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Also:
Mir haben zwei TÄs gesagt, Kaninchen hätten ein lympozytäres Blutbild (was immer das genau bedeutet, kann ich Dir leider nicht erklären, aber diese TÄs haben beide spezielle Forbildungen für kleine Heimtiere, also auch für Kaninchen, gemacht und kennen sich ganz gut aus. Das "normale" Blutbild von Kaninchen scheint sich also entscheidend von denen von etwa Hunden und Katzen zu unterscheiden))
Lymphozyten gehören zu den Leukozyten. Leukozyten sind die weißen Blutkörperchen und sind v.a. für die Immunabwehr verantwortlich

Außer den Lymphozyten gehören noch andere Zellen zu den Leukos, z.B. Granulozyten.

Es unterscheidet sich von Tierart zu Tierart, welche Gruppe Zellen den größten Teil der Leukos ausmachen. Sind es die Lymphozyten, spricht man also von einem "lymphozytären Blutbild" Menschen z.B. haben ein granulozytäres Blutbild, hier machen die Granulozyten den größten Anteil der Leukozyten aus.

Ich hoffe, das war zumindest halbwegs verständlich

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Auch wenn ich selber kaum verstehe, was ich Dir da schreibe ... aber ich könnte mir gut vorstellen, dass vielleicht dem einen TA bei Dir diese Besonderheit bekannt ist, und dem anderen nicht, und dass sie daher zu so extrem unterscheidlichen Bewertungen der Blutergebnisse kommen. Ich würde die TAs auf jeden Fall gezielt darauf ansprechen.
Hm, bei dem Blutbild von Marple macht das eigentlich keinen großen Unterschied aus - die Stabkernigen sind gar nicht bestimmt worden (die Besonderheit des Kaninchenblutbilds kennt man also wohl zumindest in dem Labor ) und die Segmentkernigen sind in Ordnung.
Nur die Lymphos sind etwas erniedrigt, aber nicht so dramatisch, daß man da von einem sterbenskranken Tier sprechen könnte - ich denke, daß der TA da eher einen anderen Parameter meinte