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Thema: Vom Regen in die Traufe - Zahnabszess quasi besiegt, jetzt kritischer Schnupfenanfall

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    PS-Versager
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    Theoretisch ist auch möglich das das alles zusammen hängt mit dem Abszeß......

    Ich drück die Daumen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mümmel
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    Daran hatte ich jetzt noch gar nicht gedacht, aber völlig ausschließen kann man vermutlich gar nichts. Allerdings war der Abszess im Unterkiefer, nicht im Oberkiefer und erst im November zuletzt operiert worden.

    Vor 2-3 Wochen wog Mumm auch noch stolze langsam fast moppelig werdende über 2 kg und war putzmunter, also hoffe ich nicht, dass ein Abszess sich versteckt so weit in den Körper fraß.

  3. #3
    PS-Versager
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    Ja, das ist immer schwer zu sagen.
    Aber ein Eiterprozeß im Kopfbereich kann schon mit dem Schnupfen zusammenhängen, das war ja quasi eine Bakterienparty.

    ich würde schon über ein Herz-/Lungenröntgen nachdenken , mir macht die erschwerte Atmung etwas Sorge.
    Sind es wirklich nur die oberen Atemwege wäre das ja alles halb so wild, ist aber Herz/Lunge betroffen müßte man einfach anderes therapieren.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mümmel
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    Er ist jetzt über Nacht in der Praxis und bekommt Sauerstoff in die Transportbox geleitet und bekam unter anderem Cortison und Valium. Röntgen oder länger untersuchen konnte man ihn in seinem Zustand nicht. Inzwischen schnappt er schon mit dem Mäulchen nach Luft. Ich habe Cortison schon Wunder wirken sehen bei Atemnot, also gibt es eine Resthoffnung, aber ich habe ein sehr mieses Gefühl.

    Etwas Entwässerndes hat er jetzt auch bekommen, aber vom plötzlichen Verlauf her wird eher auf eine Entzündung im Körper getippt. Gestern Nacht hat er noch Phex gejagt, ist neugierig auf Erkundung gegangen und hat gefressen (zwar etwas wählerisch, weswegen ich sowieso zum Tierarzt wollte, aber er kam und forderte sein Futter) und jetzt das.

  5. #5
    Igel Mama/im Stress
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    Zitat Zitat von Mümmel Beitrag anzeigen
    Er ist jetzt über Nacht in der Praxis und bekommt Sauerstoff in die Transportbox geleitet und bekam unter anderem Cortison und Valium. Röntgen oder länger untersuchen konnte man ihn in seinem Zustand nicht. Inzwischen schnappt er schon mit dem Mäulchen nach Luft. Ich habe Cortison schon Wunder wirken sehen bei Atemnot, also gibt es eine Resthoffnung, aber ich habe ein sehr mieses Gefühl.

    Etwas Entwässerndes hat er jetzt auch bekommen, aber vom plötzlichen Verlauf her wird eher auf eine Entzündung im Körper getippt. Gestern Nacht hat er noch Phex gejagt, ist neugierig auf Erkundung gegangen und hat gefressen (zwar etwas wählerisch, weswegen ich sowieso zum Tierarzt wollte, aber er kam und forderte sein Futter) und jetzt das.
    wie furchtbar ich drück die Daumen
    Lg Nadine

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Mümmel
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    Beiträge: 552

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    Mumm hat es nicht geschafft.

    Ich hätte ihn schon gestern abend gehen lassen sollen - da hatte ich es im Innern schon gewusst -, aber ich lasse doch kein Tier einschläfern, bei dem ein Tierarzt noch eine kleine Chance sieht, erst recht nicht, wenn ich schon Cortison schon mehrfach ein früheres meiner Kaninchen mit blauen Lippen vom Tod zurückholen und ein paar Stunden später wieder normal herumhoppeln sehen habe. Aber eigentlich hatte ich trotzdem nicht geglaubt, ihn lebend wiederzusehen, weil keine der Maßnahmen, die gestern durchgeführt wurden, in irgendeiner Weise zu helfen schienen - wobei Cortison natürlich auch ein paar Stunden braucht, um zu wirken. Jetzt ist er alleine zu Tode erstickt.

    Mumm ist jetzt das dritte Kaninchen, das ich in etwas über einem Jahr verloren habe und ausgerechnet, als es gerade so gut für ihn aussah, dass sogar die Antibiotika abgesetzt werden konnten. Ich hatte wirklich geglaubt, er schafft es. Die anderen waren älter. Er war doch erst 1,5 Jahre alt und fing gerade an, über kurze Strecken zu rasen und dabei eine kleinen Freudentoller zu machen. Aber sein kurzes Leben bestand aus viel Quälerei. Mit einem halben Jahr hatten wir ihn aus einer Ebay-Notstation geholt, wo er mit aus dem Mäulchen ragenden Zähnen und auf die Knochen abgemagert unkastriert in einer Weibchengruppe hoppelte. Dann ging es ihm ein paar Monate kurz besser, bis sich ein Kieferabszess entwickelte, mit dem er sich lange quälte, weil es mein alter Tierarzt nicht erkannte. Dann wurde er gerade noch rechtzeitig operiert und hatte die letzte große Komplikation erst Mitte Dezember überwunden und eine schmerzhafte verschorfte nässende Hautallergie unter dem Kinn erst seit wenigen Tagen....

    Er war so zahm und lieb. Obwohl er mehrfach am Tag hochgenommen und die Wunde gespült usw. wurde, hatte er nur zu den Spüluhrzeiten Angst, ansonsten stupste er gerne an und kletterte sogar auf 'bösen Menschen' herum. Die anderen beiden Kaninchen hier sind immer noch sehr verstört. Man merkt, deutlich, dass sie ihn vermissen. Robin hat gestern sogar immer wieder geklopft und Phex schien ihn zu suchen. Sie haben sich auch nicht so verfressen auf Leckerli gestürzt wie sonst.
    Geändert von Mümmel (26.01.2013 um 12:56 Uhr)

  7. #7
    PS-Versager
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    Das tut mir so unendlich leid für Dich!

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