: Das Problem mit der Arbeit kenne ich auch. Ich habe meine kranken Tiere dann allerdings immer irgendwo untergebracht, wo sie weiter versorgt werden (vor der Arbeit hinbringen, danach wieder abholen). Zur Not auch stationär aufgeben. Ich habe schon 2 Kaninchen an eine Aufgasung verloren, das ist nicht schön. Deswegen gehen bei mir immer direkt die Alarmglocken an.
Nur noch Fanny und ich...
Was macht das Herz? Herzpatienten sind bei Hitzephasen etwas aufgasungsanfällig. Ansonsten ist natürlich EC auch ein Hauptverdächtiger.
Was ich bei meiner Herzkranken zur Unterstützung gerne gegeben habe war Colosan. Das Zeug schmeckt widerlich aber es ist effektiv. Ich habe früher mit Sab, Novalgin Tropfen und McP gearbeitet. Bzw die TK. Aber seitdem ich Colosan gebe, ist der Spuk ruckzuck vorbei. Und ich bevorzuge bei so Magengeschichten Novalgin bzw Vetalgin. Es ist entkrampfend und bei Bauchgeschichten besser. Metacam gibt meine TÄ eher bei Zahngeschichten.
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)
Lesezeichen