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Thema: Wir bekommen einfach keine Ruhe rein ... nun zweites Kaninchen mit E.c.

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Zeppelinchen im Farbenrausch Avatar von Walburga
    Registriert seit: 01.05.2012
    Ort: Aichach
    Beiträge: 3.192

    Standard

    Kannst du die Möglichkeit bieten, das die Opfer innerhalb der Gruppe "ausziehen" können?

    Lysander hat zeitweise freiwillig auf seinem 2*0,8 m² Regal + Toilette + Futter gelebt, sozusagen Single Wohnung. Natürlich ist er auch immer wieder im Gehege unterwegs gewesen. Seinen sicheren Rückzugsort immer erreichbar zu wissen hat ihm definitiv geholfen. Die Anderen haben diesen Teil als sein Revier akzeptiert und ihn dort in Frieden gelassen. Nach 14 Tagen war der Hass des Ranghöchsten verflogen und er durfte wieder überall herumliegen.

    Die Zeit heilt viele Wunden, manchmal muss man einfach abwarten können.

    Wenn du ihnen einen neuen großzügigen Rückzugsort mit Futter und Toilette bietest kann das schon helfen. Du muss sie jedoch dort hinlocken und die Anderen als das Oberkaninchen konsequent vertreiben.

    Also z.B. Hundehütte in den Grasauslauf stellen oder so etwas. Hauptsache aus den Augen der Terroristen und bequem genug um dort freiwillig mehrere Stunden zu verbringen.

  2. #2
    mit Lenny im Herzen Avatar von Susanne K
    Registriert seit: 13.09.2011
    Ort: Worms
    Beiträge: 707

    Standard

    Hallo ich mal wieder

    Da die Überschrift immer noch passt, schreibe ich der Einfachheit halber hier mal weiter, denn obwohl, seitdem ich mich im Oktober an Euch gewand habe, schon wieder einige Wochen vergangen sind, läuft es immer noch nicht rund bei uns

    Das Positive:
    Nachdem ich damals in meiner Verzweiflung alle Kaninchen geschnappt habe und mit ihnen Auto gefahren bin, hat sich die Situation dahingehend verbessert, dass Milow (4. Nin, 3. Kastrat und genesenes E.c.-Nin ) und Pauline (1. Weibchen, nach Pyometra kastriert ) sich nicht mehr bekämpfen.
    Ansonsten hat die Autofahrt für die Gruppe leider keine Verbesserung erbracht, obwohl es während der Fahrt und auch noch kurze Zeit danach, gut aussah.

    Aktuell ist es nun immer noch so, dass Frau Müller ( 5. Nin, 2. Weibchen, nicht kastriert ) und Lenny ( 1. Nin, 1. Männchen, kastriert ) weiterhin das "Alpha-Pärchen" bilden und einzig Sam ( 3. Nin, 2. Männchen, kastriert ) von beiden geduldet wird und sie meistens auch eine Dreier-Gruppe bilden.
    Milow wird nach wie vor immer mal wieder von Lenny gescheucht, kommt aber anscheinend weiterhin gut damit zurecht, ist gesundheitlich stabil, frisst auch mit den anderen zusammen, ist aber ansonsten immer noch überwiegend alleine.
    Große Sorgen macht mir weiterhin unser Paulinchen
    Sie sieht sich auf Grund der heftigen Attacken von Frau M. als mehr zurück und sitzt teilweise nur noch im Stall. Selbst zu den gefütterten Mahlzeiten morgens und abends muss ich sie extrem locken, was trotzdem nicht immer gelingt.
    Zwar bzw. zum Glück ist noch kein Blut geflossen, aber auch das offensichtlich "psychische" Leiden unseres Paulinchen stimmt mich traurig und täglich denke ich darüber nach, was ich tun könnte, um die Situation zu verbessern.


    Zum besseren Verständnis hier mal der Link zu "alten" Bildern
    hier im Forum - siehe Seite 4 , #61

    http://www.kaninchenschutzforum.de/s...t=66964&page=4

    wobei es mittlerweile noch etwas verbessert worden ist, sodass die Hoppels nun auch nachts alles nutzen können und im Außengehege auch noch ein zusätzlicher frei-zugänglicher selbstgebauter Stall als Schutzhütte steht und auch die Aussattung den inzwischen 5 Kaninchen mengenmäßig angepasst wurde )

    Das Rasengehege ( mit Bildern kann ich euch hier im Moment leider nicht dienen, da mein PC sich nicht mehr hochfahren lässt ) ist durch einen Tunnel mit dem Außengehege verbunden, ist genauso breit wie das Außengehege und 4m lang und befindet sich auf der Rasenfläche, wo auf Bild 4 das Trampolin steht. Allerdings wird dieses abends und zu Zeiten wo keiner von uns daheim ist gesperrt, da im Boden kein Schutz ist.

    Jetzt versteht ihr vielleicht, warum die logischste Konsequenz, nämlich ein Trennen der Gruppe in eine Dreier-Gruppe, welche sowieso schon überwiegend besteht und ein Pärchen aus den anderen Beiden nicht so einfach ist.


    Was also könnte ich sonst tun ?
    -- Kastration des 2. Weibchens ?
    Was aber, wenn auch das nicht hilft oder noch mehr Unruhe in die Gruppe bringt ?
    -- Abgeben des 2. Weibchens ?
    Den Gedanken hatte ich wirklich schon, aber wenn ich dann sehe, wie pudelwohl sie sich bei uns fühlt und daran denke, dass sie vermutlich ja nur ihrem Instinkt folgt und die letzten 5 Jahre alleine ( außer sie hatte gerade Babys ) in einem Stall saß, dann bringe ich es nicht übers Herz. Und außerdem gibt es ja sowieso schon so viele Kaninchen, welche wirklich dringend ein schönes Zuhause brauchen :-(
    -- Das 2. Weibchen für eine Weile von der Gruppe trennen, damit unser Paulinchen wieder neuen Lebensmut und mehr Selbstvertrauen bekommt ?
    Was aber, wenn die anschließende Re-ZF dadurch noch heftiger wird ?
    -- Autofahren, nur mit den 2 Weibchen ?
    Traue ich mich ehrlich gesagt nicht wirklich, so wie die Situation zwischen den Beiden im Moment ist. Frau M. scheucht Pauline nämlich nicht nur und zwickt ihr in den Po, sie dreht beim Fessen auch urplötzlich den Kopf oder macht einen Hüpfer zu Pauline hin und beißt ihr seitlich in den Hals :scheiss

    Bitte, bitte, wisst ihr einen Rat ?

    LG, Susanne


    P.S. Entschuldigung, dass es wieder ein Roman geworden ist
    Geändert von Susanne K (12.12.2012 um 19:58 Uhr)

  3. #3
    Zeppelinchen im Farbenrausch Avatar von Walburga
    Registriert seit: 01.05.2012
    Ort: Aichach
    Beiträge: 3.192

    Standard

    Kastraten sind doof, die prügeln sich und irgendwann ist die Welt wieder in Ordnung. Häsinnen sind leider nicht so einfach strukturiert. TB Methoden oder Autofahrten mit Häsinnen finde ich sinnlos.

    Wenn es zwischen zwei Häsinnen nach Wochen immer noch im Argen liegt, würde ich versuchen wenigstens temporär eine andere Lösung zu finden.

    Ich bevorzuge immer eher das Mobbingopfer aus der Gruppe zu nehmen. Eine Gruppe hat Führungspositionen und Schuhputzer. Auch wenn das einem menschlichen Gerechtigkeitssinn nicht entspricht.

    Wenn Paulinchen erst einmal ca. einen Monat von den Anderen getrennt wäre, würde das die Position der 2. Häsin so sehr festigen, dass sie wahrscheinlich das Paulinchen wieder akzeptieren kann.

    Könnte man das Gartenhaus und das Gehege voneinander abkoppeln? Die 3 fitten Kaninchen könnten es in dem weniger geschützten Teil mit einer Plane darüber wahrscheinlich auch gut aushalten.

  4. #4
    mit Lenny im Herzen Avatar von Susanne K
    Registriert seit: 13.09.2011
    Ort: Worms
    Beiträge: 707

    Standard

    Hallo Zeppelinchen und Danke , dass du Dich wieder durch meinen Roman gekämpft hast.

    Theoretisch könnten wir die beiden Luken im Hasenhaus verschließen, sodass niemand mehr rein bzw. raus kann.
    Das Außengehege ist im Winter natürlich auch teilweise mit einem Windschutz geschützt und oben komplett wintersicher abgedeckt, da sehe ich auch kein Problem darin.
    Probleme könnte es dahingehend geben, dass wir Milow während seiner E.c.-Erkrankung auch im Hasen(Garten)haus isoliert hatten und Lenny damals darußen regelrecht Amol lief, da er hörte, dass jemand in "seinem" Hasenhaus ist und er aber nicht reinkam.
    Außerdem weiß ich auch nicht so recht, wie ich das Füttern im Außengehege gestalten soll, da unsere verwöhnten Nickels nichts mehr fressen, was mal im Sand bzw. ind er Erde lag und bei den jetzigen Temperaturen auch jegliches Frifu im Außenbereich sehr schnell gefriert, weshalb ich nur im Hasenhaus füttere.

    Tut mir leid , ich merke ja selbst, dass ich auf fast jeden Rat ein Gegenagument bringe, aber wir haben halt schon so viel versucht, weshalb ich auch schon ganz viele (negative) Erfahrungen sammeln konnte

    Wenn ich wirklich wüsste, dass eine Trennung das Ganze hinterher nicht noch verschlimmert, würde ich es aber irgendwie möglich machen, allerdings dann wohl in dem Schuppen, wo Milow und Sam anfänglich saßen. Habe aber eine heiden Angst, dass Frau M. mir Pauline bei einer erneute VG auseinandernimmt

    P.S. Und davon abgesehen, zweifelt Frau M. glaube ich nicht im Geringsten an ihrer Führungsposition und macht sie auch mir gegenüber deutlich, indem sie prinzipiell, wenn ich das Hasenhaus betrete um zu fegen, sie sich prompt im Außengehege vor die Luke setzt und "tonnenweise" Sand und Erde in das Hasenhaus schaufelt, als wollte sie mir sagen: Hier bestimme ich, wann es sauber ist und wann nicht ! ;-)
    Geändert von Susanne K (12.12.2012 um 20:35 Uhr)

  5. #5
    roterlockenengel
    Gast

    Standard

    huhu...... musste eben über mich selbst lachen.
    hab deinen alten thread mit den bildern gelesen und mich immer über den namen "lucy" gewundert
    dachte doch echt: hähhhhhhh??????? kenn ich net das kaninchen
    aber dann, ja ich hab es auch endlich kapiert: lucy wurde ja zu milow , weil der nette arzt sich verguckt hatte

  6. #6
    Lieber heimlich lustig als unheimlich lächerlich Avatar von Annika S.
    Registriert seit: 15.05.2007
    Ort: Niederrheinisches Tiefland
    Beiträge: 3.104

    Standard

    Hallo,

    ach Mensch... die Süßen könnten es so schön haben und machen sich auch hier das Leben so schwer. Das ist ja leider öfter der Fall

    Hmmm.. TB-Methode, den Tieren extra Stress und Angst zufügen damit es funktioniert, finde ich nicht gut. Und von langfristigem Erfolg gekrönt ist das meist auch nicht.

    Eine Kastra - nur mal so um zu gucken, ob sich was vom Charakter ändert, ist ein ziemlich großer Eingriff. Es gibt ein Hormonpräparat, welches Dein TA spritzen könnte. So könntet ihr sehen, ob eine Kastra den gewünschten Erfolg bringen könnte oder nicht.

    Ansonsten würde ich in der Tat dazu tendieren, die Häsin aus der Gruppe zu nehmen und zu vermitteln. Ich selber habe schon erlebt, dass manch ein Tier in einer größeren Gruppe nicht zu recht kam und erst mit einem einzelnem Partner richtig auftaute. Oder manchmal passt die Gruppe halt einfach nicht

    Kaninchen sind ja irgendwie doch Charaktertiere.

    LG
    Annika

  7. #7
    mit Lenny im Herzen Avatar von Susanne K
    Registriert seit: 13.09.2011
    Ort: Worms
    Beiträge: 707

    Standard

    Guten Morgen

    Zitat Zitat von roterlockenengel Beitrag anzeigen
    huhu...... musste eben über mich selbst lachen.
    hab deinen alten thread mit den bildern gelesen und mich immer über den namen "lucy" gewundert
    dachte doch echt: hähhhhhhh??????? kenn ich net das kaninchen
    aber dann, ja ich hab es auch endlich kapiert: lucy wurde ja zu milow , weil der nette arzt sich verguckt hatte
    ... und nicht nur der Arzt, sondern auch die Abgabestelle hat keine Ahnung gehabt, dass das Weibchen ein Männchen ist. Hätte Milow dort schon in einer Gruppe gelebt, hätte sie sicherlich irgendwann ihr "nacktes Wunder" erlebt.

    Aber Dir sei verziehen, diesen Teil der never ending Story hast du ja noch gar nicht live miterlebt , da kann man schon mal verwundert sein ... was meinste wie ich damals geschaut habe, als ich Lucy hochnahm um sie nach Wunden zu untersuchen und dann war sie plötzlich ein Milow Zum Glück ist Sam insgesamt ein eher ruhiger Charakter und vor allem von kleiner Statur, wäre er eine Frau M., wäre das Ganze sicherlich anders ausgegangen, darf gar nicht dran denken



    Zitat Zitat von Annika S. Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ach Mensch... die Süßen könnten es so schön haben und machen sich auch hier das Leben so schwer. Das ist ja leider öfter der Fall

    Hmmm.. TB-Methode, den Tieren extra Stress und Angst zufügen damit es funktioniert, finde ich nicht gut. Und von langfristigem Erfolg gekrönt ist das meist auch nicht.

    Eine Kastra - nur mal so um zu gucken, ob sich was vom Charakter ändert, ist ein ziemlich großer Eingriff. Es gibt ein Hormonpräparat, welches Dein TA spritzen könnte. So könntet ihr sehen, ob eine Kastra den gewünschten Erfolg bringen könnte oder nicht.

    Ansonsten würde ich in der Tat dazu tendieren, die Häsin aus der Gruppe zu nehmen und zu vermitteln. Ich selber habe schon erlebt, dass manch ein Tier in einer größeren Gruppe nicht zu recht kam und erst mit einem einzelnem Partner richtig auftaute. Oder manchmal passt die Gruppe halt einfach nicht

    Kaninchen sind ja irgendwie doch Charaktertiere.

    LG
    Annika

    Hallo Annika und schön, dass du mir auch geantwortest hast

    Ja ich weiß, dass die TB-Methode umstritten ist und toll finde ich sie auch nicht, aber damals wusste ich mir keinen anderen Rat mehr. Allerdings hatte bzw. musste ich sie ja auch etwas abwandeln, denn ich habe schon eine große Box, aber alle 5 hätte ich selbst da nicht rein bekommen und wenn doch, hätte ich sicherlich entweder eine Anfrage vom Tierschutz oder von Wetten dass bekommen
    Nein, Scherz beiseite, würde ich so etwas tun, dann würde ich jetzt nicht hier sitzen und tippen. Ich habe damals den Kofferraum meines Mannes (Minivan) mit Decken gut ausgepolstert, sodass die Hoppels bestmöglich geschützt waren und ich saß auf der Rückbank ( das ist der Vorteil, wenn man schon eine Tochter mit Führerschein hat ) und hätte jederzeit von oben eingreifen können. Der Kofferraum bot sich an, da er einerseits nicht zu groß war, aber andererseits auch nicht alle 5 zwangsläufig aufeinander gequetscht sitzen mussten und ich wie gesagt jederzeit hätte schnell eingreifen können und auch zwischendurch alle mal beruhigend streicheln konnte, paarweise natürlich. Sie sind auch immer mal wieder rumgehoppelt und haben sich zu einem anderen "Leidensgenossen" gesetzt oder gelegt und teilweise wurde sogar gefressen.
    Aber trotzdem hast du Recht, viel gebracht hat es im Endeffekt nicht, denn Frau M. haben wir ja von weiter weg geholt ( ca. 3 Stunden Fahrtzeit ) und auch die hat sie damals schon relativ entspannt mit fressen und schlafen verbracht. Somit ist zumindest bei ihr der "Stressfaktor" beim Autofahren anscheinend nicht gegeben.

    Was du wegen der Kastra geschrieben hast, sehe ich eigentlich genauso. Und wenn ich an die Angst denke, welche ich im Sommer bei Paulinchens OP durchgestanden habe ( von den Kosten von ca. 450,-€ gar nicht zu sprechen ) und hier noch nicht einmal ein medizinischer Grund vorliegt, dann möchte ich es auch nur sehr ungern tun, zumal der Erfolg ja nicht einmal garantiert ist.
    Das mit der Spritze ist aber vielleicht eine Alternative, werde mal mit unserer TÄ darüber sprechen. Danke für den Tipp

    Und welche Häsin meintest du mit " ... aus der Gruppe nehmen und vermitteln " ? Denke mal Frau M. , oder ?!


    LG, Susanne
    Geändert von Susanne K (13.12.2012 um 08:28 Uhr)

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