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Thema: Futterneid ohne Ende

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 17.07.2011
    Ort: Frankfurt/Main
    Beiträge: 6.289

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    Dass es morgens am schlimmsten ist, wird daran liegen, dass die Abendfütterung aus Sicht der Tiere zu lange zurückliegt - sie waren sicher nachts auch aktiv und haben dann morgens Hunger. Bis mittags und abends ist der Abstand ja deutlich kleiner.

    Ich habe super Erfahrungen mit der ad-libitum-Ernährung gemacht. Es bleibt immer was übrig und es ist immer genug da, und ich füttere wie du auch Gemüse aus dem Supermarkt (+ Wiese/Blätter-Zweige). Das würde sich, wie Wuschel schon schrieb, schnell einpendeln. Allerdings habe ich keine Erfahrungen in der Übergangszeit und hätte etwas Angst, dass sie sich zeitweise "überfressen", also zu viel auf einmal ... - ich würde daher morgens mit anfangen bzw. an Tagen, wenn du zu Hause bist.

    Außerdem habe ich so einen Futterbaum aufgestellt und an unterschiedlichen Stellen behängt, da ist genug Platz für mehrere Tiere und keiner kann den anderen verdrängen. Das geht bei (meinen beiden) besser als aus dem Napf.

    Ich hatte angefangen, ihnen zuerst ad libitum blätterige Zweige hinzustellen (die werden sowieso nie alle). Sie regulieren ihr Futter dann schon und fressen gar nicht mehr ganz so viel Gemüse, vor allem können sie fressen, wann SIE wollen (oft nachts).

    Ich hab übrigens dann die Erfahrung gemacht, dass sie neues Futter um 6.00 Uhr morgens erwarten (aus Gewohnheit), am Wochenende werden sie etwas unruhig, müssen sich aber mit abfinden, dass es dann später was gibt. Meistens fressen sie dann erst nachmittags wieder Gemüse-Futter und ignorieren meine 10-Uhr-Bemühungen

  2. #2
    Benutzer Avatar von Melanie G.
    Registriert seit: 16.05.2012
    Ort: Münsing
    Beiträge: 83

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    Kenn ich nur zu gut, mit dem Problem beschäftige ich mich auch andauernd... Momentan verteile ich für mein Geschwisterpärchen das Frühstück am Futterbaum und die kleine Löwenköpfin bekommt aus sicherem Abstand ihr Schüsselchen, wo sie mit einzelnem Gemüse immer verseckt. Da ihr mein Männchen nähmlich garnix gönnt... Aber so funktioniert das momentan ganz gut, das auch jeder "satt" wird. Den Futterneid kann man denk ich nicht abstellen, das ist bei einer Gruppe üblich. Meine Häsin ist sogar schon auf mein Futter neidisch und will immer was abhaben und bettelt. Also bei meinen ist das so seitdem sie nicht mehr zu 2. waren, ist Futterneid unser ständiger Begleiter.

  3. #3
    Knutschispeedy's Mama Avatar von Honey038
    Registriert seit: 18.11.2007
    Ort: hinterm chaos gleich rechts
    Beiträge: 163

    Standard

    klinke mich da mal ein.
    Seit die beiden im neuen Gehege sind, also erst bei meiner Mutter und jetzt bei mir, herrscht extremer Krieg. Das fängt schon damit an sobald ein Menschlein ins Zimmer reinkommt, wird gebissen. 2 Minuten später wieder gekuschelt. Die kleine ist schon total verschüchtert und traut sich gar nciht mehr zu uns.
    Ideen?
    schimpfen, meckern, schubsen, zeigt er sich ziemlich unbeeindruckt von.
    Wir Frauen sind Engel!
    Und wenn man uns
    die Flügel bricht,
    fliegen wir eben weiter.....


    .... auf einem Besen!!!
    Wir sind ja schließlich flexibel!


  4. #4
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 24.03.2012
    Ort: Süddeutschland
    Beiträge: 156

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    Abwarten würde ich sagen. Wie lange sind sie denn im neuen Gehege? Ist ja nicht ungewöhnlich, dass wieder gekämpft wird, wenn solche Veränderungen eingetreten sind.
    Ich glaube, meckern und schimpfen verdirbt bloß dir die Laune, den Kaninchen bedeutet es eher nicht so viel. Also am besten locker bleiben.
    Mein Pärchen hatte auch mal so eine Kampfzeit. Konnte man drüber spekulieren woran es lag. Es hat sich dann aber auch irgendwann wieder gegeben.
    Wobei natürlich immer die Frage ist was du mit extremer Krieg meinst. Gibt es da Verletzungen?

  5. #5
    Knutschispeedy's Mama Avatar von Honey038
    Registriert seit: 18.11.2007
    Ort: hinterm chaos gleich rechts
    Beiträge: 163

    Standard

    nein Verletzungen nicht nur Fell, aber die kleine ist absolut verschüchtert und traut sich gar nicht mehr zu uns oder raus und sitzt wirklich total bedröppelt in der Ecke und ist nicht so fröhlich wie sonst. Das tut mir total leid für sie.
    Er putzt sie auch, sie kuscheln, aber eben sobald jemand von uns in der Nähe ist, beißt er sie weg, wenn es was zu essen gibt, ist er nur bei ihrer Schnute in der gegend, obwohl beide das gleich bekommen.
    Wir Frauen sind Engel!
    Und wenn man uns
    die Flügel bricht,
    fliegen wir eben weiter.....


    .... auf einem Besen!!!
    Wir sind ja schließlich flexibel!


  6. #6
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 24.03.2012
    Ort: Süddeutschland
    Beiträge: 156

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    Ja ist doof das mit an zu sehen, verstehe ich gut. Das ging mir damals auch so. Meine Maus wirkte auch so traurig und bedröppelt. Aber es hat sich gegeben. Ist halt nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen bei den Tieren.
    Vorher haben sie sich aber schon gut verstanden, oder? Ich denke, es liegt nur an der Umstellung ans neue Gehege.
    Wenn du meinst, sie kriegt nicht mehr genug zu essen ab, kannst du versuchen ihr immer mal Futter "heimlich" zu geben, in ein Häuschen rein oder so.

  7. #7
    Knutschispeedy's Mama Avatar von Honey038
    Registriert seit: 18.11.2007
    Ort: hinterm chaos gleich rechts
    Beiträge: 163

    Standard

    die kriegt genug
    es ist gemein, aber sie hat echt genug Reserven und wenn sie keine Leckerlies abbekommt, dann frißt sie eben 23,5h am Tag Heu. So ist das ja nicht

    Okay, also müssen wir da alle durch mit dem kleinen Stinkstiefel.
    Nein, vorher war alles optimal, es gab mal Jagereien, aber so dolle wie jetzt ums Futter war es noch nie.
    Vorher hatten sie allerdings auch etagen, d.h. die haben sich auch öfter mal am Tag nicht gesehen, weil einer oben lag, der andere unten, jetzt hocken sie ja doch noch öfter aufeinander, evt liegt es auch daran?
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