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Thema: Artikel FÜR Einzelhaltung in kaninchenzeitung.de

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Julia
    Registriert seit: 05.11.2010
    Ort: Velbert
    Beiträge: 2.793

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    Naja, Menschen streiten sich auch hier und da und trotzdem würde kein normal denkender halbwegs sozialisierter Mensch sein Kind bei Giraffen aufwachsen lassen, weil er wüßte, dass ihm das nicht gerecht würde. Der Kontakt zu anderen Arten kann halt egal wie lieb und innig er ist niemals den zu artgleichen ersetzen.
    Neun Stimmen in meinem Kopf sagen mir, dass ich ganz normal bin - die zehnte summt permanent die Tetrismelodie.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Vanessa
    Registriert seit: 02.12.2010
    Ort: Essen
    Beiträge: 961

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    Zitat Zitat von Julia Beitrag anzeigen
    Naja, Menschen streiten sich auch hier und da und trotzdem würde kein normal denkender halbwegs sozialisierter Mensch sein Kind bei Giraffen aufwachsen lassen, weil er wüßte, dass ihm das nicht gerecht würde. Der Kontakt zu anderen Arten kann halt egal wie lieb und innig er ist niemals den zu artgleichen ersetzen.
    Liebe Grüße
    Vanessa

  3. #3
    Franzie
    Gast

    Standard

    Ich habe es bis jetzt immer geschfft meine kaninchen mit einem geeigneten patner zu vg. wer schlau ist, laesst auch keine zwei geschlechtsreifen rammler aufeinamnder los. der autor des artikels kennt sich anscheindend nicht so mit hauskaninchen aus. in der wildnis-oke, kann stimmen, kenn ich mich nicht aus aber ich sag immer zu einzelhalten, die ihre rammler nicht kastrieren lassen wollen: achja, und du wuerdest auch fuer immer gerne allein irtendwo in einem kleinen kaefig sitzen und warten....warten...warten... und irgendwann bist du ganz allein, krank, und schliesst fuer immer deine augen. schoenes leben !
    Mich regt es so auch wenn leute etwas labern, vondem sie ueberhaupt keine ahnung haben.das haben sich hunderte leute gelesen und halten ihr armes nin jetzt allein

  4. #4
    verpeilte Chaosqueen Avatar von greenangel
    Registriert seit: 02.03.2012
    Ort: Oberhausen
    Beiträge: 322

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    Genau diese Argumente hat letztens eine Kundin angeführt, als ich vorsichtig angemerkt hab, dass Einzelkäfighaltung für mich schon fast an Tierquälerei grenzt.
    Sie meinte, ihren Hasen könne sie nur allein halten; sie hätte ihn mal mit nem andern (von Nachbarin oder so) zusammen gesetzt und die haben sich gekloppt. Das fand sie so schlimm, dass wolle sie nie wieder machen.
    Ich hab versucht, ihr eine richtige ZF zu erklären und meine Kuschelgruppe als positives Beispiel angeführt.
    Keine Chance!
    Der Hammer: Ihr Rammler ist 1 1/2 und UNKASTRIERT! Als ich von Kastra geredet hab, meinte sie ich wäre die Tierquälerin, weil ich meinen Kaninchen Sex und Nachwuchs verwehre! Ach ja, Nachwuchs will sie auch !!!
    Hab nur gemurmelt, es gebe ja wohl schon genug ungewollte Ninis...
    Wenn solche Leute so einen Artikel lesen (auch wenn er vielleicht hauptsächlich für Züchter ist), fühlen die sich nur bestätigt.
    Leute, die so eine Kaninchenhaltung gut finden, können sich das gerne schön reden; aber mit artgerechter Kaninchenhaltung hat das nichts zu tun! Irgendwie bleibt das leider in den Köpfen der Menschen hängen. (Das Ninchen meiner Nachbarn lebt seit 9! Jahren allein und ist ja sooo anhänglich )
    Man hätte den Artikel ausführlicher schreiben müssen; da fehlen Infos für Kaninchenunerfahrene.
    We will miss you! Scottie von Schottland, Tizian am Bass, Sir Henry und Maggie

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Avatar von Maren86
    Registriert seit: 03.10.2008
    Ort: Karlsruhe
    Beiträge: 2.617

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    Ich finde den Artikel nicht so dramatisch.

    Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen, weil ich unser Männchen immer wieder vergesellschaftet habe und er dadurch sehr krank wurde.
    Er lebte zwei Jahre mit seinem besten Kumpel glücklich zusammen. Es gab NIE Streit und wehe sie waren mal kurz getrennt, dann ging die Sucherei los und es wurde danach nur noch gekuschelt, sie waren ein echtes Traumpaar.
    Naja, als Krümel dann starb, hörte Muckel mit dem Fressen auf und war nur noch apathisch. Für uns war es klar, dass er niemals alleine bleiben darf und ich suchte für ihn ein Weibchen aus.
    Hier vom Kaninchenschutz hat mir eine Aktive bei der VG geholfen und wir mussten abbrechen. Er konnte zum Schluss nicht mehr, fiepte, fraß tagelang nicht, hüpfte mich andauernd an und saß nur noch in einer Ecke, ich hätte ihn päppeln müssen.
    Dann mussten wir das Weibchen gegen ein Männchen austauschen, weil er ja vorher auch so gut mit einem Rammler klar kam. Es war ein ganz lieber Kerl, der gar nichts von ihm wollte und das Theater fing von vorne an. Mit dem Unterschied, dass ich nicht aufgehört habe und die Sache drei Monate durchgezogen habe. Muckel saß nur noch auf der Couch, fraß nur noch dort, pieselte sich ein usw..
    Dann bekam er Atemprobleme, nen Eiterzahn und wir mussten aufhören.
    Er war dann erstmal ein paar Monate alleine und hier wurde mir zu Recht empfohlen, dass man ihn jetzt in Ruhe lassen soll. Leider habe ich es zu lange durchgezogen, sodass er heftig krank wurde und das bis heute. Er stand nur unter Stress. Als er dann bemerkte, dass er wieder alleine war, schlug er Haken, schmiss sich auf den Rücken und eine riesige Last fiel von ihm.

    Vor zwei Jahren nahm ich ein viereinhalb Wochen altes Kaninchenbaby auf und zog es vollends auf.
    Ich wollte ihn nach der Frühkastration vermitteln. Naja, er wuchs uns ans Herz und ich startete den Versuch.
    Mit einer krankheitsbedingten Unterbrechung sind sie jetzt schon lange friedlich und glücklich zusammen.
    Es besteht ein Altersunterschied von vier Jahren und der kranke Muckel ist sogar der Chef, hat somit Sicherheit und ist jetzt glücklich.Max ist auch tiefenentspannt.

    Mein Fazit ist, dass wir ihn schon mit der ganzen Vergesellschafterei krank gemacht haben und dass ich es bereue.
    Klar, ist er jetzt krank und zu zweit vielleicht glücklicher als alleine und gesund. Wenn man sie jetzt glücklich miteinander sieht, ist das schön. Trotzdem musste er einen hohen Preis zahlen, weil er einfach ein komischer Charakter ist und ich bin mir nicht sicher, ob er alleine vielleicht auch glücklich geworden wäre.

  6. #6
    Ehemalige KS-Aktive Avatar von Katharina B.
    Registriert seit: 08.07.2008
    Ort: Oldenburg
    Beiträge: 225

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    Zitat Zitat von greenangel Beitrag anzeigen
    Genau diese Argumente hat letztens eine Kundin angeführt, als ich vorsichtig angemerkt hab, dass Einzelkäfighaltung für mich schon fast an Tierquälerei grenzt.
    Sie meinte, ihren Hasen könne sie nur allein halten; sie hätte ihn mal mit nem andern (von Nachbarin oder so) zusammen gesetzt und die haben sich gekloppt. Das fand sie so schlimm, dass wolle sie nie wieder machen.
    Ich hab versucht, ihr eine richtige ZF zu erklären und meine Kuschelgruppe als positives Beispiel angeführt.
    Keine Chance!
    Der Hammer: Ihr Rammler ist 1 1/2 und UNKASTRIERT! Als ich von Kastra geredet hab, meinte sie ich wäre die Tierquälerin, weil ich meinen Kaninchen Sex und Nachwuchs verwehre! Ach ja, Nachwuchs will sie auch !!!
    Hab nur gemurmelt, es gebe ja wohl schon genug ungewollte Ninis...
    Wenn solche Leute so einen Artikel lesen (auch wenn er vielleicht hauptsächlich für Züchter ist), fühlen die sich nur bestätigt.
    Leute, die so eine Kaninchenhaltung gut finden, können sich das gerne schön reden; aber mit artgerechter Kaninchenhaltung hat das nichts zu tun! Irgendwie bleibt das leider in den Köpfen der Menschen hängen. (Das Ninchen meiner Nachbarn lebt seit 9! Jahren allein und ist ja sooo anhänglich )
    Man hätte den Artikel ausführlicher schreiben müssen; da fehlen Infos für Kaninchenunerfahrene.

    Genau das war auch meine Befürchtung. Ich habe immer wieder Leute in der Beratung, die die Einzelhaltung betreiben und ebenso wie deine Kundin argumentieren... Wenn man ständig versucht, dass Kaninchen nicht mehr allein leben müssen und dann so einen Artikel liest, ist das schon ärgerlich. Ich befürchte ebenfalls dass es von einigen Leuten falsch verstanden werden kann und sie z. B. diesen Artikel als Rechtfertigung nehmen, da Züchter ja "viel mehr Ahnung" haben... Daher bin ich über diesen Artikel so geschockt.

  7. #7
    PS-Versager
    Registriert seit: 10.08.2009
    Ort: nördlich Hamburg
    Beiträge: 17.194

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    Sehen wir es positiv: Die Zeitung ist wenigstens nicht im Handel erhältlich. Nur Leute die sich näher mit Kaninchen beschäftigen finden die Zeitung übers web und gleichzeitig 100 andere Seiten die das Gegenteil behaupten.

  8. #8
    Ehemalige KS-Aktive Avatar von Katharina B.
    Registriert seit: 08.07.2008
    Ort: Oldenburg
    Beiträge: 225

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    Zitat Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
    Sehen wir es positiv: Die Zeitung ist wenigstens nicht im Handel erhältlich. Nur Leute die sich näher mit Kaninchen beschäftigen finden die Zeitung übers web und gleichzeitig 100 andere Seiten die das Gegenteil behaupten.
    Das stimmt... Das macht wieder Hoffnung.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 09.04.2012
    Ort: Zürich
    Beiträge: 3.984

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    Zitat Zitat von mausefusses Beitrag anzeigen
    Sehen wir es positiv: Die Zeitung ist wenigstens nicht im Handel erhältlich. Nur Leute die sich näher mit Kaninchen beschäftigen finden die Zeitung übers web und gleichzeitig 100 andere Seiten die das Gegenteil behaupten.
    Man kann sie abonnieren und sie richtet sich an Kaninchenzüchter...
    Zwei Franzosen, zwei Schweizer, zwei Holländer, ein Japaner, zwei Loh, zwei Fürsorgefelle und ein "Weideunfall"

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