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Thema: Kastration, ja oder nein ?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sarah G.
    Registriert seit: 09.12.2007
    Ort: Düsseldorf
    Beiträge: 1.588

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    Unsere Kastrationen waren bisher leider Gottes allesamt begründet

  2. #2
    wanna be a Robert?! Avatar von Maren S.
    Registriert seit: 30.08.2009
    Ort: Osnabrück
    Beiträge: 99

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    Was wäre denn deine Alternative, Dorfmensch, die Häsin in Einzelhaft zu halten? Der Charakter hat nix mit der Größe zu tun...

    Edit: Ich hab auch zwei Kastrationen hinter mir bzw. meine Häsinnen haben sie hinter sich und bei beiden hat es definitiv was gebracht...ein extrem dominantes Weibchen ist nun sehr angenehm in der Gruppe. Wie definiert denn ein sogenanntes Schwarzbuch der Tierärzte eine unnötige Operation?
    Geändert von Maren S. (01.10.2011 um 22:00 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Molo
    Registriert seit: 04.06.2009
    Ort: Edingen-Neckarhausen
    Beiträge: 623

    Standard

    @Dorfmensch, ich kann dich beruhigen, meine Kastras waren alle begründet

    wenn du dir Kastrationen nicht leisten kannst, musst du andere Kaninchenhalter nicht anklagen. Es bleibt ja dir überlassen was du mit deinen Häsinnen machst.....

    LG Molo

  4. #4
    Dorfmensch
    Gast

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    @Laila:
    Habe ich etwas von Einzelhaltung geschrieben? Lies bitte nochmal genau nach. Unnötige Operationen werden in dem Buch als Operationen angesehen, welche weder einen medizinischen Grund noch der Verhütung dienen.

  5. #5
    wanna be a Robert?! Avatar von Maren S.
    Registriert seit: 30.08.2009
    Ort: Osnabrück
    Beiträge: 99

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    Dorfmensch, die einzige Lösung bei Molo wäre entweder die Einzelhaltung gewesen oder noch ein Tier dazu zu nehmen. Zudem ist sie eine erfahrende Kaninchenhalterin und hat definitiv ihren Grund gehabt, sich für die Kastration zu entscheiden.

    Was mir hier bitter aufstößt, ist, dass du in einem Thread schreibst und ihr indirekt vorwirfst, dass sie unnötig kastriert hätte, ob wohl sie oben geschrieben hat, dass es seinen Grund hat. Welche Intention verfolgtest du damit und welchen Grund hast du, diese meiner Meinung nach "Pseudoautörität"(dieses Schwarzbuch) ins Spiel zu bringen?

  6. #6
    Dorfmensch
    Gast

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    Wieso ist die Einzelhaltung die einzigste Lösung? Was machst du, wenn du sie jetzt kastrieren lässt und sie sich dann immer noch nicht mit den anderen versteht? Auch einzeln halten? Mal ganz im Ernst: Man muss IMMER damit rechnen, dass sich 2 Kaninchen oder eine Gruppe nicht versteht und dann sollte man sich vorher überlegen, was man in dem Fall macht.

    Ich finde, du machst es dir mit einer Kastration ein bisschen einfach. Klar für dich ist es die bequemste Lösung, aber für das Tier sicher nicht.

  7. #7
    Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft! Avatar von PüLo
    Registriert seit: 19.02.2008
    Ort: Schokoladenstadt
    Beiträge: 1.182

    Standard

    Die Diagnose (riesige Eierstöcke und veränderte Gebärmutter) begründet die OP doch durchaus, also keine der 80%.

    Ich tue mich auch schwer mit Kastrationen und mache diese auch niemals prophylaktisch, aber die Erfahrungen zeigen, dass gerade bei aggressiven Häsinnen ggf. etwas mit der GM bzw. den Eierstöcken nicht stimmen kann.
    Ich habe 5 Weibchen, 3 davon sind kastriert. Die Kastrationen erfolgte aufgrund von sehr auffälligem Verhaltens. Zwei waren extrem aggressiv und Dauerscheinschwanger, die andere änderte ihr Verhalten sehr schlagartig, von jetzt auf gleich brummte sie umunterbrochen.
    Bei 2 der 3 Häsinnen lagen extreme Veränderungen an der GM vor. Nur eine war gesund. Ich durfte mir die GM nach der OP anschauen, die gesunde lag neben der veränderten und es war enorm was meine arme Häsin da in sich trug.

    Aggressives Verhalten kann durchaus durch eine Erkrankung an den Organen hervorgerufen werden... muss aber nicht.... manchmal ist es einfach eine Charaktersache. Leider können wir nicht in unsere Tiere reingucken.

    Achja, die eine aggresive Häsin mit der veränderten GM ist heute das liebste Kaninchen auf Erden.... eine richtige Übermutter für die anderen. Sie war auch nie wieder ss.
    Die andere aggresive Häsin mit der gesunden GM ist heute leider noch immer eine Hexe. Bei ihr ist es definitiv Charakter.
    Häsin Nummer 3 (mit veränderter GM) hat sich von ihrer Art her gar nicht verändert, nur das mit dem Brummen hat sofort aufgehört.
    Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon. Aurelius Augustinus

    Es grüßen die 3 Murmelmacher: Fleck, Eléni und Miles sowie meine 5 Augensterne Grummel-Lui & Mia & Leila & Nike & Bunny tief im Herzen.

  8. #8
    Dorfmensch
    Gast

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    Davon hast du aber bislang nichts geschrieben, dass das Kaninchen riesige Eierstöcke und eine veränderte Gebärmutter hat. Wobei ich finde, dass es nicht eindeutig klingt, was das Kaninchen nun hat. Es kann trächtig sein, bösartigen Krebs haben oder es ist einfach etwas anderes gebaut als andere Kaninchen ohne dabei krank zu sein.

    Da würde ich an deiner Stelle eher auf den Rat eines guten Tierarztes vertrauen.

    Ich habe 5 Weibchen, 3 davon sind kastriert
    Gestern waren es noch 4 kastrierte Häsinnen und eine unkastrierte. Ganz ehrlich, so ganz blicke ich da bei dir nicht mehr durch. Erst klang es so, als wolltest du die OP nur, damit die Häsin friedlicher wird, nun hat sie aber doch irgendwas, aber was ist irgendwie auch nicht so ganz klar. Das ist mir gerade zu hoch.

    Ich durfte mir die GM nach der OP anschauen, die gesunde lag neben der veränderten und es war enorm was meine arme Häsin da in sich trug.
    Nur mal aus reiner Neugierde. Woher hatte dein Tierarzt eine gesunde Gebärmutter?

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Avatar von Simmi14
    Registriert seit: 23.02.2010
    Ort: Frankfurt a. M.
    Beiträge: 8.029

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    Zitat Zitat von Dorfmensch Beitrag anzeigen
    Davon hast du aber bislang nichts geschrieben, dass das Kaninchen riesige Eierstöcke und eine veränderte Gebärmutter hat.
    Steht in ihrem Post vom 29.09. = Post 10
    Wobei ich finde, dass es nicht eindeutig klingt, was das Kaninchen nun hat. Es kann trächtig sein, bösartigen Krebs haben oder es ist einfach etwas anderes gebaut als andere Kaninchen ohne dabei krank zu sein.
    Zysten können Kaninchen sehr krank machen. Meine Häsin hatte welche am Darm, die auf den Darm drückten, und sie konnte von einem Tag auf den anderen keinen Kot absetzen. Das war dann ne Not-OP!
    Gestern waren es noch 4 kastrierte Häsinnen und eine unkastrierte. Ganz ehrlich, so ganz blicke ich da bei dir nicht mehr durch.
    Sorry, aber da verwechselt Du gerade Molo (die den Thread erstellt hat!!) und PüLo (die mit Dir diskutiert hat)...
    Fazit: Lies doch bitte genauer!!
    Geändert von Simmi14 (02.10.2011 um 22:22 Uhr)

  10. #10
    Fisch schwimmt, Vogel fliegt, Mensch läuft! Avatar von PüLo
    Registriert seit: 19.02.2008
    Ort: Schokoladenstadt
    Beiträge: 1.182

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    Zitat Zitat von Dorfmensch Beitrag anzeigen
    Davon hast du aber bislang nichts geschrieben, dass das Kaninchen riesige Eierstöcke und eine veränderte Gebärmutter hat.
    Natürlich hat Molo dies bereits auf Seite eins geschrieben .... lesen!

    Zitat Zitat von Dorfmensch Beitrag anzeigen
    Wobei ich finde, dass es nicht eindeutig klingt, was das Kaninchen nun hat. Es kann trächtig sein, bösartigen Krebs haben oder es ist einfach etwas anderes gebaut als andere Kaninchen ohne dabei krank zu sein.
    Wenn man von veränderten GM spricht bzw. von Zysten, dann hat das rein gar nix mit "anders gebaut" sein zu tun.
    Richtig, eine Veränderung an der GM ist nicht sofort bösartig, aber nicht selten werden sie mit der Zeit bösartig.... ja da vertraue ich, wie du vorschlägst, auf einen guten TA.

    Zitat Zitat von Dorfmensch Beitrag anzeigen
    Gestern waren es noch 4 kastrierte Häsinnen und eine unkastrierte.
    Du verwechselst mich offensichtlich wirklich mit Molo.

    Zitat Zitat von Dorfmensch Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich, so ganz blicke ich da bei dir nicht mehr durch. Erst klang es so, als wolltest du die OP nur, damit die Häsin friedlicher wird, nun hat sie aber doch irgendwas, aber was ist irgendwie auch nicht so ganz klar. Das ist mir gerade zu hoch.
    Eigentlich ist die Sache sehr simpel erklärt. Aggressives Verhalten bei Weibchen kommt leider nicht selten von Veränderungen/Erkrankungen an den Organen... dies ist, um es laienhaft auszudrücken, so zu sagen ein "Symptom".
    Durch die Kastration wird das entsprechende Organ entfernt und macht dann keine Probleme mehr und als positiven Effekt werden die Damen oft viel friedlicher und umgänglicher -> spricht das "Symptom" ist "behoben".
    Ich mache eine Kastra in erster Linie nicht um das Verhalten zu ändern, sondern das aggressive Verhalten deutet mir nur das da ein Problem vorliegen könnte. Ich lasse dann kastrieren um das mögliche Problem zu beseitigen und dem Tier damit zu helfen.

    Zitat Zitat von Dorfmensch Beitrag anzeigen
    Nur mal aus reiner Neugierde. Woher hatte dein Tierarzt eine gesunde Gebärmutter?
    Die Kastras von 2 meiner Tieren fanden an einem Tag (hintereinander) statt. Wie beschrieben hatte eine Häsin keine Veränderungen, also sprich eine normale, gesunde GM.... die andere hatte eine extrem veränderte GM.... beide GM legte mein TA mir hin als ich meine Mädels abgeholt habe. Ich wollte sie mir eigentlich nicht ansehen, aber er war der Meinung das man sowas mal sehen sollte damit man weiß was da in Häsinnen sehr oft schlummert.
    Geändert von PüLo (03.10.2011 um 02:16 Uhr)
    Die Welt ist wie ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon. Aurelius Augustinus

    Es grüßen die 3 Murmelmacher: Fleck, Eléni und Miles sowie meine 5 Augensterne Grummel-Lui & Mia & Leila & Nike & Bunny tief im Herzen.

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