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Thema: Hope: Spreizbeine und verdrehte Gelenke

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 04.08.2009
    Ort: Stuttgart
    Beiträge: 345

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    Hallo Teddy,

    vielen Dank. Ich fand die beiden Berichte sehr interessant.
    Ich hatte auch schon an Vit. B gedacht. Bei EC-Schüben nimmt man das ja auch.
    Leider kenne ich mich bei Vitaminen und Homöopatischem nicht soo gut aus. Sollte man da vorher mal Blut abnehmen? Muss das vom TA dosiert werden?
    Zurzeit habe ich leider keinen TA an der Hand, der wirklich an Hopes Behandlung interessiert ist. Außer der Physiotherapeutin...

  2. #2
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
    Ort: Wolfsburg
    Beiträge: 3.148

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    Hallo Saddie,

    Blut abnehmen mußt Du dafür nicht. Das Hypericum (ist Johanniskraut) kannst Du geben und schauen, ob was passiert. Dosierung schicke ich Dir per PN. Weiß nicht, ob das hier geht. Dem Pferd von meiner Freundin hat es gut geholfen. Allerdings auch mit viel Training.

    Vitamin B gibts flüssig beim Ta, das läßt sich vielleicht besser dosieren, als aus Kapseln. Das kannst Du bestimmt einer Praxis einfach holen. Die Dosierung steht auch dabei:
    http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....1?inhalt_c.htm

    Das Ganze wird aber sicher langwierig. Nerven regenerieren sich über einen Zeitraum von maximal 2 Jahren. Und man muß sie fordern durch bewegen. Von alleine tut sich da nichts. Denn nur durch das Fordern werden sie, wenn, wieder funktionsfähig, bauen neue Wege der Datenübertragung auf. Die Mittel tragen dazu bei, haben aber allein nicht die volle Wirkung. Da das Tier noch sehr jung ist, stehen die Chancen evtl nicht schlecht. Bei Verletzungen als Ursache sogar gut. Wenn es angeboren ist, weiß ich nicht, wie der Verlauf sein könnte. Evtl sind sie dann dauerhaft geschädigt, auf Grund von fehlerhafter Konstruktion in der Datenleitung. Da gibts dann leider kein Mittel, was fehlende Teile ausgleichen könnte.
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
    damit wir es ihnen glauben

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 04.08.2009
    Ort: Stuttgart
    Beiträge: 345

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    Vielen Dank für den Tipp. Wir werden dem auf jeden Fall nachgehen.

    Dass es langwierig ist, ist mir bewusst. Aber jede kleine Verbesserung hilft ihr.

    Leider ist ihr rechtes "Fussgelenk" schon sehr versteift. Dadurch kann sie das Bein nicht gerade stellen.
    Soweit ich weiß lässt sich so eine Versteifung nicht rückgängig machen! ?

  4. #4
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
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    Bei Ramon konnte es durch Bandagen wieder gerade gestellt werden, er hat aber eine ganz andere Krankheit, nämlich Arthritis.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 04.08.2009
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    Zitat Zitat von Katharina Beitrag anzeigen
    Bei Ramon konnte es durch Bandagen wieder gerade gestellt werden, er hat aber eine ganz andere Krankheit, nämlich Arthritis.
    Aber wurde das Gelenk da nich ausgestreckt bandagiert?
    Hopes Pfote ist quasi ausgestreckt und lässt sich nicht beugen...

  6. #6
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
    Registriert seit: 15.08.2006
    Ort: Kölsche Toskana
    Beiträge: 19.152

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    Ramons Fuß stand zur Außenseite und musste wieder in die Achse, der Winkel wurde quasi mit eingewickelt. Aber wie gesagt, das war eine ganz andere Ursache und ist nicht unbedingt zu vergleichen.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


    Hoppywood Teil 1: https://www.kaninchenschutzforum.de/...ad.php?t=48411

  7. #7
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
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    Beiträge: 3.148

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    Wenn es sich um reine Nervenschäden oder gestörte Nerven handelt, wieso ist dann das Fußgelenk versteift? Das paßt nicht zu gestörten Nervenbahnen. Versteifen können doch nur die Gelenke. Und dies ist wiederum nicht von den Nerven abhängig. Gelenke versteifen durch Veränderungen der Gelenkflächen, wie Arthrose. Oder es entstehen Veränderungen an den Bändern und Sehnen durch Verkürzungen, sodaß das Gelenk deshalb nicht mehr gebeugt werden kann. Bei gestörten/ zerstörten Nerven treten eher schlaffe Lähmungen auf.
    Hier müßte man wissen, was genau die Ursache ist. Verkürzte Bänder und Sehnen kann man durch Dehnen wieder in Form bringen und langfristig die Funktion wieder herstellen. Besonders bei Jungtieren ist dies sehr gut möglich. Bei Alttieren wird das schwieriger. Ich habe mal ein neugeborenes Kalb gesehen, daß rutschte auf den Vorderfußwurzelgelenken über die Wiese, weil die BeugeSehnen verkürzt waren durch die Lage im Mutterleib und dadurch die Hufe nach hinten gezogen wurden. Nach einigen Monaten war nichts mehr zu sehen und es lief völlig normal. Ich weiß allerdings nicht, was getan wurde. Konnte aber auch nichts bemerken. Bei einem Fohlen würde man mit einem speziellen Beschlag die natürliche Haltung so gut es geht erzwingen, bis die Sehnen lang genug gedehnt sind.

    Die Tatsache, daß die Muskulatur hier stark verkümmert ist, deutet ja darauf, daß die Beinchen nicht benutzbar sind. Da Schmerzen offenbar ausscheiden, bei Sehnenveränderungen das Tier vesruchen würde, die Beine zu benutzen, auch in Fehlhaltung und dadurch die Muskeln nicht so verkümmern würden, dürften vermutlich die Nervenleitungen das Problem sein. Nerven, welche nicht oder unzureichend funktionieren, sind ein echtes Problem. Weil hier weder OPs nützen würden, noch Gymnastik deutliche Wirkung zeigen würde. Denn die Nerven leiten ja die Befehle vom Hirn nicht oder fehlerhaft an das Ziel weiter. Entweder die Nerven sind angeboren gestört, was sicher sehr selten vorkommt, oder durch einen Unfall, Sturz verletzt und möglicherweise dauerhaft funktionsunfähig, weil Teile durchtrennt sind oder stark gequetscht. Das könnte eine Rückenverletzung sein oder eine Hirnverletzung. Dies muß auf dem Röntgenbild nicht zu sehen sein, wenn es sich nur innerhalb des Bindegewebes abgespielt hat, wie verletzte Bandscheiben oder eine schwere Gehirnerschütterung. Gequetsche Nerven können innerhalb von 1,5 bis 2 Jahren zu einer durchaus gebrauchsfähigen Funktion zurückkommen. Dies kann man schon mit Physiotherapie unterstützen sowie mit Reizstrom die Nerven und die Muskeln anregen. Eins meiner Tiere hatte gelähmte Hinterbeine, nachdem es sich im Rücken unglücklich überdehnt und verdreht hatte. Nach 6 Wochen konnte es wieder unbeholfen auf einen Sessel springen. Es wurde wieder völlig gesund, eine leichte Schwäche bleib allerdings.
    Ich hatte selbst schon eine Nervenquetschung infolge eines Bandscheibenvorfalls eine Lähmung im Fuß. Durch konsequente Behandlung über 2 Jahre konnte dies um über 90% rückgängig gemacht werden. Es ist nur noch eine leichte Schwäche vorhanden, die aber im täglichen Leben nicht spürbar ist. Bei längerer Belastung treten aber Fehler in der Datenübertragung auf.
    Und es ist ein langer und zeitaufwändiger Weg...
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
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