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Thema: Die Suche nach dem Heiligen Gral - oder die perfekte Kaninchenhaltung?!

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Benutzer
    Registriert seit: 08.02.2011
    Ort: Bayern
    Beiträge: 69

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    Zitat Zitat von Diene Beitrag anzeigen
    Bei einer Weibchenkastration würde ich letzendlich auch nach Einzelfall entscheiden. Als ideale Bedingung, hinsichtlich Kastration, scheint wohl die Voraussetzung, dass das Tier jung und gesund ist. Aber das ist ja nicht in allen Fällen gegeben und da würde ich die Risiken und Situation dann doch abwegen (z. B. Narkoserisiko, Wundheilung, Alter des Tieres, Verhalten etc. ). Im Grunde kann man nicht immer die richtige Entscheidung treffen, auch, wenn man alle kastrieren lässt oder alle nicht kastrieren lässt, denn ein Risiko bleibt bei allen beiden Varianten. Darum ziehe ich hier den Einzelfall auch vor im Gedanken die Risiken somit zu minimieren und die "Beste" Entscheidung für das einzelne Tier zu treffen.
    Beispiel: weibliches Kaninchen, Alter: ab 5 aufwärts geschätzt, herzkrank, ausgegliechenes Tier = nicht kastrieren
    Beispiel: weibliches Kaninchen, Alter: 1 Jahr, augenscheinlich gesund, eher unausgegliechen, häufige Scheinträchtigkeiten = Kastrieren


    Viele liebe Grüsse
    Sehe ich genauso! Man kann einfach nicht pauschalisieren. Trotzdem bleibe ich dabei, ein absolut unauffälliges junges Tier würde ich ohne Indikation nicht kastrieren lassen, einfach nur der Prophylaxe wegen, nein! Und natürlich wegen der Vermehrung die Männchen kastrieren, doch dieser Eingriff kann mit einer Weiberkastra nicht verglichen werden. Bei diebrain sind auch noch einige kritische Gedanken geäußert: Bei falsche Infos/Fakten: http://www.diebrain.de/k-schein.html
    Für immer im Herzen: Krümel † 1999, Thea-Franzi † 2007, Nelly † 2008, Marie und Maxi † 2009, Tommy † 2009, Leo † 2011, Amy † 2011, Luna † 2011, Winnie † 2012, Emily † 2015

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Susanne B.
    Registriert seit: 24.10.2010
    Ort: Aachen
    Beiträge: 1.341

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    Ich habe nun öfter gelesen,dass bei weiblichen Außenkaninchen in der kälteren Jahreszeit die Hormone ruhen und diese dadurch nicht so gefährdet sind für die Gebärmutterveränderungen. Gibt es dazu etwas Wissenschaftliches,weiß das jemand?

  3. #3
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
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    Beiträge: 19.152

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    Zitat Zitat von Susanne B. Beitrag anzeigen
    Ich habe nun öfter gelesen,dass bei weiblichen Außenkaninchen in der kälteren Jahreszeit die Hormone ruhen und diese dadurch nicht so gefährdet sind für die Gebärmutterveränderungen. Gibt es dazu etwas Wissenschaftliches,weiß das jemand?
    Ich habe/hatte mehrere Adeno-Häsinnen, die nur außen gelebt haben. Meine 3 schlimmsten Fälle z. B.: Greta, Loona und Brownie.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simmi14
    Registriert seit: 23.02.2010
    Ort: Frankfurt a. M.
    Beiträge: 8.117

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    Zitat Zitat von Susanne B. Beitrag anzeigen
    Ich habe nun öfter gelesen,dass bei weiblichen Außenkaninchen in der kälteren Jahreszeit die Hormone ruhen und diese dadurch nicht so gefährdet sind für die Gebärmutterveränderungen. Gibt es dazu etwas Wissenschaftliches,weiß das jemand?
    Bei vielen Züchtern sitzen die Tiere in ihren Buchten ja quasi "draußen"

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
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    Beiträge: 3.984

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    Zitat Zitat von Susanne B. Beitrag anzeigen
    Ich habe nun öfter gelesen,dass bei weiblichen Außenkaninchen in der kälteren Jahreszeit die Hormone ruhen und diese dadurch nicht so gefährdet sind für die Gebärmutterveränderungen. Gibt es dazu etwas Wissenschaftliches,weiß das jemand?
    Das hat mit Aussen- oder innenhaltung nichts zu tun. Die Hormone, die Vermehrungsaktivitäten auslösen, schwächen mit der Anzahl Tageslichtstunden ab; es beruht auf dem gleichen Effekt, tatsächlich sogar auf dem gleichen Botenstoff wie die Bildung des Winterfells.

    Und schliesslich wird in einer Studie berichtet, dass die Wahrscheinlichkeit des Krebses an den Reproduktivorganen unabhängig davon ist, ob das Tier Junge hatte oder nicht (Adams, WM Jr 1962 The natural history of adenocarcinoma of the uterus in the Phipps rabbit colony. Univ of Pennsylvania, Philadelphia).
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Susanne B.
    Registriert seit: 24.10.2010
    Ort: Aachen
    Beiträge: 1.341

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    Zitat Zitat von april Beitrag anzeigen
    hat mit Aussen- oder innenhaltung nichts zu tun. Die Hormone, die Vermehrungsaktivitäten auslösen, schwächen mit der Anzahl Tageslichtstunden ab; es beruht auf dem gleichen Effekt, tatsächlich sogar auf dem gleichen Botenstoff wie die Bildung des Winterfells.
    Tiere in Außenhaltung haben ja denke ich meist auch die natürlicheren Lichtverhältnisse.
    Auch wenn keine Jungtiere kommen dachte ich,das sie dann innen ständig hormonell in Bereitschaft dazu wären,Scheinträchtig werden usw.

  7. #7
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    Beiträge: 3.984

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    Sie sind innen nicht ständig scheinschwanger.
    Die Reaktion auf das Licht für Reproduktion (und Winterfell) wird beides über die Zirbeldrüse (pineal gland) gesteuert. Die Zirbeldrüse reagiert auf Lichteinfall durch die Retina, unabhängig davon, ob es sich um künstliches oder natürliches Licht handelt.
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Susanne B.
    Registriert seit: 24.10.2010
    Ort: Aachen
    Beiträge: 1.341

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    Das hab ich auch nicht geschrieben,dass sie innen ständig scheinschwanger sind.

    Ich meinte auch nicht die Unterschiedlichkeit des Lichtes an sich. Aber den meisten Innenkaninchen wird man nicht morgens erst wenn es hell wird das Licht anmachen und wenn es um 5 dunkel wird das Licht aus. Mag es geben,aber die Regel ist das denke ich nicht.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
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    Beiträge: 3.984

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    OH sorry, hast Du nicht geschrieben, stimmt.
    Ich weiss nicht, was die Regel ist. Lassen die Halterinnen im Winter das Licht an, wenn sie gehen? Haben sie eine Zeitschaltuhr, dass es sich einschaltet, wenn sie noch nicht zuhause sind?
    Wenn ich aufstehe, ist erst einmal nur Licht im Bad, dann in der Küche. Die Kaninchen im Schlafzimmer bekommen also im Wesentlichen nicht mehr Licht als es draussen hat. Die im Wintergarten bekommen genau das, was es draussen hat.
    Ich glaube nicht, dass es eine Regel gibt, aber ich glaube dass es eher die Ausnahme wäre, wenn die Innenkaninchen im Winter ein ausgefuchstes Lichtregime bekämen.
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

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