Ich würde nie dazu raten, einen potenziellen Vermieter zu belügen. Es geht hier ja schließlich um eine Vertrauensbasis, die für ein entspanntes Mietverhältnis sorgt.
Umgekehrt würde man ja auch erwarten, dass der Vermieter korrekte Angaben zur Wohnung macht und z.B. nicht die Nebenkosten niedriger angibt als sie schlussendlich sind...oder verheimlicht, dass die Heizung defekt ist etc.
Ich habe, als ich noch in Miete gelebt habe und eine neue Wohnung gesucht habe, sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich den potenziellen Vermietern gegenüber ehrlich war.
Dabei habe ich dann auch diverse Geschichten erfahren, die der ein oder andere zuvor schon mit Mietern erlebt hat.
Einem tat es auch leid, dass er mir die Wohnung nicht gegeben hat, aber zuvor hatte er einen Mieter mit Hund, der in der Wohnung Schäden angerichtet hat.
Kann ich gut verstehen, kostet ja schließlich Zeit und Geld, das wieder zu richten.
Und zu diesem Zeitpunkt kennt mich der Vermieter ja noch gar nicht....ich hab da absolut Verständnis dafür, wenn der Vermieter von seinem Recht Gebrauch macht und einen Mieter ablehnt.
Ich hab nach längerer Suche einen Vermieter gefunden, der mit seiner Familie im selben Haus wohnte und mich genommen hat, obwohl er zuvor selbst schlechte Erfahrungen mit Katzen im eigenen Haushalt gemacht hatte.
Er hat sich sogar um meine Tiere (zwei Katzen, mehrere Kaninchen u zeitweise auch Meerschweinchen) gekümmert, wenn ich mal nicht da war.
Wenn man zu dem Thema googelt, findet man sogar Gerichtsurteile, die fristlose Kündigungen auf Grund von Lügen des Mieters zulassen.
Es gibt natürlich Dinge, die den Mieter nichts angehen, allerdings würde ich bei einem, der gewisse private Dinge fragt auch nicht in Miete gehen wollen.




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