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Thema: Die Suche nach dem Heiligen Gral - oder die perfekte Kaninchenhaltung?!

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
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    Kann auch jeder je nach Befinden des Tieres entscheiden.
    Sicherlich.
    Dennoch verstehe ich dei Argumentation "widerspricht dem TS-Gedanken" gar nicht. Dann dürften wir gar nicht kastrieren, denn Tiere wollen sich ihrer Natur gemäß vermehren.

    Ich denke aber, es spricht einfach mehr FÜR dei Weibchenkastra.

  2. #2
    Diene
    Gast

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    Bei einer Weibchenkastration würde ich letzendlich auch nach Einzelfall entscheiden. Als ideale Bedingung, hinsichtlich Kastration, scheint wohl die Voraussetzung, dass das Tier jung und gesund ist. Aber das ist ja nicht in allen Fällen gegeben und da würde ich die Risiken und Situation dann doch abwegen (z. B. Narkoserisiko, Wundheilung, Alter des Tieres, Verhalten etc. ). Im Grunde kann man nicht immer die richtige Entscheidung treffen, auch, wenn man alle kastrieren lässt oder alle nicht kastrieren lässt, denn ein Risiko bleibt bei allen beiden Varianten. Darum ziehe ich hier den Einzelfall auch vor im Gedanken die Risiken somit zu minimieren und die "Beste" Entscheidung für das einzelne Tier zu treffen.
    Beispiel: weibliches Kaninchen, Alter: ab 5 aufwärts geschätzt, herzkrank, ausgegliechenes Tier = nicht kastrieren
    Beispiel: weibliches Kaninchen, Alter: 1 Jahr, augenscheinlich gesund, eher unausgegliechen, häufige Scheinträchtigkeiten = Kastrieren


    Viele liebe Grüsse
    Geändert von Diene (05.02.2013 um 01:13 Uhr)

  3. #3
    Benutzer
    Registriert seit: 08.02.2011
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    Zitat Zitat von Diene Beitrag anzeigen
    Bei einer Weibchenkastration würde ich letzendlich auch nach Einzelfall entscheiden. Als ideale Bedingung, hinsichtlich Kastration, scheint wohl die Voraussetzung, dass das Tier jung und gesund ist. Aber das ist ja nicht in allen Fällen gegeben und da würde ich die Risiken und Situation dann doch abwegen (z. B. Narkoserisiko, Wundheilung, Alter des Tieres, Verhalten etc. ). Im Grunde kann man nicht immer die richtige Entscheidung treffen, auch, wenn man alle kastrieren lässt oder alle nicht kastrieren lässt, denn ein Risiko bleibt bei allen beiden Varianten. Darum ziehe ich hier den Einzelfall auch vor im Gedanken die Risiken somit zu minimieren und die "Beste" Entscheidung für das einzelne Tier zu treffen.
    Beispiel: weibliches Kaninchen, Alter: ab 5 aufwärts geschätzt, herzkrank, ausgegliechenes Tier = nicht kastrieren
    Beispiel: weibliches Kaninchen, Alter: 1 Jahr, augenscheinlich gesund, eher unausgegliechen, häufige Scheinträchtigkeiten = Kastrieren


    Viele liebe Grüsse
    Sehe ich genauso! Man kann einfach nicht pauschalisieren. Trotzdem bleibe ich dabei, ein absolut unauffälliges junges Tier würde ich ohne Indikation nicht kastrieren lassen, einfach nur der Prophylaxe wegen, nein! Und natürlich wegen der Vermehrung die Männchen kastrieren, doch dieser Eingriff kann mit einer Weiberkastra nicht verglichen werden. Bei diebrain sind auch noch einige kritische Gedanken geäußert: Bei falsche Infos/Fakten: http://www.diebrain.de/k-schein.html
    Für immer im Herzen: Krümel † 1999, Thea-Franzi † 2007, Nelly † 2008, Marie und Maxi † 2009, Tommy † 2009, Leo † 2011, Amy † 2011, Luna † 2011, Winnie † 2012, Emily † 2015

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Susanne B.
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    Ich habe nun öfter gelesen,dass bei weiblichen Außenkaninchen in der kälteren Jahreszeit die Hormone ruhen und diese dadurch nicht so gefährdet sind für die Gebärmutterveränderungen. Gibt es dazu etwas Wissenschaftliches,weiß das jemand?

  5. #5
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
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    Beiträge: 19.152

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    Zitat Zitat von Susanne B. Beitrag anzeigen
    Ich habe nun öfter gelesen,dass bei weiblichen Außenkaninchen in der kälteren Jahreszeit die Hormone ruhen und diese dadurch nicht so gefährdet sind für die Gebärmutterveränderungen. Gibt es dazu etwas Wissenschaftliches,weiß das jemand?
    Ich habe/hatte mehrere Adeno-Häsinnen, die nur außen gelebt haben. Meine 3 schlimmsten Fälle z. B.: Greta, Loona und Brownie.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simmi14
    Registriert seit: 23.02.2010
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    Standard

    Zitat Zitat von Susanne B. Beitrag anzeigen
    Ich habe nun öfter gelesen,dass bei weiblichen Außenkaninchen in der kälteren Jahreszeit die Hormone ruhen und diese dadurch nicht so gefährdet sind für die Gebärmutterveränderungen. Gibt es dazu etwas Wissenschaftliches,weiß das jemand?
    Bei vielen Züchtern sitzen die Tiere in ihren Buchten ja quasi "draußen"

  7. #7
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
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    Zitat Zitat von Susanne B. Beitrag anzeigen
    Ich habe nun öfter gelesen,dass bei weiblichen Außenkaninchen in der kälteren Jahreszeit die Hormone ruhen und diese dadurch nicht so gefährdet sind für die Gebärmutterveränderungen. Gibt es dazu etwas Wissenschaftliches,weiß das jemand?
    Das hat mit Aussen- oder innenhaltung nichts zu tun. Die Hormone, die Vermehrungsaktivitäten auslösen, schwächen mit der Anzahl Tageslichtstunden ab; es beruht auf dem gleichen Effekt, tatsächlich sogar auf dem gleichen Botenstoff wie die Bildung des Winterfells.

    Und schliesslich wird in einer Studie berichtet, dass die Wahrscheinlichkeit des Krebses an den Reproduktivorganen unabhängig davon ist, ob das Tier Junge hatte oder nicht (Adams, WM Jr 1962 The natural history of adenocarcinoma of the uterus in the Phipps rabbit colony. Univ of Pennsylvania, Philadelphia).
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von Susanne B.
    Registriert seit: 24.10.2010
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    Zitat Zitat von april Beitrag anzeigen
    hat mit Aussen- oder innenhaltung nichts zu tun. Die Hormone, die Vermehrungsaktivitäten auslösen, schwächen mit der Anzahl Tageslichtstunden ab; es beruht auf dem gleichen Effekt, tatsächlich sogar auf dem gleichen Botenstoff wie die Bildung des Winterfells.
    Tiere in Außenhaltung haben ja denke ich meist auch die natürlicheren Lichtverhältnisse.
    Auch wenn keine Jungtiere kommen dachte ich,das sie dann innen ständig hormonell in Bereitschaft dazu wären,Scheinträchtig werden usw.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
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    Sie sind innen nicht ständig scheinschwanger.
    Die Reaktion auf das Licht für Reproduktion (und Winterfell) wird beides über die Zirbeldrüse (pineal gland) gesteuert. Die Zirbeldrüse reagiert auf Lichteinfall durch die Retina, unabhängig davon, ob es sich um künstliches oder natürliches Licht handelt.
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
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    Die 85% sind keineswegs widersprüchlich. Die Schlussfolgerung, auf eine 15% Chance nicht zu reagieren, die beweist Mut vor Gefahren, die andere dann ausbaden dürfen. Es wäre ja schon Prophylaxe ein grosser Gewinn, aber wer betreibt den Aufwand, seine Häsin ab dem 18. Monat zweimal im Jahr schallen oder röntgen zu lassen?
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  11. #11
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von april Beitrag anzeigen
    Die 85% sind keineswegs widersprüchlich.

    Es gibt widersprüchliche Zahlen dazu, dass die 85% selbst nicht widersprüchlich sind, ist logisch, aber als Aussage recht unsinnig. 85% ist maßlos übetrieben. So eine Studie kann man nicht ernst nehmen. Da müsste es kaum Häsinnen geben, die nicht daran erkranken. Ich denke, jeder der schon mehrere Häsinnen hatte, weiß dass dies so ganz sicher nicht stimmt. Realistisch dürften eher 20 bis maximal 40% sein, was ja schon hoch genug ist, alles andere ist einfach Panikmache. Hier anscheinend mit dem Zweck den meisten Haltern augenblicklich ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn sie ihre Häsin nicht rein prophylaktisch, also ohne dass es irgendwelche Anzeichen für eine Erkrankung gibt, einer lebensgefährlichen Operation unterziehen.

  12. #12
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
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    Ich melde mich dann mal mit inzwischen mindestens 50 kastrierten Häsinnen aus meiner PS. Es gab nicht eine Häsin, älter als 3 Jahre, die keine Veränderung hatte. Älter als 6 Jahre waren alle bösartig erkrankt.

    Meine TÄ, die mehrere Kastrationen pro Woche durchführen, weil die Leute von weit her kommen eben wegen der großen Erfahrung, bestätigen meine Beobachtungen auf einer viel höheren Zahlenbasis.

    Aktuell genesen hier gerade wieder 2 Häsinnen. Die vierjährige hatte eine gutartige Veränderung, die aber schon vereiterte, die einjährige war ohne Befund.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


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  13. #13
    Erfahrener Benutzer Avatar von Caruso
    Registriert seit: 19.07.2011
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    Zitat Zitat von Katharina Beitrag anzeigen
    Ich melde mich dann mal mit inzwischen mindestens 50 kastrierten Häsinnen aus meiner PS. Es gab nicht eine Häsin, älter als 3 Jahre, die keine Veränderung hatte. Älter als 6 Jahre waren alle bösartig erkrankt.

    Meine TÄ, die mehrere Kastrationen pro Woche durchführen, weil die Leute von weit her kommen eben wegen der großen Erfahrung, bestätigen meine Beobachtungen auf einer viel höheren Zahlenbasis.

    Aktuell genesen hier gerade wieder 2 Häsinnen. Die vierjährige hatte eine gutartige Veränderung, die aber schon vereiterte, die einjährige war ohne Befund.

    Das ist genau das, warum ich mich immer und immer wieder neu informiere und.....hinter umso verunsicherter bin. Deine Erfahrungen decken sich nur zu gut mit den meinen.

    Eins meiner kastrierten Weibchen war so hochgratig aggressiv, dass es der letzte Versuch war, ein Zusammenleben zu ermöglichen. Sie war ca 1. Jahr und die Gebärmutter leicht verändert.
    Das zweite Mädel war ca 6 Jahre alt, der Tumor daumengroß, die Gebärmutter voller Blut...sie hat überlebt. Hat leider nach der OP mit EC angefangen, was wohl auch ab und zu vorkommt.

    Jetzt habe ich ein neues Mädel hier sitzen. Alter unbekannt. In drei Monaten zweimal scheinschwanger. Sie hat schon einen ausgiebigen Ultraschall hinter sich......dieser US hat nunmal dem EC Kaninchen das Leben gerettet. Nur erkennen viele TA nicht wirklich viel auf dem US.......was bleibt?.....ich stehe in den Startlöchern für eine Kastration, aber eigentlich will ich sie nicht verändern...und....ich habe jetzt umsomehr wieder Angst vor EC.

  14. #14
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
    Registriert seit: 15.08.2006
    Ort: Kölsche Toskana
    Beiträge: 19.152

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    In dem Fall empfehle ich dir ca. eine Woche vor der OP die E.c.-Behandlung mit Vit.-B-Komplex und Panacur zu starten. Ich hatte bereits ein paar Fälle, wo durch eine OP E.c. ausgebrochen ist und seitdem verfahre ich so, habe ich mit der Häsin aus dem TH Ilmenau auch gemacht, da dieser Bestand E.c.-positiv ist. Nach insgesamt 3 Wochen setze ich dann wieder ab wenn alles glatt läuft.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


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  15. #15
    Diene
    Gast

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    Caruso, zu mir kam auch ein Pflegenini mit einem Gebärmuttertumor. Ich habe es auch nur "erkannt", weil Blut im Urin war. Der Tumor war so gesehen schon geplatzt und sie frass dennoch normal (so weit ich das einschätzen konnte, denn ich kannte das Nini ja vorher nicht). Sie ist 5-6 Jahre alt, hat die OP super weg gesteckt und es sah nicht so aus, als hätte er gestreut. Die Zukunft wird zeigen, ob sie "Glück" hatte. Auch meine Tierärzin sagt, mit Ultraschall kann man sich ein Bild machen, aber man kann es nicht 100 % ein oder ausschliessen. Das sind natürlich wieder Beispiele die eher für eine Kastration sprechen, aber ich würde die Erfahrungen dennoch nicht auf jedes andere Tier übertragen.

    Viele liebe Grüsse

  16. #16
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von Cat Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von april Beitrag anzeigen
    Die 85% sind keineswegs widersprüchlich.

    Es gibt widersprüchliche Zahlen dazu, dass die 85% selbst nicht widersprüchlich sind, ist logisch, aber als Aussage recht unsinnig. 85% ist maßlos übetrieben. So eine Studie kann man nicht ernst nehmen. Da müsste es kaum Häsinnen geben, die nicht daran erkranken. Ich denke, jeder der schon mehrere Häsinnen hatte, weiß dass dies so ganz sicher nicht stimmt. Realistisch dürften eher 20 bis maximal 40% sein, was ja schon hoch genug ist, alles andere ist einfach Panikmache. Hier anscheinend mit dem Zweck den meisten Haltern augenblicklich ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn sie ihre Häsin nicht rein prophylaktisch, also ohne dass es irgendwelche Anzeichen für eine Erkrankung gibt, einer lebensgefährlichen Operation unterziehen.
    Nein, Cat, das ist leider nicht masslos übertrieben, dieses Wissen ist nur nicht sehr verbreitet. Man hat den Wert zwischenzeitlich immer wieder überprüft und kommt immer zu dem gleichen Ergebnis: Es ist so hoch.
    Mich interessiert Dein Gewissen und das anderer Halterinnen nicht. Ich stelle Informationen bereit, für die, die sich gerne im Hinblick auf das Wohlergehen ihrer Tiere bilden möchten.
    Geändert von april (05.02.2013 um 12:31 Uhr)
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

  17. #17
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    Zitat Zitat von april Beitrag anzeigen
    Die 85% sind keineswegs widersprüchlich. Die Schlussfolgerung, auf eine 15% Chance nicht zu reagieren, die beweist Mut vor Gefahren, die andere dann ausbaden dürfen. Es wäre ja schon Prophylaxe ein grosser Gewinn, aber wer betreibt den Aufwand, seine Häsin ab dem 18. Monat zweimal im Jahr schallen oder röntgen zu lassen?
    Wieso sollen das dann andere ausbaden?
    Es heißt bis zu 80 %, dann aber oft nur in bestimmten Zuchtlinien. Wenn ich ein Tier prophylaktisch kastrieren lasse, dann setze ich es definitiv dem OP Risiko aus für ein Risiko was eintreten KÖNNTE. Und nach den 85 % dürfte es kaum ein gesundes nicht kastriertes Weibchen über 5 Jahre geben. In 20 Jahren Ninhaltung hatte ich bisher noch nicht ein einziges Tier, welches Gebärmutterprobleme/Entzündungen oder was auch immer hatte. Dagegen ist mir eines bei der Kastra verstorben, welches durch ständige Schweinschwangerschaften auffällig war. Wie dem auch sei, ich gebe auf solche Zahlen einfach nicht viel, es sind nur Zahlen. Und ja, da habe ich Mut zum Risiko, für mich ist das auch allgemeines Lebensrisiko. Wenn ich alle Wahrscheinlichkeiten zusammenrechne, dass ich vom Auto überrollt werde, an Krebs erkranke, einen Schlaganfall bekomme oder sonstwas, da komm ich wahrscheinlich auf weit über 100 %, da kann ich mir ja gleich ein Grab schaufeln. Vielleicht erwischt es ja meine alte unkastrierte Häsin mit Gebärmutterkrebs, aber deswegen werde ich sie jetzt ganz sicher nicht kastrieren lassen in dem Alter. Jeder soll das doch machen, wie er für richtig hält. Wenn ihr mit der prophylaktischen Kastra gute Erfahrungen gemacht habt, dann behaltet das bei. Ich vertrete halt eine andere Meinung, weil ich denke, man kann im Leben einfach nicht alle Risiken absichern.
    Für immer im Herzen: Krümel † 1999, Thea-Franzi † 2007, Nelly † 2008, Marie und Maxi † 2009, Tommy † 2009, Leo † 2011, Amy † 2011, Luna † 2011, Winnie † 2012, Emily † 2015

  18. #18
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
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    Ali, deine persönliche Meinung will dir auch niemand nehmen, du zweifelst aber Zahlen an. Auf meine persönlichen Erfahrungen gehst du gar nicht ein. Da waren 100 % aller über Dreijährigen betroffen. Alles nur Zufall hier in der Kölner Bucht?
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  19. #19
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    Zitat Zitat von Katharina Beitrag anzeigen
    Ali, deine persönliche Meinung will dir auch niemand nehmen, du zweifelst aber Zahlen an. Auf meine persönlichen Erfahrungen gehst du gar nicht ein. Da waren 100 % aller über Dreijährigen betroffen. Alles nur Zufall hier in der Kölner Bucht?
    Ja, Zahlen zweifel ich an (à la traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast;-). Und ich werde wegen der Zahlen sicher nicht in Panik verfallen. Deine Erfahrungen kann dir ja auch keiner nehmen, wenn das so ist, dann ist es ja gut, dass du kastrieren lässt. Ich kann diese Beobachtung nicht teilen, hatte ich 7, 8 sogar 10jährige, die nichts hatten.
    Für immer im Herzen: Krümel † 1999, Thea-Franzi † 2007, Nelly † 2008, Marie und Maxi † 2009, Tommy † 2009, Leo † 2011, Amy † 2011, Luna † 2011, Winnie † 2012, Emily † 2015

  20. #20
    Auf den Hund gekommen Avatar von Mottchen
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    ich muss gestehen , dass ich der weiberkastra ja auch anfangs kritisch gegenüber stand, aber mehr aus angst vor der op. ich hab ja nur ein weibchen. mittlerweile denk ich auch anders, denn meine dicke ist mit 2 jahren plötzlich völlig durchgedreht. seit der kastra ist sie zwar immer noch ein verrücktes huhn ,aber viel ausgeglichener. ihre GB war übrigens auch schon verändert.
    und ich denk mal die 100% rate bei katharina ist ja kein zufall.
    ob ich jetzt generell profilaktisch kastrieren würde, kann ich garnicht mal so genau sagen. aber ich denk schon, dass es besser ist, die tiere dann zu kastrieren wenn sie noch jung, stark und fit sind. weil das risiko bei der op einfach viel geringer ist
    Für immer im Herzen Mo April 2005-29.12.2013Mottchen Nov 2008-14.01.2015 Herr Lehmann Okt 2011-20.05.2022

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