Tut mir leid für deine Paula
Ich kann nachvollziehen, dass diese Diagnose ein Schock ist.
Mit Tarantula habe ich einige Erfahrungen bei früheren Hamstern gemacht. Hamster neigen leider sehr stark zu Tumoren.
Tarantula habe ich oral gegeben. Kann sein, dass meine Tierärztin das auch mal gespritzt hat. Bei einigen Hamstern hat sich das Tumorwachstum verlangsamt. Es kommt sicherlich auf die Art Tumor an, ob und wie Tarantula wirkt. Bei nach außen hin sichtbaren Tumoren kam es mir wirkungsvoller vor, als bei innen liegenden. Das könnte daran liegen, dass innere Tumore oft erst so spät bemerkt werden, dass es für eine Therapie schon zu spät ist.
Mein damaliger Goldhamster Ichigo war fast sein ganzes Leben kerngesund gewesen, bis er Pilz bekam. Nach dem Pilz magerte er ab, sein Urin roch richtig streng, und er war abgeschlagen. Ich war mehrmals mit ihm beim Tierarzt, aber erst eine Woche vor seinem Tod war eine auffällige Schwellung an seinem Bauch fühlbar, hinter der meine Tierärztin einen Lebertumor vermutete. Da Pilz in der Regel eine Sekundärerkrankung ist, hatte er den Tumor vielleicht schon vorher gehabt. Man hat davon nur nichts gemerkt.
Der Tumor wuchs von der Größe einer Haselnuss zu der einer Walnuss heran. Ich habe Ichigo dann erlösen lassen, da es keine anderen Optionen gab und es ihm wirklich schlecht ging.
Was ich damit sagen will: Tarantula kann helfen, wenn das Tier noch die Kraft zum Kämpfen hat. Der Stoffwechsel von Kaninchen ist zum Glück langsamer als bei Hamstern, und darum drücke ich die Daumen, dass dir und Paula deutlich mehr Zeit miteinander vergönnt ist und die Therapie anschlägt.



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