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Thema: Tumor ist ein Abszess - wir haben es nicht geschafft ...

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
    Registriert seit: 15.08.2006
    Ort: Kölsche Toskana
    Beiträge: 19.152

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    Vielleicht kann dir ja bunny-in noch ein paar Empfehlungen geben. Ich selber bin immer dankbar für Alternativen.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


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  2. #2
    Widdersüchtig Avatar von Seppeli
    Registriert seit: 17.01.2010
    Ort: Freising
    Beiträge: 2.706

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    Seppeli ist am 2.1.12 über die RBB gehoppelt. Ich vermisse dich so sehr, mein große Liebe

  3. #3
    Benutzer Avatar von Setsuko
    Registriert seit: 21.09.2011
    Ort: Unterhaching
    Beiträge: 74

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    Ich bin gerne für alle Ratschläge offen!!! Alles, was mir in irgendeiner Form helfen kann, ist willkommen.

    Das mit dem Fressen funktioniert nur leider nicht unbedingt ganz so, wie es wünschenswert wäre. Ich biete ihr Wiese an und Wegerich, Löwenzahn, Dill, Petersilie, Salbei, Rosmarin (soll für den Kreislauf wohl gut sein), Möhren, Fenchel, Sellerie, Pastinake, Radieschenblätter (Oskar findet das total super) ... ich muss sie jedes Mal dazu auffordern, dass sie isst. Und wenn sie isst, dann nicht wirklich viel. Es ist nicht nichts, aber ob es wirklich genug und ausreichend ist, weiß ich nicht. Sagen wir mal, etwa alle Stunde zwei Radieschenblätter, ein wenig Heu, hier mal Brennessel und da mal ein halbes Plüschnasen-Smartey (das ging bis jetzt immer, zu jeder Tages- und Nachtzeit). Zwischendrin mal einen Stängel Dill. Trinken tut sie immer wieder und das auch nicht wenig. Allerdings hatte meine TÄ gesagt, dass der Tumor wahrscheinlich auf den Magen drückt und deswegen gar nicht so viel Platz ist. Laut dem Röntgenbild von gestern war sowohl im Magen als auch im Darm was drin. Nicht richtig viel, aber es war vorhanden. Ich hatte zumindest heute den Eindruck, dass sie etwas mehr als gestern gegessen hat. Ich hätte zwar CC da, aber das letzte Mal, als ich ihr bei Verdauungsproblemen Bene Bac verabreichen wollte, hat sie sich extrem und heftig gewehrt und dann war überhaupt kein Rankommen mehr an sie. Näher als einen Meter ging nicht mehr. Gibt's fütterungstechnisch noch irgendeinen Trick, der mir helfen kann, sie über's Wochenende zu kriegen? Würdet ihr sie mit CC päppeln, auch unter dem Gesichtspunkt, dass das wieder extremer Stress ist und ich mir Sorgen mache, dass durch die heftigen Bewegungen und Strampeleien was kaputt geht? Das hört sich jetzt etwas krass an. Aber sie ist ziemlich klein, sie rutscht mir überall durch (also auf dem Boden zwischen den Beinen geht Medigabe überhaupt nicht, da geht sie einfach rückwärts). Ich setze sie immer auf einen Tisch, ihr Hinterteil an meinem Bauch, habe den linken Ellbogen links von ihr (der rechte Ellbogen fixiert auf der anderen Seite), Arm über ihrem Rücken und halte mit der linken Hand ihren Kopf fest, damit ich mit der rechten eine Spritze seitlich ins Maul einführen kann. Aber sie zieht den Kopf zurück, krümmt den Rücken, strampelt mit den Beinen und schon ist sie weg. Ich bin total unsicher. Ich will sie nicht päppeln, wenn ihr Magen das vom Platz vielleicht gar nicht hergibt und es sie extrem stresst, ich will aber auch nicht, dass das vielleicht schief geht, weil sie zu wenig zu sich nimmt. Was würdet ihr mir raten? Und nochmal vielen Dank für eure Hilfe und eure Zeit! Ich habe nicht so irre viel Erfahrung in Krankenpflege und Medigabe, ich will nichts falsch machen, bin also für jeden Input dankbar!!!!

  4. #4
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
    Registriert seit: 15.08.2006
    Ort: Kölsche Toskana
    Beiträge: 19.152

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    Hast du Babygläschen da? Meine konnten nie dem Apfel widerstehen und ich habe den Päppelbrei da drunter gerührt. Also erst den Brei angerührt, quellen lassen, evtl. mit mehr Wasser verdünnen und dann den Babyapfelbrei drunter gerührt.

    Frühkarotten kannst du auch probieren, entweder mit Brei oder auch mit Hafer- oder Dinkelflocken verrührt. Das alles solltest du versuchsweise im Schälchen anbieten.

    Du kannst auch Hirsekolben ausprobieren.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


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  5. #5
    Benutzer Avatar von Setsuko
    Registriert seit: 21.09.2011
    Ort: Unterhaching
    Beiträge: 74

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    Dann wird morgen die Aleteabteilung geplündert. Ich hab im Augenblick leider nichts da, aber ich werde morgen früh gleich was kaufen. Andererseits, ich hab einige Möhren da und einen Pürierstab ... Äpfel auch ... vielleicht mach ich selbst was?! Und wenn sie das nicht freiwillig nimmt, ist es vielleicht nicht ganz so scheusslich wie Bene Bac und der Widerstand ist nicht soo groß.

  6. #6
    Hoppywood und Fonds für alle Felle Avatar von Katharina
    Registriert seit: 15.08.2006
    Ort: Kölsche Toskana
    Beiträge: 19.152

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    Ja, selber pürieren ist eine gute Idee. Möhre mit Apfel dünsten und dann zerdrücken, ein paar Haferflocken oder Schmelzflocken drunter rühren, das wäre

    Al... mögen meine übrigens nicht, sie lieben eher die Hausmarke von DM.
    Liebe Grüße von Kathi und ihren Kaninchenfellen, erreichbar unter kathis-kaninchenfelle@posteo.de


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  7. #7
    Benutzer Avatar von Setsuko
    Registriert seit: 21.09.2011
    Ort: Unterhaching
    Beiträge: 74

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    Oh tut mir leid, ich wollte keine Schleichwerbung machen . Ich hab so die Befürchtung, dass sie auch nicht wirklich Begeisterung für breiähnliche Mahlzeiten zeigt, sie ist ein sehr vernünftiges Häschen und frisst eigentlich nur Blättriges. SBKs werden fast immer verschmäht, Cranberries sind auch nicht ihr Ding und auch andere Leckerchen, für die Oskar alles machen würde, locken sie nicht unbedingt hinterm Ofen vor. Grünzeug allerdings immer.

    Ich hab gerade mit Dill und Löwenzahn vor ihrer Nase rumgewedelt und sie hat sie genommen. Das konnte man schon fast als Appettit bezeichnen . Weiter so, kleine Maus. Den Brei versuchen wir trotzdem morgen ... eine - zumindest für heute - letzte Frage noch : Angenommen, sie steht nicht auf den Brei, würdet ihr sie in der Situation "zwangsernähren" oder nicht? Wo muss ich jetzt den Fokus drauf legen? Hauptsache Futter rein (auch vor der Problematik des Magens) oder aber immer wieder anbieten, damit sie freiwillig isst? Stress ersparen, sie sich ausruhen lassen? Reicht es, wenn sie das frisst, was ich beschrieben habe?

  8. #8
    Es ist immer zu früh, um aufzugeben. Avatar von Teddy
    Registriert seit: 06.05.2012
    Ort: Wolfsburg
    Beiträge: 3.148

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    Lottes Tumor war so groß, da hatte ich schon stark den Eindruck, daß in den Magen nicht mehr viel reinpaßt. Sie fraß deutlich weniger, bis ich ihr dann viel öfter was anbot und dann immer nur kleine Mengen, eher Häppchen. Abgenommen hat sie trotzdem, aber langsam. Fand ich jetzt aber nicht soo dramatisch, solange das nicht extrem ist. Das nehmen sie nach der OP schnell wieder zu, wenn es ihnen besser geht. So dünn sind die Tiere ja eher nicht, daß sie nichts zuzusetzen haben. Mein Eddie war nach seiner OP auch ziemlich dünn, inzwischen hat er wieder sehr gut zugelegt.

    Wenn Du ihr immer wieder was anbietest, vor der Nase wedelst, daß sie reinbeißt, dann frißt sie sicher auch immer wieder ein paar Happen. Wichtig ist vor allem, daß der Darm was zu tun hat und daß am Ende was rauskommt. Ich würde dann päppeln, wenn sie keine Köddeln absetzt oder sehr wenig mit langen Pausen dazwischen. Andererseits wirst Du sie nach der OP bestimmt päppeln müssen. Vielleicht macht es Sinn, schon mal ein bißchen zu üben. Gib doch mal zwischendurch zum Üben Apfelsaft oder Apfelmus pur mit der Spritze. Das nehmen sie gerne. Und ganz wichtig, viel loben dabei. Das motiviert ungemein. Und sich selber dabei nicht stressen, wenn es nicht gleich optimal klappt. Dann eben wieder neu ansetzen. Ich hab mit neuen Tieren auch immer wieder Schwierigkeiten, wenn sie das Päppeln noch nicht kennen. Und jedes Tier reagiert ganz anders. Da muß ich mich auch jedes Mal neu drauf einstellen. Du bist also nicht damit allein . Ich übe dann einfach ab und an mal mit Apfelsaft und erzähle dabei, wie gut das schmeckt.

    Alles Gute für die kleine Maus!
    Es ist nicht die Frage, ob Tiere intelligent sind, sondern was sie anstellen müssen,
    damit wir es ihnen glauben

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