Ich hatte zuerst ein Brüderpaar, von den beiden war einer sehr verschmust, dem anderen gingen Menschen am A... vorbei. Der Verschmuste war Zahnkaninchen und starb bei einer Korrektur bei TA. Es gab also keinen Abschied, der überlebende Bruder war in tiefer Trauer und fraß anfangs nur in meinem Beisein bzw. stellte über ein Wochenende das Fressen fast komplett ein. Da half nur ein neues Kaninchen ganz schnell.
Die neue Dame war dominant und ein Honk in Kaninchensprache, sprich es hat Monate gedauert, bis sie ihn mal geputzt hat. Er liebte sie und putzte sie ständig, auch sie war ein Zahnkaninchen und nach jedem TA-Besuch wurde sie abgeschleckt von oben bis unten. Als er dann Krebs bekam, hat sich das komplett geändert: nun wurde sie die Krankenpflegerin, beide lagen ständig zusammen in den Häuschen, sie schleckte seine Augen hingebungsvoll. Trotz Schmerzmitteln kam der Tag, wo er sich aktiv zurück zog, nicht mehr fraß und in der Toilette verkroch, da habe ich ihn erlösen lassen. Feline verhielt sich danach komplett anders: sie drehte voll auf, rannte wie wild, zerstörte Dinge und hing total an mir bzw. den Hosenbeinen.


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