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Thema: Wo bestellt ihr Heu? Übersichtsliste #1

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    carrlchen
    Gast

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    Heuandi hat neue Sorten Heu-Weidelgras x Rotklee-Wird hier geliebt!
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von fee
    Registriert seit: 16.04.2012
    Ort: Regensburg
    Beiträge: 641

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    Zitat Zitat von carrlchen Beitrag anzeigen
    Heuandi hat neue Sorten Heu-Weidelgras x Rotklee-Wird hier geliebt!
    Muss man da aufpassen wegen Blähungen? Ich meine wegen dem Rotklee … es wird wahrscheinlich relativ viel drinnen sein, sonst wäre er ja nicht besonders erwähnenswert …
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  3. #3
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.151

    Standard

    Zitat Zitat von carrlchen Beitrag anzeigen
    Heuandi hat neue Sorten Heu-Weidelgras x Rotklee-Wird hier geliebt!
    Da wäre ich vorsichtig da Weidelgras eher suboptimal ist.

    http://www.hauskaninchen.com/Seiten/...tpflanzen.html

    Gräser zählen unter natürlichem Umständen zur Hauptnahrung eines Kaninchens. Es gibt zahlreiche verschiedenen Arten und Sorten. Nicht alle dieser Gräser sind unbedenklich.

    Verändert durch Zucht können einige Sorten einen hohen Gehalt an Fruktanen haben. Während Wildformen auf max. 15 % Zucker und Stärke kommen, können es bei Hochleistungsgräser bis über 40 % sein (Lenuweit et al., 2002). Der Frukatangehalt ist abhängig von Umweltbedingungen wie Temperatur und Sonneneinstrahlung. Ist es kalt oder besonders heiß (über 30°C) kommt der Transport im Gewebe zum stehen und Assimilate sammeln sich an. Das Mikroklima darf dabei nicht unterschätzt werden.

    Aber auch Pilze, welche in der Pflanze und in Symbiose mit dieser leben, auch Endophyten genannt, können giftig wirken (Vanselow 2008). Durch ausgeschiedene Mykotoxine schützen sie die Pflanze vor Fraßfeinden. Dadurch werden die Pflanzen einerseits resistenter gegen Schädlinge, andererseits aber auch giftiger für Weidetiere.

    Insbesondere auf Zierrasenflächen werden gerne Sorten verwendet, die resistent und Trittfest sind, aber auch intensiv genutzten Weiden oder Wiesenflächen zur Heuproduktion sind resistente und leistungsfähige Sorten häufig zu finden. Dabei handelt es sich oft um Zuchtformen der Art Deutsche Weidelgras (Lolium perenne) oder der Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis). Untersuchungen an verschiedenen Grasarten ergaben, dass bis zu 45,3 % des Deutschen Weidelgrases und bis zu 86% des Wiesenschwingels aus Sachsenanhalt mit dem Pilz infiziert sind. (Vanselow 2008). Dies sagt allerdings nichts über ihre Giftigkeit aus.

    Faktoren wie Dürre, Übernutzung, Nährstoffmangel, Parasiten und Konkurrenz können einen erhöhten Gehalt an giftigen Wirkstoffen fördern, da es die Resistenzen der einzelnen Pflanzen fördert und fordert.

    Vergiftungen bei Weidetieren durch Endophyten sind seit Jahrzehnten bekannt. Es ist zu vermuten, dass dieser Pilz auch einem Kaninchen zum Verhängnis werden kann.

    Nicht nur frisches Gras, sondern auch daraus entstehende Produkte wie Heu oder Pellets können giftig sein. Insbesondere dann, wenn ein Tier gezwungen wird solche Produkte zu fressen (z.B. zu wenig Frischfutter oder Fertigpäppelfutter), kann dies gefährlich werden.

    Kaninchen sollten daher immer ausreichend Möglichkeiten haben, solch giftigen Pflanzen zu meiden. Gesammelt werden sollte bevorzugt auf artenreichen Wiesen. Bei Saatgut, welches für den Kaninchenauslauf genutzt wird empfiehlt es sich, auf endophytenfreies/getestetes Saatgut zu achten.
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