Ergebnis 1 bis 20 von 41

Thema: Do M.-Praxis. TÄ V. ? Erfahrungen.

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von bunny-in
    Registriert seit: 05.03.2009
    Ort: Haan (Gruiten)
    Beiträge: 656

    Standard

    Das mit dem Maulspreizer höre ich zum ersten Mal, von wegen Gefahr Kieferbruch usw.

    Ich hab bei der Praxis in DO das erste Mal zugucken können, wie die Zähne prüfen und machen. Das man dabei den Kiefer brechen kann denke ich nur, wenn da ein extrem brüchiger Knochen vorhanden ist oder aber das Tier irre zappelig und nicht vernünftig gehalten wird.

    Das der Maulspreizer Verletzungen der Maulschleimhaut verursachen kann, das kann ich bestätigen. Passierte leider bei meiner Paula früher mal, weil sie sich irre wehrte. Das war aber auch das letzte Mal, das wir sie so an den Zähnen haben checken lassen. Beim nächsten Mal wäre sie narkotisiert worden.
    Liebe Grüße von Sonja und den Langohren

  2. #2
    Lieber heimlich lustig als unheimlich lächerlich Avatar von Annika S.
    Registriert seit: 15.05.2007
    Ort: Niederrheinisches Tiefland
    Beiträge: 3.104

    Standard

    Die Kiefer müssen ja nicht immer brechen - das wäre sicherlich worst case. Aber auch schon Muskel- und Bänderabrisse im Kieferbereich durch Gegenwehr sind sehr unschön und doch bitte tunlichst zu vermeiden.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von bunny-in
    Registriert seit: 05.03.2009
    Ort: Haan (Gruiten)
    Beiträge: 656

    Standard

    Naja......ich glaube man kann bei jeglicher Art der Behandlung etwas "kaputt" machen. Selbst beim Injizieren von Infusion kann was passieren. Ich denke alles ausschließen kann man nicht.

    Und Maulspreizer TA als schlechtere TAs zu betiteln ist übertrieben.

    Ich lasse meine jedenfalls nicht ständig in Narkose legen. Da wird mir zu viel Gift in den Körper gegeben. Narkosen sind nicht ohne, egal welches Verfahren angewandt wird. Dann lieber kurz Maulspreizer bei ruhigen Tieren und erfahrenen Docs.

    Sorry.
    Liebe Grüße von Sonja und den Langohren

  4. #4

    Standard

    Bei meinen Nins schaut Frau S. meistens nur mit dieser Lampenlupe auf die Backenzähne, wenn aber eine Spitze da ist die abgeschliefen werden muss, benutzt sie den Maulspreitzer.

    Wie schleifen eure TAs Spitzen an den Backenzähnen ab?
    Grüße
    Ariane mit


  5. #5
    Chefküken Avatar von Charlotte
    Registriert seit: 24.02.2007
    Ort: Herne
    Beiträge: 4.315

    Standard

    Ich hab in der Praxis DO auch schon den Fall gehabt, dass Tierärzte dort was nicht erkannt haben ( weswegen ich extra hingefahren bin), meinen Haustierärzten das aber auf den ersten Blick gesehen haben.

    Frau S. ist sicherlich gut, gerade was Abzesse angeht, war sie immer toll. Aber ich fahr da mittlerweile gar nicht mehr hin bzw. nur wenn Not an Mann ist.
    LG Lotte

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Avatar von Julia
    Registriert seit: 05.11.2010
    Ort: Velbert
    Beiträge: 2.773

    Standard

    Zitat Zitat von Ariane Beitrag anzeigen
    Bei meinen Nins schaut Frau S. meistens nur mit dieser Lampenlupe auf die Backenzähne, wenn aber eine Spitze da ist die abgeschliefen werden muss, benutzt sie den Maulspreitzer.
    Ja, genau so kenne ich es von Fr. S. und Dr. R. auch. Sorry, wenn ich das falsch ausgedrückt habe.


    Ich kenne bei Hunden, Katzen und Pferden aber eigentlich nur die Behandlung mit Maulspreizern, wenn etwas an den Zähnen gemacht derden muss - gerade von ausgebildeten Zahntierärzten. Daher empfand ich das immer als ganz normal.

    Dann dürfte zB auch nie eine Röntgenuntersuchung der Hüfte gemacht werden, da die für ein gutes Bild auch so überstreckt werden muss, das etwas kaputt gehen könnte, wenn das Tier übermäßig zappelt oder die Knochenstruktur bereits geschädigt ist (was auch durchaus schon großen bekannten Kliniken mit super Ruf passiert ist). Trotzdem wird weiterhin HD-geröntgt.

    Krümel hatte weiß Gott einen miesen Kieferknochen - bei wurden immer mal wieder mit dem Spreizer Spitzen entfernt - dabei ist nie was passiert.
    Neun Stimmen in meinem Kopf sagen mir, dass ich ganz normal bin - die zehnte summt permanent die Tetrismelodie.

  7. #7
    Lieber heimlich lustig als unheimlich lächerlich Avatar von Annika S.
    Registriert seit: 15.05.2007
    Ort: Niederrheinisches Tiefland
    Beiträge: 3.104

    Standard

    Zitat Zitat von Julia Beitrag anzeigen
    Dann dürfte zB auch nie eine Röntgenuntersuchung der Hüfte gemacht werden, da die für ein gutes Bild auch so überstreckt werden muss, das etwas kaputt gehen könnte, wenn das Tier übermäßig zappelt oder die Knochenstruktur bereits geschädigt ist (was auch durchaus schon großen bekannten Kliniken mit super Ruf passiert ist). Trotzdem wird weiterhin HD-geröntgt.
    Dr. R wollte Paula nicht auf HD ohne Narkose röntgen damit er sie nicht überstrecken muss.

    Maulspreizer ohne Narkose rein rammen und Überstrecken niemals ohne Narkose... Offenbar macht das jeder TA so, wie er es persönlich für gut befindet. Ist ja okay. Aber gut fände ich es, wenn die Halter über die Risiken aufgeklärt werden würden und diese dann entscheiden können, was sie ihren Tieren zumunten können / wollen oder nicht.

    Meine TÄ klärt auch auf über Risiken in Sachen Injektion oder auch orale Vergabe der Medis. Sie erklärt dann was und warum sie dieses oder jendes für sinnvoller erachtet aber ich habe die Entscheidungsmöglichkeiten.

    Achso - Werden mit der Lupenlampe Spitzen lolalisiert, so wird mit Gasnarkose schlafen gelegt und dann geht´s los. Die Tiere sind ruck zuck wieder fit. Meistens dauer es 5-10 Minuten bis sie wieder grade sitze. Und für einige meiner Tiere wäre der Stress ohne Narkose sicherlich schädlicher als die kurze Gasnarkose.
    Geändert von Annika S. (29.02.2012 um 16:42 Uhr)

  8. #8
    Trauert um Sunny :-( Avatar von Yvonne
    Registriert seit: 15.07.2009
    Ort: Duisburg
    Beiträge: 4.678

    Standard

    Zitat Zitat von Annika S. Beitrag anzeigen
    Dr. R wollte Paula nicht auf HD ohne Narkose röntgen damit er sie nicht überstrecken muss.

    Maulspreizer ohne Narkose rein rammen und Überstrecken niemals ohne Narkose... Offenbar macht das jeder TA so, wie er es persönlich für gut befindet. Ist ja okay. Aber gut fände ich es, wenn die Halter über die Risiken aufgeklärt werden würden und diese dann entscheiden können, was sie ihren zumunten können / wollen oder nicht.

    Meine TÄ klärt auch auf über Risiken in Sachen Injektion oder auch orale Vergabe der Medis. Sie erklärt dann was und warum sie dieses oder jendes für sinnvoller erachtet aber ich habe die Entscheidungsmöglichkeiten.
    @Annika: wie macht das Dr. L. eigentlich?Weißt du das?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Julia
    Registriert seit: 05.11.2010
    Ort: Velbert
    Beiträge: 2.773

    Standard

    Zitat Zitat von Annika S. Beitrag anzeigen
    Dr. R wollte Paula nicht auf HD ohne Narkose röntgen damit er sie nicht überstrecken muss.
    Machen (leider) längst nicht alle in Narkose und die Narkose wird da auch eher gemacht, weil kaum ein Hund sich das sonst bieten lassen würde. Und selbst beim Überstrecken für ein HD-Bild in Narkose, könnte etwas kaputt gehen, wenn die Knochenstruktur so geschädigt wäre, wie sie sein müsste, um mit dem Spreizer den Kiefer brechen zu können. Aber es wird ja auch bei vielen anderen Röntgenbildern "überstreckt" und die wenigsten davon werden in Narkose gemacht.

    Will auch nur sagen, dass man "extrem formuliert" ja kein Tier auch nur fest halten dürfte, ohne vorher per Ultraschall und Röntgen alles auszuschließen, was vorgeschädigt sein und durch festhalten kaputt gehen könnte. Ich hab mal ne TH-Katze festgehalten, der Blut abgenommen werden sollte. Sie wehrte sich und der bis dahin unbemerkte Milztumor platzte (überlebte nach Not-OP). Ganz furchbar schlimm, aber kein Grund, das nächste Tier zum Blutanehmen in Narkose zu legen.

    Wenn man auf ein Halten (egal ob Kopf, Maul oder sonstwo) verzichtet, weil wenn eine massive Vorschädigung da wäre etwas passieren könnte, wären TA-Besuche ganz schön aufregend

    Mir ist das alles ein bissi viel Konjunktiv.

    Ein Risiko gehe ich mit jeder TA-Behandlung ein. Ob es letztlich mehr Narkosezwischenfälle durch vorher nicht abgeklärte Herzen oder mehr "Spreizerunfälle" durch zuvor nicht abgeklärte Knochen gibt, wird man kaum objektiv beurteilen können (ich vermute, dass beides verschwindend selten vorkommt). Jeder wird an das glauben, was der TA, dem er vertaut, anwendet und was am ehesten seinen eigenen Erfahrungen entspricht. Und gäbe es nicht geteilte Meinungen, würden es ja alle als gut bekannten TÄ gleich machen.

    Für mich ist nur eins klar: Nicht zum TA zu gehen, ist ein deutlich größeres Risiko!
    Neun Stimmen in meinem Kopf sagen mir, dass ich ganz normal bin - die zehnte summt permanent die Tetrismelodie.

  10. #10
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit: 11.04.2010
    Ort: Dortmund
    Beiträge: 2.246

    Standard

    Zum Thema maulspreitzer... die tä in kley lassen den locker, so das die Tiere, wenn sie sich wehren, in abstreifen können ;-)
    entweder werden die Zähne mit dem otoskop begutachtet ...oder wenn was unklar ist, oder was geraspelt werden muss, kommt der maulspreitzer zum Einsatz. bisher konnte jeder, der sich losgestrampelt hat, das teil einfach "ausspucken".
    Da hab ich bei anderem TÄ schon andere Sachen erlebt...

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •