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Thema: Viel Platz vs wenig Platz bei Zusammenführungen

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Ehrenmitglied Avatar von Jacqueline
    Registriert seit: 21.06.2010
    Ort: 52134 Herzogenrath bei Aachen (NRW)
    Beiträge: 19.544

    Standard

    Ich bin auch kein Fan von ganz wenig Platz bei einer ZF.

    Ich gebe den Tieren immer etwas mehr Platz, aber nicht zu viele
    Verstecke, denn selbst eine Korkröhre kann manchmal der
    Auslöser für Zickereien sein.
    Ebenso sollte keine 2.Etage vorhanden sein.
    Wenn ich merke das sich die Tiere nicht "finden" und jeder in einer
    anderen Ecke hängt und das nach Tagen, dann verkleiner ich ein
    wenig.
    Genauso merkt man aber bei einer ZF auch ob man das Gehege lieber
    noch etwas vergrößert.

    Ein Patentrezept gibt es nie und jede ZF ist anders.
    Ich habe schon mit jeder Art (viel oder wenig Platz) Erfolg und
    Misserfolg erlebt.

  2. #2
    plushmonster
    Gast

    Standard

    Ich mach es individuell von den Charakteren abhängig. Grundsätzlich bin ich ein Fan von wenig Platz, keinen Verstecken und habe damit fast ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Da ich von 2003- 2009 immer wieder Pflegetiere hatte, bei denen ich die ZF machte oder begleitet habe oder auch selbst viele Kaninchen neu bei mir aufnahm und zf´te, sowie bei fremden ZF´s dabei war/ half bzw. fremde ZFs bei mir daheim durchführte, habe ich in der Zeit bis jetzt sicherlich an die 300 ZFs beigestanden, wenn nicht mehr.

    Aktuell habe ich zu einem bestehendem Päarchen auch einen Kastraten dazugeführt, das in der Küche, ohne Versteck. Die ZF war nach 2 Tagen erledigt.

    Ich halte nichts von neutralen Revieren, da ich zu Hochzeiten in meiner Wohnung keines mehr hatte und in bestehenden Revieren zfen musste. Alles kein Drama, wenn man Ruhe bewahrt und die Charaktere seiner Tiere kennt.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Torelynn
    Registriert seit: 18.05.2010
    Ort: Bremen
    Beiträge: 1.474

    Standard

    Grundsätzlich mag ich auch gerne mehr Platz, bei Bedarf kann man dann immer noch verkleinern. Ich lass den Zwergen auch gerne viel Zeit beim Kennenlernen.
    Was Verstecke angeht, kommt es ganz drauf an. Es gibt Charaktere, die sind so ängstlich, das sie auch unbedingt mal einen Rückzugsort brauchen, bei anderen ist es kontraproduktiv.
    Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
    erstens durch Nachdenken, das ist das edelste;
    zweitens durch Nachahmen, das ist das leichteste;
    drittens durch Erfahrung, das ist das bitterste."

    (Konfuzius)

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Cerena
    Registriert seit: 22.02.2011
    Ort: Bassum
    Beiträge: 1.133

    Standard

    Ich würde selbst eine ZG nicht auf zu engem Raum beginnen, aber evtl verkleinern wenn sie sich wirklich so gaaar nicht begegnen wollen.
    Ist hier aber noch nicht passiert.
    Bei einer ZF hatte ich 3 im Flur untergebracht, da war meine eigentlich überaus neugierige Ginger total panisch. Noch am gleichen Tag habe ich beschlossen sie ins Zimmer umzusiedeln wo Ginger ihr Revier noch hatte.... sie wurde entspannt aber keineswegs aggressiv um es zu verteigigen. Die Drei kuschelten nach kurzer Zeit.
    Danach die 5er VG habe ich gleich im Revier gemacht, nur bekanntes Inventar ausgetauscht ggn Kartons als Versteck. Ging ebenfalls sehr gut. Eine spätere Päärchen ZF habe ich im Bad gemacht, und um die Wanne zu sichern dass sie nicht reinspringen sogar auf 2 Ebenen, da sie dort dann rauf konnten.
    Die gingen sich an 2 Tagen aus dem Weg und wichen danach einander nicht mehr von der Seite... also auch hier ein Beispiel dafür dass die Tiere durchaus aufeinander zukommen, auch wenn sie bei der ZF aus Sichtweite können. Ich denke inzwischen alles kann möglich sein.

  5. #5
    Wuschel
    Gast

    Standard

    Ich bin auch für viel Platz.

    Ich mache VGs nicht auf neutralem Boden, sondern im endgültigen Gehege mittels Gittertrennung. Die Kaninchen werden täglich getauscht, sodass nach ein paar Tagen/Wochen beide Gehegeseiten nach beiden Kaninchen riechen. Wenn dann direkt am Gitter alles friedlich abläuft, meist wird dort sogar zusammengelegen, entferne ich das Gitter einfach.
    Habe bisher durchwegs gute Erfahrungen damit gemacht, ich muss allerdings dazu sagen, dass ich bis jetzt nur immer 2 Kaninchen vergesellschaftet habe.
    Ich denke, dass es die Tiere mehr stresst, wenn sie zuerst auf neutralem Gebiet zusammengeführt werden und wenn sie sich dann verstehen, bekommen sie wieder ein neues Territorium, wo es dann oftmals wieder von vorne losgeht.

  6. #6
    Fit in den Frühling! Avatar von Friederike
    Registriert seit: 29.10.2006
    Ort: Auf dem Lande
    Beiträge: 4.512

    Standard

    Ich habe beides schon gemacht und beides hat geklappt

    Dafür habe ich eindeutige Unterschiede zwischen neutralem und nicht neutralem Gebiet bemerkt. Da hat sich das neutrale Gebiet für mich auf jeden Fall als besser bewiesen, was aber nicht heißt, dass das immer so sein muss.

    Ein Patentrezept gibt es einfach nicht.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Avatar von Lisa H.
    Registriert seit: 29.06.2011
    Ort: Karlsruhe
    Beiträge: 919

    Standard

    Also ich habe mich damals ( vor einem Jahr) auch entschieden, die Beiden auf neutralem Gebiet zu vergesellschaften.
    Das Zimmer hat so ca. 11qm.
    Erst hatten sie das Ganze Zimmer zur Verfügung, so für die ersten paar Tage - schätze 3-4Tage.
    Das hat dann nach und nach gut geklappt und dann bin ich nach und nach runter auf die Gehegegröße (4qm), immerhin wurde die Couch die im Raum stand angepinkelt und man verstand sich schon so gut, dass man gemeinsame Sache zum Thema Ausbruch gemacht hat.

    Ansonsten hab ich Kartons aufgetellt mit 2 Eingängen, die vorallem in den ersten Tagen sehr wichtig für Lea waren.

    Und dann ging es ins eigentliche Gehege nach 6-7Tagen, hab es nass ausgeputzt, sauber gemacht usw., aber nicht mehr als sonst.
    Rhino hat bei der gesamten Vergesellschaftung nicht einmal gebissen, geknurrt oder aufdringlich gejagt.
    Er hat sie sofort akzeptiert in seinem Gehege und ist nun der Boss

    Und meine andere Vergesellschaftung damals von Rhino und Amaya, nach Rhinos Kastra, hab ich auf der Wiese im Garten durchgeführt. Die Sache war nach 2h erledigt, Rangordnung war geklärt und es gab einfach danach überhaupt null Jagereien, das war eine Blitzvergesellschaftung... Beide waren 2 Monate getrennt.
    Geändert von Lisa H. (28.09.2012 um 10:40 Uhr)

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Avatar von snorre
    Registriert seit: 13.05.2012
    Ort: Bayern Münchner Umland
    Beiträge: 392

    Standard

    Zitat Zitat von Friederike Beitrag anzeigen
    Ich habe beides schon gemacht und beides hat geklappt

    Dafür habe ich eindeutige Unterschiede zwischen neutralem und nicht neutralem Gebiet bemerkt. Da hat sich das neutrale Gebiet für mich auf jeden Fall als besser bewiesen, was aber nicht heißt, dass das immer so sein muss.

    Ein Patentrezept gibt es einfach nicht.
    Denke kommt auch daran ob das nichtneutrale Gebiet vorher von einem Männchen oder Weibchen bewohnt wurde.

    Mädels verteitigen ihr Terrotorium vehementer als Jungs.

    Ich entscheide da auch immer individuell. Und habe auch schon einiges an Zusammenführungen hinter mir (habe seit 7 Jahren Pflegetiere , da kommt viel an VG`s zusammen ).

    Habe aber bessere Erfahrungen mit weniger Platz udn relativ schnell wieder ins eigene Reich zurück.

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