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Thema: Vorbeugende EC - Behandlung?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
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    Muss online gewesen sein, sonst hätte ich sie hier auf dem Tisch
    Edit: War das alte Ding von Suter, aber spielt keine Rolle - Prophylaxe erfolgt innerhalb gewisser Grenzen: Studie
    Geändert von april (06.02.2013 um 11:20 Uhr)
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  2. #2
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    Hm, die Studie ist 12 Jahre alt. Wenn man jetzt mal beobachtet, wie sich ec in den letzten Jahren entwickelt hat, also wieviele Fälle es gibt und auch so viele schwere Fälle, zumindest das, was ich mitbekomme, glücklicherweise war ich mit meinen Tieren nie selbst betroffen. Es ist also eventl. schon von gewissen Resistenzen auszugehen. Oftmals schlägt die Standardbehandlung auch einfach nicht mehr an. Ich weiß nicht, war das vor 10 Jahren auch schon so??
    Für immer im Herzen: Krümel † 1999, Thea-Franzi † 2007, Nelly † 2008, Marie und Maxi † 2009, Tommy † 2009, Leo † 2011, Amy † 2011, Luna † 2011, Winnie † 2012, Emily † 2015

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von bunny-in
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    Vor etwa 9 Jahren hab ich über das Kaninchenforum.com Austausch mit einer Halterin gehabt, bei der definitiv Resistenzen schon dort aufgetreten sind. Das war ein riesiges Problem, weil das Tier sehr oft EC-Anfälle hatte.

    Ich hab selbst auch EC-Träger hier. Zoora war die letzte, die akut daran auch erkrankte. Bei ihr war es jedoch so, dass wir sie dauerhaft stabil bekamen, trotz Stress. Einfach durch ein relaxtes Leben, gute Ernährung und regelmäßige Immunsystemkuren.
    Geändert von bunny-in (06.02.2013 um 14:59 Uhr)
    Liebe Grüße von Sonja und den Langohren

  4. #4

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    Huhu,

    also Knopfi hatte im Oktober einen Anfall und wenn ich sie nun vergesellschaften will, werde ich wohl vorbeugend behandeln, denn sie ist ja nun schon dem Stress des plötzlcihen Alleinseins ausgesetzt und ich beobachte sie mit Argusaugen, ob nicht wieder etwas auftritt. Bei so viel geplantem Stress will ich lieber 1-2 Wochen behandeln als einen Schub riskieren, von dem sie sich nicht so super erholt wie vom letzten...

    So wurde es mir auch von der TÄ geraten.

    Liebe Grüße,

    Naba

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    Eigentlich gibt es keine Resistenzen; der Erreger ist ein Einzeller, der tendenziell zu den Pilzen gehört, und der zwar in seiner Verbreitung gehemmt werden kann, aber eine Verhinderung der Infektion oder ein Abtöten der Sporen in der Zelle sind nicht möglich.
    Woher kommt die Info, der Erreger könne resistent gegen etwas werden, gegen das er nicht resistent zu werden braucht, weil es ihn nicht tötet?
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von bunny-in
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    Standard

    Die Info stammt von einem Tierarzt, der damals die Halterin begleitet hat und mir wurde das von mehreren Ärzten später bestätigt, dass sowas auch bei EC möglich ist.

    Ja, man kann e.cuniculi nicht gänzlich töten, aber man kann ihn mit Fenbendazol in Schach bekommen. Eigentlich dann auch logisch, dass wenn der Erreger sich an diesen Wirkstoff gewöhnt, er sich dann davon auch nicht mehr kleinkriegen lässt. Es ist durchaus möglich.

    Einzige Alternative zu Fenbendazol ist Albendazol - zumindest ist das mein letzter Wissenstand.
    Liebe Grüße von Sonja und den Langohren

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
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    Man kann ihn nicht einmal hälftig töten und auch nicht in Schach bekommen, sondern nur in seiner Verbreitung verlangsamen. Und je nachdem, wo die Spore sich bemerkbar macht, wird das Verlangsamen keine wirklich sichtbaren Auswirkungen haben.

    Resistenzen gegen Fenbendazol gibt es bei Pferden, aber da werden auch Würmer angegriffen, die echt abgetötet werden. Ist es möglich, dass Deine Tierärzte von Pferden auf Kaninchen schliessen?
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

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