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Thema: Verstehen sich kastrierte und unkastrierten Weibchen miteinander?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ayline7
    Registriert seit: 15.01.2012
    Ort: Nürnberg
    Beiträge: 244

    Standard

    Ich kann nur sagen der Charakter ist entscheidend!
    Hatte schon ein unkastriertes und ein kastriertes Weibchen in einer Gruppe und beide waren unzertrennlich und ständig am kuscheln.
    Dann habe ich eine Häsin, die versteht sich gar nicht mit anderen Häsinnen, ich habe sie kastrieren lassen und es hat sich aber trotzdem nichts geändert.
    Dabei hat sie sich weder mit der unkastrierten Häsin - noch mit der kastrierten Häsin verstanden!
    Wirklich eine Frage des Charakters!

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Blume
    Registriert seit: 09.09.2011
    Ort: Bayreuth
    Beiträge: 2.357

    Standard

    Zitat Zitat von Ayline7 Beitrag anzeigen
    Wirklich eine Frage des Charakters!
    Naja, bei mir war das ja eben nicht so. Der Charakter hat sich mit der Kastra nicht geändert, aber vorher haben sie sich zerfetzt und jetzt sind sie beste Freundinnen. Also war das wohl definitiv der Grund...

    Cat, ich persönlich würde ja sowieso kastrierte Häsinnen bevorzugen. Habe noch eine unkastrierte, die aber auch noch kastriert wird. Schon alleine, weil mir das Risiko von Krankheiten einfach zu groß ist

  3. #3
    Zeppelinchen im Farbenrausch Avatar von Walburga
    Registriert seit: 01.05.2012
    Ort: Aichach
    Beiträge: 3.192

    Standard

    Unabhängig von den vielen Punkten die für Häsinnenkastration sprechen, ist Fortpflanzungsfähigkeit ist in der Natur Trumpf.

    Kastraten riechen ob ihre Partnerinnen kastriert sind, oder nicht. Eine Häsin festigt ihren Rang damit, dass sie von den ranghöchsten Männchen gedeckt wird.

    Bei mir hat das "mischen" in "jungen" Gruppen die letzten 12 Jahre nie geklappt. Die Kastratinnen wurden von den anderen Häsinnen immer gemobbt. Bei Gruppen im Altersdurchschnitt von 5 + hatte ich keine Probleme.

    Es scheint auch einen Unterschied zu geben, ob eine Frühkastra (unter 4 Monate nur Eierstöcke entfernt), vorliegt oder nicht. Diese nie erwachsen gewordenen Häsinnen sind vom Verhalten und Geruch aus Kastraten Sicht irgendwie in Ordnung.

    Der Charakter und v.a. die Sozialisierung spielen bei Häsinnen eine entscheidende Rolle.

    4 meiner ranghohen Häsinnen wurden Wochen nach der Kastration in ihrer Führungsposition in Frage gestellt. Die Eine wurden wirklich grob zu ihren Mithäsinnen. Die Anderen (vollkommen gesunde Häsinnen) zogen sich zurück, lösten die Freundschaften zu Partnertieren, und blühten erst wieder in einer "Rentnergruppe" auf, die ihre Führungskraft nicht in Frage stellten. => Solange ich die Wahl habe, mische ich nicht mehr.

  4. #4
    sunnysol
    Gast

    Standard

    Mein Weibchen versteht sich, wenn überhaupt, nur mit Kastrierten Weibchen.

  5. #5
    Berliner Schnauze im hohen Norden Avatar von TiffyToffifee
    Registriert seit: 14.08.2008
    Ort: Waabs (Schleswig Holstein)
    Beiträge: 343

    Standard

    Hier verstehen sich eigentlich immer alle, unabhängig von kastriert oder unkastriert. Bei einer Häsin, die immer Stunk machte, brachte auch die Kastra nichts, sie wurde erst mit zwei "eigenen Jungs" glücklich. Derzeit leben in meiner "großen" Gruppe noch 1 kastrierte Häsin und 2 unkastrierte Häsinnen mit 2 Kastraten friedlich miteinander.
    Liebe Grüße von Anja mit den Kaninchen Amy und Sheldon , den Hunden Nero und Eddy und den Ponys Delia und Kalle
    Mit vielen Langohren und Gurkenmonstern und den Hunden Lanya und Tyson im Herzen

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