Das ist ein Anzeichen für einen Mineralstoffmangel.
Ausschließen kannst Du das nur über eine Blutuntersuchung, würde ich allerdings drauf verzichten.
Ich würde mal einen Himalayastein anbieten und es weiter beobachten.
Das ist ein Anzeichen für einen Mineralstoffmangel.
Ausschließen kannst Du das nur über eine Blutuntersuchung, würde ich allerdings drauf verzichten.
Ich würde mal einen Himalayastein anbieten und es weiter beobachten.
Ich hatte das auch schon bei einem neuen Tier, habe es aber nie wieder beobachten können. Wenn sie schon lange bei dir lebt und ansonsten gesund und munter ist, fällt mir spontan auch nur ein Nährstoffdefizit ein.
Ich würde es wie mausefusses auch einmal mit Salz probieren und beobachten, ob das etwas verändert (falls ja, gib bitte Bescheid – das ist ein spannendes Thema).
C. Engel, Wild Health, Gesundheit aus der Wildnis, Animal Learn Verlag, 2004Natrium ist für alle Landlebewesen von besonderem Wert, denn es geht durch die Ausscheidung von Urin und Schweiß verloren und muss daher kontinuierlich ersetzt werden. [...]
Pflanzenfresser sind für Salzmangel sehr anfällig, denn ihre pflanzliche Kost kann insbesondere im Gebirge und im Binnenland zu wenig Salz enthalten. Das Verlangen von Pflanzenfressern nach Salz ist so groß, dass sie sogar das Risiko eingehen, getötet zu werden, um an es heranzukommen. In der Tat haben Jäger lange Zeit Salz benutzt, um Beutetiere aus der Deckung zu locken, oder sie haben sich am Rand von natürlichen Salzvorkommen auf die Lauer gelegt.
In Schottland wurden früher Rentierhirten zur Raserei getrieben, weil die Tiere ihr mit Salz imprägniertes Segeltuchzelt beleckten und annagten. Heutzutage kommen die Hirten eher zum Schlafen, denn moderne Zelte werden aus chemisch imprägnierten künstlichen Fasern hergestellt. In Afrika belecken Büffel sehr ausgiebig salzverkrustete Pflanzen oder Felsen und sogar andere verschwitzte Büffel. Während der zentralafrikanischen Trockenzeit kommen tausende Schnauzenfalter in den Wald, um Salz von der Haut der Elefanten zu lecken. Aber Schweiß ist nicht die einzige Quelle für Salze. Viele Tiere lecken Urin auf, um an das darin enthaltene Natrium zu gelangen.
Vielen Dank für die Antworten.
Also, wenn sie wirklich einen Mangel hat, fress ich ein Besen... Die Hälfte meines BaFögs geht dafür drauf, viel verschiedenes Gemüse, Kräuter etc. zu kaufen, alles - soweit möglich - in Bio. Die Hälfte meiner Zeit geht dafür drauf, Wiese zu sammeln (unbelassene Wiese). Dazu (aufgrund meines Riesens) Haferflocken, Samen, getrocknete Kräuter, Gemüse und Obst. Alles wird ad libitum ernährt. Wie kann man da bloß einen Mangel bekommen? Grrrr....
Oh, man... Kaninchen denken sich auch immer wieder was Neues aus, was sie gerade haben könnten. Tz...
Mach Dir nicht so viel Sorgen. Meine hat das auch mal gemacht und danach wars wieder gut![]()
Ich kenne das Phänomen nur von den Pflegechinis, was sich auch mit der Zeit gelegt hat. Aber wenn es mit dem Himalayasalzleckstein klappt - meine Gloria geht ganz gern ab und an da dran.
![]()
Viele Grüße von Sarah mit Pflegi Schnuffel sowie den Terrorchins Robi und Sayuri
Katharina![]()
. Ich finde, das Zitat aus Wild Health beschreibt eine mögliche Erklärung ganz gut. Selbst Wildtiere, die ihre Nahrung frei selektieren können, sind manchmal gezielt auf der Suche nach Salz. Da würde ich mich nicht groß kirre machen. Vielleicht passt die Erklärung ja auch gar nicht – das ist ja wie gesagt nur eine mögliche Theorie.
Auch interessant:
Engel, 2004Pflanzenfresser haben nicht nur deshalb einen hohen Bedarf an Natrium, weil ihr Futter meist mineralstoffarm ist, sondern auch, weil sie Natrium durch die Entgiftung und Metabolisierung von Sekundärstoffen verbrauchen. [...]
Wildhüter, die Salzlecken für Huftiere auslegten, bemerkten, dass Hasen diese Lecken am stärksten in der Zeit nutzten, in der auch die pflanzlichen Toxine die höchste Konzentration aufwiesen.
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